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| 56 . Jahrgang
vsMerrtag. 6 . April W
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General-Anzeiger sür Oberhessen
Der Reichskanzler über unsere Rriegrziele.
MTB.) Trotzes Hauptquartier. 5. April. (Amllrch.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Die Artilleriekämpfe in den Argonnen und im Maas gebiet dauern in unverminderter Heftigkeit fort. Die Lage ist nicht verändert.
Links der Maas hinderten wir die Franzosen an der Wiederbesetzung der Mühle nordwestlich von Hau- court. In der Gegend der Feste Douanmont sind auch gestern vor unseren Linien südwestlich der Feste und unseren Stellungen im Nordteile des Caillette-Waldes wiederholte Gegenangriffe des Feindes blutig zusammen- gebrochen.
An der lothringischen und elsässischen Front führten unsere Truppen mehrere glückliche Patrouillen-Unterneh- muugen durch.
*
Drg^uis der Luftkämpfe an der Westfront im März:
Deutsche Verluste:
Fm Lnftkampf.7 Flugzeuge
durch Abschuh von der Erde . 3
vermißt. 4
im ganzen 14 Flugzeuge Französische und englische Verluste:
Zm Luftkampf.38 Flugzeuge
durch Abschuß von der Erde 4 durch unfreiwillige Landung innerhalb unserer Lini en 2
im ganzen 44 Flugzeuge
Fünfundzwanzig dieser feindlichen Flugzeuge sind in unsere Hand gefallen. Der Absturz von den übrigen neun- zchn ist einwandftei beobachtet.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Im Frontabschnitt zwischen Narocz- und Wisz- niew-S ee verstärkte die russische Artillerie ihr Feuer.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Oberste Heeresleitung.
* « •
Wir dürfen es frei bekennen: Der gestrige Tag hat uns einen Lichtblick gewährt inmitten der Schrecknisse des Krieges, die sich ja auch bei siegreichen Schlägen unserer Truppen auf uns niederlegen. Denn wir wollen ja nicht nur Siege erfechten, die Welt durch unsere Macht und Kraft erschüttern, sondern wir ersehnen als ein friedlich gestimmtes Volk jenes neue Europa, in dem unserer ei.n würdiger, gegen alle Gefahren gesicherter Platz harrt. Schwer und dornenreich war der Weg, den unsere Heere 20 Monate hindurch zurücklegen mußten, und wenn wir auch alle mit den Schlußworten des Reichskanzlers übereinstimmen, der mit dem Kaiser zusammen auf den gewaltigen Wandel hinwies, en das deutsche Schwert bis jetzt hervorgerufen hat, so ging s uns doch manchmal wie jenem unermüdlich schaffenden und strebenden Manne, dem alle Ehren winken, der aber doch nicht recht zum Glücksbewußtsein kommt, weil ihm der Herzenshort fehlt, für den er kämpft und strebt. Vor zwei Tagen haben wir den Wunsch angedeutet, der Reichskanzler möge etwas mehr -über die deutschen .Kriegsziele sagen als wir bereits wissen. Er scheint selbst die Notwendigkeit erkannt zu haben, dem Volke jenen Lichtblick zu gewähren, von dem wir gesprochen haben und der uns zu allem Durchhalten und zu weiteren schweren Taten entflammt. Herr v. Bethmann Hollwcg zeigte uns und dem Auslände den Weg, den wir gehen wollen. Er tat es in keiner klirrenden, Herausforderüden Rede, sondern in einem Tone heiligen Friedenswillens, der das Unerläßliche fordert. Wieder legte der oberste Beamte den größten Wert darauf, darzutun, daß wir n ich t ausgezogen waren, um unsere Grenzen zu erweitern. Der Krieg wurde uns aufgezwungen, i Das Schicksal, das anfangs, hart und rauh erschien, weil Deutschland auch im Frieden hätte erreichen können, iwas es erstrebt, hat Uns geführt: das was vorher war, ist heute nicht mehr. „Die Geschichte ist mit ehernen Schritten vorwärts gekommen." Uftd nun hat der -deutsche Reichskanzler nicht nur wieder von den „Faustpfändern" gesprochen, die wir beim Friedensschluß in der Hand hätten. Sondern er hat zum ersten Male aus- gesprochen, wie das ki'mftige große Deutsche Reich sich durch eine neue Abgrenzung des europäischen Staaten- -bildes zu sichern und zu festigen gedenkt. Hindenburgs ! großes Werk soll durch den Friede usschlu st abgeschlossen ünd gekrönt werden! Die befreiten Völker zw-ffcheu der Baltischen See und den Wolhyuischen Sümpfen dürfen nicht unter die Herrschaft der Russen zurückkehren. „Rußland darf nicht zum zweiten Male seine Heere an der ungeschützten Grenze Ost- und Westpreußens aufmarschieren lassen." Und Herr v. BetlMann Hollweg nannte die Völker, die befreit bleiben muffen: Polen, Litauer, Balten und Letten. „Das Polen nach dem Kriege wird ein neues sein." „Wir werden uns reale Garantien dafür schaffen, daß Belgien nicht englisch-französischer Vasallenstaat, nicht militärisch und wirtschaftlich als Bollwerk gegen Deutschland onsgebaut wird." Während der Reichskanzler über das künftige Pole nckleine weiteren Andeutungen machte, ver- ^ Lrutüch weil an dieser Ipage auch unsere ötzerrLiMjch-1 j
ungarischen Bundesgenossen erheblich mitinteressiert sind, fügte er übdr die Zukunft Belgiens einige klärende Worte hinzu. „Der lange niedergehaltene flämische Volksstamm soll nicht wieder der Verwelschung preisgeaeben werden." „Wir wollen Nachiba.ru, die mit uns und mit denen wir zusammenarbeiten zu unserem gegenseitigen Nutzen." Wenn hier der Reichstagsbericht stürmischen, anhaltenden Beifall vermerkt, so wird man sich draußen im Lande diesem Beifall ans vollem Herzen anschließeu. Denn nicht nur im Osten wollen wir unsere Grenze verbessern, sondern auch im Westen, und gerade airch England gegenüber wollen wir uns starke Handhabe gegen künftige Anmaßung sichern. In diesen Kriegszielen liegt keine Völkervergewaltigung. Es wird damit zwar erfüllt, was auch die Reichsgründer einst ausgesprochen haben, daß wir einer Stärkung und Mehrung des Reiches bedürfen. Allein es handelt sich um keine Eroberungspolitik. Der sozialdemokratische Abgeordnete Ebert hat einem dreisten Zwischenruf seines einstigen Fraktionsgenossen Liebknecht, der den Kanzler einer Eroberungspolitik beschuldigte, die verdiente Zurückweisung zuteil werden lassen. Auch die deutsche Sozialdemokratie in ihrer Mehrheit erkennt also an, daß es sich bei unseren Kriegszielen um eine „Rettung des in seinen Grundfesten erschütterten europäischen Kontinents" handeln muß. Ein Europa der friedlichen Arbeit soll nach dem Kriege erstehen. Mit gutem Ausdruck stellte der Kanzler unserem Streben die treibenden Kräfte gegenüber, die vor dem Kriege die Koalition gegen uns zusannnengeführt haben, und mit innerster Befriedigung hörten wir die Worte, die gegen den englischen Ministerpräsidenten Asquith und gegen die Schmäh- und Verleumdungssuch* unserer Feinde gerichtet waren. Mit dem Bekenntnis, daß wir die uns zur Verfügung stehenden schneidigen Waffen mit voller Kraft gegen das völkerrechtswidrige Verhalten unserer Feinde gebrauchen wollen, war die Rede des deutschen Reichskanzlers ein Zeugnis von Mut und Kraft, von der Gewißheit, daß wir schließlich über unsere zahlreichen Feinde triumphieren werden. Der einigende Geist und Wille, der über den Kampf der Väter hinaus unsere Kinder und Enkel in eine starke und freie Zukunft führen wird, hat durch die offene Rede des Führers der deutschen Politik neue Nahrung und eine gute Grundlage erhalten.
Prestestimmen zur Aauzlerreve.
Berlin, 6. April. Ms den wichtigsten Teil der Rede bey-ich- net der „Berliner Lokatanzei ger " den. in welchem der Kanzler den Unterschied zwischen den Absichten unserer Feinde und denen kenzeichnnet, mit denen wir in diesen Krieg g^ogen sind. Unsere Feinde haben keinen Zweifel darüber gelassen, daß ihr Ziel die Vernichtung Deutschlands ist. Wir haben uns ihnen gegenüber nie mit ähnlichen Absichten getragen. In dieser Tatsache liegt einer der wesentlichsten Gründe unserer unerschütterlichen Widerstandskraft. Die Staatsmänner, die in London, Paris und Petersburg weithin verkünden, daß die wirtschaftliche und militärische Vernichtung Deutschlands ihr Ziel sei, haben damit die Kraft, die man niederz-wingen wollte, verzehnfacht.
In der „Vosfischen Zeitung" wird hervorgehoben, daß der Kanzler gegen den englischen Ministerpräsidenten eine glückliche Wendung gebrauchte, als er daran erinnerte, daß As- guith sich letzthin darüber beklagte, daß von Deutschland keine bestimnrten Friedensangebote gemocht würden, über die man verhandeln könne, gleichzeitig aber als Englands Kriegsziel die Vernichtung der Macht Preußens hingestellt habe. Diese beiden Forderungen seien natürlich unvereinbar. Wenn England an die Spitze solcher Verhandlungen die Forderung auf Zertrümmerung des preußischen Staates stellen wolle, müsse eine Friedensverhandlung zwischen beiden brächten ergebnislos verlaufen. Während rmsere Feinde wiederholt erklärten, daß. sie den Krieg nicht beenden wollen, ohne das Deutsche Reich vernichtet zu haben, sei unser Ziel die Sicherung der friedlichen Zunkunft Deutschlands.
In der „Tä gl. Rundschau" heißt es zur Bezeichnung der Kriegsziele in der Rede des Kanzlers: Ueber Einzelheften sei noch nicht zu reden gestattet. Immerhin habe der Kanzler sich au bestimmten Forderungen bekannt, die bei unseren Feinden zunächst den üblichen Sturm der Entrüstung erregen, dann aber den Weg zuin Frieden eher ebnen würden, als Friedensdeklamativnen, die bei unseren Feinden als Zeichen der Schwäche aufgefaßt wurden und den Krieg verlängert haben. Ebeirso wichtig für unseres Volkes Zukunft als die Aufrichtung eines Llbwehrdammes im Osten, sei die Sicherung im Westen, die Erringung einer Machtstellung, die die Entwickelung unseres Handels von Hemmnissen und Gefährdungen befreit.
In der „Freisinnig en Zeitung" Werder der Ernst und die Bestimmtheit hervorgehoben, mit denen der Reichskanzler Deutschlands Entschlossenheit kundgab, sich gegen den völlerrechtswidrigen Aushungerungskrieg Englands lm.it allen zu Gebote stehenden Mitteln zur Mehr zu setzen. Die Ausführungen seien erftschieden gewesen, aber ohne beleidigende Schärfe und so war es eigentlich undenkbar, heißt es dann, daß sie irgendwelchen Widerspruch hätte Hervorrufen können. Aber wir besitzen im deutschen Reichstag einen Liebknecht und dieser ließ es sich nicht entgebeu, an den unpassendsten Stellen alberne Zwischenbemerkungen zu machen. Es war ganz richtig, daß der Redner wie das Haus diese Störmrgsverfuchc mit Verachtung straften.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 5.April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 5. April 1916.
Lage überall unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant
Der französische Bericht.
Paris, 5. Aprft. (WDB. Nichtamtlich.) Amtlicher BeE vom 4. April nachmittags: In den Argonnen beschossen wir deutsche Stellungen, besonders in der Umgegend von Monffaneon und Malancourt. W e st l i ch der Maas ziemlich heftiger Geschützkampf von Avocourt bis Malancourt. O e st l i ch d e r Maas war die Nacht verhältnismäßig ruhig. Die Deutschen machten gegen die durch unsere Gegenangriffe wiederhergestellte Front Douau- mont—Vaux keinen Angriffsversuch. Unsere Batterien waren gegenüber den feindlichen Stellungen dieser Gegend ganz besonders tätig: der Feind antwortete nur schwach. Öestlich des Priesterwaldes wurde eine starke feindliche ^knndungsabteilnng durch Gv-, wehrfeuer zerstreut. Im Elsaß nahmen unsere Batterien Proviant-, kolonnen <ntf der Straße Thann—Mühlhausen unter Feuer.
Amtlicher Bericht vom Dienstag abend: Nördlich der Aisne nüd 'in den Argonnen führten unsere Batterien du wirksames Feuer auf feindliche Anlagen aus. Westlich der Maas mißglückte ein feindlicher Angriff, der gegen 2 Uhr nachmittags gegen das Dorf Haucourt gerichtet war, vollständig. Öestlich der Maas wurde die Beschießung im Laufe des Tages mit großer Heftigkeit wieder ausgenommen. Auf unserer Front zwischen Douanmont und Vaux richteten die Deutschen gegen 3 Uhr nachmft- tap# einen sehr starken Angriff aus unsere ersten Linien, die ungefähr 300 Meter über dem Dorfe Touaumont liegen. Die aufeinanderfolgenden Sturmwellen, denen kleine Angriffsabteftungen folgten, wurden durch Sperrfeuer und unser Maschinengewehr-und Infanteriefeuer niedergemähst und mußten in Unordnung zn dem Chauffeur-Walde zurückfluten, wo unsere Artillerie durch konzentrisches Feuer dem Feinde beträchtliche Verluste beibrächte. Nördlich des Cailette-Waldes rückten unsere Truppen im Laufe des Tages wefter vor. In der Woevre Artilleriekampf in den Abschnitten am Fuße der Maashöhen. Fn den Vogesen versuchten die Deutschen nach lebhafter Beschießung unserer Stellnn- geir südöstlich von Obersept an unsere Schützengräben heranzukommen, wurden jedoch durch unser Sperrfeuer in ihre Linien zurückgeworfen. In der Nacht zum 4. April warf eines unserer Luftschiffe 34 Granaten auf den Bahnhof von Audun-le-Roman.
Belgischer Bericht: Heftige Artillerietatigkeft an den Zugängen von Dixnmiden, sowie in der Gegend von Steenstraete.
Rücktritt des italienischen Kriegsministers.
Mailand, 5. April. (WTB.) Durch ein gestriges Dekret des Königs ist den Blättern zufolge die Denrifsivn des bisherigen Kri eg srni n i ste rs Znpelli angenommen. Generalleutnant Perolo Ma.ro ne wurde zu seinem Nachfolger ernannt. Der König verlieh Zupelli das Großkreuz des Ordens der italienischen Krone.
Englische Ableugnung.
London, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Durch das Reutersche Bureau wird amtlich mitgeteilt, daß durch die Zeppelinangriffe in Großbritannien niemals irgendwelche Munitionswerke oder -fabriken beschädigt wordev sind.
ASguith in Rom.
Paris, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Asquith ist hier mittags aus Rom eingetrofsen.
Nach Reutermeldnngen soll er auch dem Papste einen Besuch ab gestattet haben.
Englische Barbaren aus Samos.
Berlin, 5. April. (Priv.-Tel.) Die „B. Z. a. M." meldet aus Ko nst an t i no p el: Nach einer Meldung des Blattes „La Defense" aus Athen hat der Präfekt von Samos der griechischen Regierung berichtet, der englische Konsul sei bei ihm, begleitet von dem Kommandanten der Ententetruppen, auf Samos erschienen. Er kündete au, die Entente werde die von den Türken bewohnten Stadtteile bombardieren, weil die Türken deutsche Unterseeboote durch Ueberlassung von Bannware unterstützten. Der Präfekt erklärte, diese Beharlptungen seiest unwahr, da die Türken weder über Bannware, noch über Transportnrittel verfügten, uni diese den Deutschen zur Verfügung zu stellen. Der englische Kornmandant erklärte, das Bornbardement würde trotzdem ausgeführt werden, weil er dazu Befehl erhalten habe. Der Präfekt verfugte darauf die Evakitierung der von den Türken bewohnten Stadtteile der Insel Sarnos. Die Engländer begannen zur an gezeigten Stunde mit dem Bombardement, dem Menschenleben nicht zum Opfer fielen. Häuser wurden zertrümmert.
Bern, 5. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Tenchs" veröffentlicht eine Mitteilung, wonach englische Kreuzer bei Durchsuchung griechischer Inseln Basen für deutsche Tauchboote entdeckt haben. Die griechische Regierung habe ja wohl keine Kenntnis von diesem Mißbrauch griechischer Inseln, die Alliierten hätten aber das strikteste Recht, diese Pipernester zu zerstören.
Hollands Protest gegen die englische Seepolizei.
Haag, 5. April. (WTB. Nichtamtlich. ! Das Ministerium des Aeußern veröffentlicht diplomatische Schriftstücke über j)ic Beschlagnahme der Briefpo st aus lledersee- daurpkern du r ch e n g l i sche B e h ö r d e n. Darin sind abgedruckt die an die eitglische Regierung gerichtete Note vom 13. Dezember' 1915, in der Hallaich gegen die Beschlaguabine von Brief,ä»ketr protestiert: die Note vom 12. Januar 1916, die in Beantwortung • der -von England eingelmpenen Antwort aus die Siote vom 18 Dezember an die englische Regiermrg gerichtet worden ist. Ilm 1. Ilpril 1916 überreichten die Gesandten


