Ausgabe 
27.3.1916 Erstes Blatt
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Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant

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Ein Hilferuf aus Frankreich.

Bern, 26. März. (WTB. Nicht amtlich.) In einem dringen- dm Hrlferuf an die Alliierten schreibt Senator Humbert im Journal": Nicht ohne gewisse Bewegung hat die öffentliche Mei­nung die Nachricht von dm -Einberufung der Jahresklasse 1888 lnngenonnnen. Trotz der scheinbaren Mäßigimg der in Anwendung getwf^enen Maßnahmen, trotz der Umschreibung, die man braucht, um sre anznkündigen, werden wir fortdauernd ärmer aTt c ^?> Tl J c ^' enrß ^ erl,en - Aufzählung der bisherigen

großen Leistungen Frankreichs ruft Humbert ans:Wo ist das ^ano, das wie das unserige bis an das Ende seiner Mittel anl gesunden Männern gegangen ist, indem es die Zurückgestellten und dre zum Hilfedienste Untauglichen I'wiederholten Nachunter­suchungen unterwarf? Wer rief die Jahresklassen 1888 und 1917 imter ibte Fahnen, fast schon Greise Und beinahe noch Kinder? Wer schöpfte im weitesten Maße aus der schon so wenig zahlreichen Bevölkerung?" Nach Wiederholung seiner bekannten Forderung, mit dem Menschenmaterial schonen umzuaehen, da die Industrie, der Handel und der Ackerbau sonst aus Mangel an Menschen zu- gründe gehen würden, schließt Humbert:Das müssen heute auch unsere Miertien und nicht nur wir allem bedenken. Hoffentlich! wmd dieses Problem ans der Pariser Konferenz nicht ver- geflen. Frankreich arbeitete für alle, heute mögen alle für Frank­reich arbeiten."

Die Finanzen Frankreichs.

03 .20 März. (WTB.) Ein vom Präsidenten der

.üepublir uiid dem Finanzminister Unterzeichneter Erlaß erhöht .die Hochstzrffer der Banknotenausgabe, die durch Erlaß VE 11- Mai 1915 einstweilen auf 15 Milliarden festgesetzt war ausT8 Milliarden.

Die italienischen Kriegskosten.

. p D/ru 26. März. (WTB. Nichtamtlich.) Laut Aufstellungen ^s , italienischen Schatzamtes betragen die italienischen Kriegskosten für die Monate Januar und Februar 1505,8 Millionen Live.

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Mackensen in Konstantrnopel.

Konstantinovel,>25. März. (WTB.) Am Freitag wurde zu Ehren des Generalseldmarschalls v. Mackensen im deutschen Vereinshaus Teutonia ein Tee gegeben. Unter den Anwesenden waren Botschafter Gras 28 o l f f°,M et t ern i ch, alle Herren der Botschaft nnd des Konstllats, die Spitzen der Kolonie und Ver­treter der-deutschen Militär- und Flottenkreise niit dem Admiral Sowchon cm der Spitze. Aus eine Ansprache des Präsidenten der Tmtoma, Oberst Bischofs, erwiderte Mackensen:Der neue Gott war mit mir, und das Uebrige taten meine Soldaten. >nn Vergleich zu der Hingabe, die meine Soldaten gezeigt haben, ist Irrem eigener Anteil an dem Errungenen verschwindend klein, ^as GW war mir bisher treu, und ich hoffe, daß es mir auch m ZuLmft treu bleiben 'wird. Der größte Tank aber gebührt un- s^Ui für snne Leitung." Für seine Begrüßung dankend,

fugte Mackensen hmzu:Ms ich den Jubel gestern in Adrianopel und heute m Konstantinvpel hörte, fragte ich mich, warum sich gerade aus meme Person konzentriert. Ich glaube, weil ich als Vertreter des Teutstchtums komme. Dies ist dasselbe, tvas wir Mit berechtigtem Stolz am ganzen Balkan erleben, und es fmdet fernen Ursprung darin, daß die Balkanvölker vollstes Ve rtrauen zur Treue und Hingabe der Deutschen

Hatz alle Tentscherr aus dem Balkan und in der Türkei diesen Glauben an die deutsche Treue für alle Zukunft aus recht erhalten."

25 - mcri - lWTB.l ®cnfralfefinmjt< iw ?. Mackensen wohnte dem Selamlik bei. Um IV» Uhr er vom Sultan empfangen, dem er den von Kaiser Wilhelm ujberpmdten Marschallstab überreichte. Ad- n^al Usedom Pascha und der Kriegsminister Vizegenera- Mwms Enver Pascha wohnten der Audienz bei. Der Sultan rMmhiett sich etwa eme halbe Stunde init dem Generalfeldmav- Sultan verlieh Mackensen den Stern des Osmonie- Ordens m Brillanten. Nachmittags stattete Mackensen dem öster- reichischEigari,chen Botschaster einen Besuch ab. Tie hier wcilm- den ost^tichMEigarischen Offiziere wurden nachmittags von dem GeneralseldmarschaU empfangen.

£ *«*! lWDB.) ®nter«lfetb» fj? w Mackens trt besucht- selten vormittags die tür- Mlnister und ftiihMickte hierauf auf Einladum, des VVeadnnrals SourkMi, an Bord des Sultan Yawus Selim"

^scha^ in Theravia. wo ihn der W-lffsMcttcrnich mit den hohe,: Beamten der Botschaft nnd deren Damen «wartete. Feldmarschall v. Macken-

früheren Botschafters Frei- Herrn v. Wangenheim und des Obersten v. Leipzig nieder Auch

^' ä6ei ' mit Kränzen. Abends mtefte fort ^ <Senc»-kfeldm-rschall ein Diner beim Kriegs

Kon starrtin opel, S7. Mürz. WTB Nichtamtlich. Mackensen ncchm hsut« vormittag <rn einem Feld- Botschastsgarten teil. Gegen Mittag der GeAeralfeidntarschall das alte Swrail nnb frichsduckte dort als Gast des SEans.

Der Sultan an den Kaiser.

.*°ustant,novel, 36. Mürz. (WTB. Nichtamtlich, Mel^rng der Agence Mil,. Seine Majestät der Sultan hat an Seine Majestät den Deutschen Kaiser die folgende De pesch« gesandt: > »

Ich habe mit großer Freude den Marschallstab emv-

bur-d Vermittlung Ihres großen FeDninr, challs von Mackensen zu senden geruhten Ich beeile

^^a mehten ^ ant Miszusprechen.

angenehm, dieses Zeichen ttefer Freund­schaft au$ ben Jpanben des Generalseldmarschalls zu empfangen

MwÄt Ä ^2^^^?bkanntschaft zu machen. Wollen Eure Majeftdt benAu^ruck der herzlichsten Gefühle entgegennehmen von Ihrem treu ergebenen Freund Mo Harne dV

Der türkische Bericht.

r .. '^nfitnUnopel 26. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amt­licher Berrc^. An der ^zrak-Front keine Beränderrmg. An der

? VLl a \l * *3 r °c n E 25. März ein Erkundungs-

Awacher feindlicher Infanterie- und .Kavallerie-.Kräfte jurürftädilafim. .Keine wichtige Unternehmung an den übrigen Abschnitten dieser Front Unsere .^istenbatterien veriaglen durch ihr Feuer emige feindliche Tor- pedobovt-Z^störer, die an den Dardanellen kreuzten Drei kindliche Flieger, die die Halbinsel Gallipoli überflogen^ entflohen sofort gegen Jmbuos, als unsere Kriegsflugzeugeerschümm. ^

Die Lage in Mesopotamien.

London, 25. McrrH. (WTB.) Das .KrregAcrntt teilt mit- Unsere Strertkräste, die am rechten Ufer des Tiaris ver­gingen, nahmen den kleinen türkische!: Posten in Felabiver am 15. Marz dnrch einen überraschenden Nachtangriff Un­sere Bertuste bertugen nur vier Mann. Am 23. März General Townshend, daß sein Lager bei Kut el Amara vom 21. bis zum 23. März von feindlichen Flua- zeugen und Kanonen beschossen wurde. Die Verluste waren gering. Die allgemeine Lage ist unverändert.

Aus Aegypten.

l 4 MLrz (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wrro gemeldet: In Anbetracht der bcfci^rgenden Lage in

Ägypten, dre eine Folge des türkischen Mißerfolges air der Westgren-ze ist, ist eine Neorganisaüron der Truppen in Aegypten vorgenommen worden. General A. Murray hat in Aegypten übernormnen: General Mar well begab sich nach Errgland.

Die Kämpfe in Ostafrika.

London, 24. März. (WTB.) Amtlicher Bericht über die Operationen rn Ostafrrka: Nach ihrerr Niederlagen am Lumi-Fluß und an den Kitovo-Bergen zogen sich die Deutschen auf ihre Ver- ^bigungsstcllnngen zurück, die an dem Waldgürtel entlang des .Ituwu v-Flu sses angelegt waren. Starke R>egenfälle ver­zögerten dre Verfolgung, doch kamen unsere Truppen am 18. März erige Fühlung. Am 19. März kam es zu Waldgefechlen m der Umgebrmg von K a h e, wobei der Feind hart­näckigen Widerstand leistete. Am 20. März versuchte der Feind J:- t en : 'er wurde unter schweren Verlusten zu-

ruagetrreben. ^ inzwischen gelang es berittenen südafrikanischen Gruppen, durch emen von Mvschi durch einen dichten Busch unter- irommeuen Nachtmarsch den Bahnhof am Pangani (Station Kähe) Mit zahlreichen Vorräten zu nehmen und die Rückzugslinie des Fernc.es zu bedroherr. Der Feind erhielt Verstärkungen mit der Eisenbahn und hielt hartnäckig seine Stellungen, um den Rückzug zu deckm. Wir waren daher imstande, ihm schwere Verluste zuzu­fugen, was nickst möglich gcweseii iväre, wenil der Feind in der Lage gewesen Ware ferne Sttllimgen früher zu verlassen. In der Nacht vom 22. auf den 23. März räumte der Feind die ganze Rnwuv- ttnie und zog sich entlang der Tangabahn südwärts zurück. Er Uetz lein Gefckmtz von dem KreuzerKönigsberg" in unseren Hän- den. Dre Operationen werden fortgesetzt. Kitchener beglück wunMe General Smuts zu deni glänzenden Erfolge telegraphisch r- Anmerku n g: Die englische Meldung zeigt, daß den Eng­ländern das Vordringen in Dcutsch-Ostafrika ttotz der großen U.ebermacht an Truppen und der überlegnen Bewaffnung infolge des tapferen Widerstandes unserer Schutztruppe nicht leicht ge­macht wird. Dre Schwierigkeiteir für den Gegner wachsen bei emem weiteren Vordringen in dem Berglande von Usambara noch, wo sowohl das Gelände als auch bei Fortdauer der Regenzeit die immer mehr zunehmenden (üeländehmderilisse sich der Schutz truppe als natürliche Bundesgenossen zngesellen.

Die Vermehrung der nordamerikanischen Armee.

^ 25 - (tf-) Hävers meldet aus Washington:

Das Repräsentantenhaus des Kongresses aenehmiate die Vorlage, durch die der A r m e e b e st a n d auf 140 000 ^ann erhöht werden soll.

Die Kalenderreform in Bulgarien.

Sofia, 24. März. (WTB. Mchtarntlich.) Die So vranfe hat gestern mit «großer Mehrheit einen Gesetz­entwurf betreffend die Kalenderre form angenom­

men.

Der §eekrieg.

Der englische Fliegerangriff auf die uordfriesische Küste.

26. Mürz. (WTB. Amtlich.) Am 25.März morgens haben engll-che ^eestrertträfte einen Flieger­angriff auf den nördlichen Teil der nordfriesischen Küste herangetragen Der Fliegerangriff m i ß l a n g v ö l l i g. lvic

auf r°5pl 6 - mx * bereits gemeldet hat. Zwei

auf Vorposten benndliche armierte Fischdampfer sind

Opfer gefallen. Unsere Marine- b'e englischen Seestreitkräfte an und er-

ttlurhJ 1 u l ^ re ff er - Ein Torpedobootszerstörcr wurde schwer beschädigt.

nnr fo J or J ausgesandten Seestreitkräften stießen

9 p r ml l ^ e !} e ^ 0v ^. e ^ boote in der Nacht vom 25. zum 26. März auf den abziehenden Feind. EinsdieserTor- pedoboote ist bisher nicht zurückgekehrt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Das Gefecht in der Nordsee.

London, 25. März. (WTB.) Meldung des Nenterschen Bureaus: Die Admiralität teilt mit, daß am 29. Februar rH eut Kampf zwischen dem bewaffneten dent-

^reif", der als norwegisches Handelsschiff maskiert war, nnd dem britischen Hilfs^enzer k!?^°ntar.a" stattgefnnden hat. Das Gefecht führte zu ^/Verluste beider Schiffe Der deutsä-e Hilfskreuzer wurde durch Kanoiienfener, dieAlcantara" (15 850 Tmrn-en) offen fl? ^rpedo zum Sinken gebracht. Fünf Ofsi ziere nnd 115 Mann von der Gesamtbesatzung wurden auf genommen nnd zu Gesangerren gemacht. Die britischen Ber lnste betrugen 5 Offiziere nnd 69 Mann. Festgestellt ver- zu werden, daß der Feind wähnend des ganzen Kampfes«, über dre norwegischen Farben, die auf die Sck>ifA- wande gemalt waren, hmwegfenerte. Diese Nachrstcht wird letzt veröffentlicht, da ans der drahtlosen dentschmr Mel­dung hervorgeht, daß der Feind erfahren hat, daß der DampferGreif", der das L§eispiel derMöwe" nachahmen sollte zerstört wurde, ehe es ihm gelang, Nnsew Pa- trouillenlinie zu pastieren. (Selbstverständlich hat S .M. S. Greif , wenner sich auch vorher einer erlaubten Kriegslist gesetzt )^ E Begrün des Kampfes die deutsck)e Kriegs flog ge

Lond-o n 25. März. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureuirs: Ans den Einzecheiten über das Gefecht in der ?£ r rl£ e am Ä-bru-r geht hvrvwi, büß der Kan^s f einbItI ^ Schiff war viel stärker be- ß iteSUcontotü". Djas englische Schiss mnrde schwer beschädigt; aber es hatte doch d-en Anschein daß es siegreich uns dem Kampf 'hervorgehen würde, bis es offen Torpeo.o getroffen wurde. Me beiden Damp- fer schossen einander in Stücke. DierGreif" sank merW ^uch <biieMoantara". Es 'waren "rasch bische Zerstörer zur Stelle, die die Ueberleb enden auf­nähmen. Wie berichtet wird, brachten die Zerstörer ein -deutsches Unterseeboot zum Sinken. Die überleben- *ben Deutschen wurden nach Miinbürgh «gebracht Einer von ihnen ist gestorben ,md wurde mit mAitärischeir Km T* graben^ (Wie wir von zuständiger Stelle erfahren trifft

ÜM&ff ^ Aschen U l ntn&

Ei« neues Seegefecht?

Die Frage der bewaffneten Handelsdampfer.

Amsterdam, 25. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie aus Washington gemeldet wird, haben die Alliierten in ihren Ant­worten im wesentlichen die Anregung des Staatssekretärs Lau- ftng, D a n d e l s s ch i f f e z u e n t w a s f n c n, a b g e l e h n t. Dem' Vernehmen nach bereitet L ansing ein Rundschreiben vor, m dem dre Haltung der Vereinigten Staaten in dieser Frage ausernandergesetzt wird.

Zwei englische Poftdampfer untergegangen.

London 25. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der Post- o ae .fSrrssex" (5686 Tonnen), der den regelmäßi­gen ^renst zwischen Dieppe und Folkestone versah, ist im Kanal torpediert worden. Er hatte 350 Fahrgäste, Hosen, und eine Besatzung von 50 Mann. Das A'chffl scheint noch nicht gesunken zu sein; andere Schiffe stehen ihm bei.

w (WTB.) Meldung der Agence Hävas:

An Vord des torpedierten PafsagierdampfersSussex" be- laudcn.sich 380 Reuende und 1200 Depeschenbeutcl. Viele Passa- neutralen Nationen an: es befinden sich vor allem ^ ?pErer unter ihnen. Der Reisende Chagnour,

^?7^^-Elsmbahn, teilte demTernps" über die liefet ?rt: Wir fuhren pon Folkestone bei schönem

ÜhfK Gegen 3 Uhr nachmittags wurden wir

^?bMge hplosron erschüttert. Ich hatte die Empfinduna,.

Dredurchdie Explosion emporgewirbelte R5'>Ersaule hüllte mich ber rhrem Nrodersallen auf das Schiff ein.

G,and mich unter Trümmern aller Art. Einige Leute schiss aus eine Mine geraten sei. Aber die über die Schutzwande gebeugten Reisenden und die Matrosen sahen ^ldetm eme von emem Torpedo lMvvrgerufene Wafserboe. Uw ich an Deck sttlrzte, hatten lich alle Reisende der Retttrngsgürtel . Besehl des Kapitäns wurden die Rettuirgsboote herabgelasim Dre bewen ersten zu Wasser gelassenen Boote ken- Schlecht und reck)t gelang es, so ziemlich alle Leute ein- Reisende, vor allem Frauen, wieder aufzn- r nn W«* Boote lavierten rmrd um das Wrack, das nicht unter- 6 Nach zwei Stunden schwamm derSussex" immer roch

die Schotten hatten gut funktioniert. Der Kapitän ließ llf an

Wertta- e ber der Bergung des Gepäcks und der Wertsachen behifflicy iem konnten. Me Funkenavparate roaren zerbrochm Durch einen Glücksfall war es möglich, Boulogne zu benachrichtigen, obwohl, die Antennen zu klein waren, um den Ort mizugeben, an dem wir wis befanden. Um 11 Uyr abends nachdem wir uns 8 Stundenlauf bftn Wasser befunden hatten'

Marie Therese" ein. Es nahm

Ko Pe-n h« g e n, 26. März. (WTB. Nichtamtlich ) Ber- lrnHSte Tidende" berichtet mls Egsbjevg über ein See-

G JL[ e $ t ^ d)e L ehlxl 20 enHlifchon Kwidschiffen dar- Unter o grobem, Kveuzern und st5

-f-A- fi ^ Ü" n, di« anscheinend in« Fahrwasser

sndlrch Fand stschteii Dre Fisclchanchfer zvgen sich, nachdem wie nmir zu beobaAKen meinte, zwei tarn ihn«, in Brand icschoßsen waveu, }»trH. Emige deutsche Kriegsschiffe unL «n Zeppelm rmnen zn Hilfe. Es entstand eine^^lch« i!Mwnadc ine 10 bw 15 Minnten danerte. Die Begeßen- h^en schelten sich « wert voni Lande ab, daß es selbst ,wt den besten Krnalasern unmöNlieh war, die Einzelheiten M

Tl°i laen -uVS pickte sich, (Fand ist eine dünisüw de* Nordsee hart au dxr Küste Jchtlands, etwa . »lometer nördlich der Insel ©IjU. Egsbierg, von wo die

.WAKLiSA'- - ««»

ttas das Boulogner Schiff

a st '^l le Reisenden auf. Die übrigen Personen wmdcn pater an Bord eines eiiglisckien Schiffes ausgenommen. Ein drittes Schiss nahm dieSussex" ins Schlepptau, um sie nach Boulogne tm r C s lIT9e © Aoierkenswert ist, daß die Maschinen derSussex" Lickt nrcht aufhörtm zu arbeiten und das elektische

den Vu bcnlhigm baiU bntm5 ' ke Kilfe wartenden Reisen-

London, '25. März. (» Nichtamtlich.) Meldung Reuterschen Bureaus. Wie berichtet wird, sind alle assagiere desSussex" gerettet worden. Das a)isf, das um 1 Uhr 25 Minuten nachmittags aus Folke-

reibt n^ e)Xm ^ aT ' touribe Dieppe torpediert; es

25 ' y ^ (WTB. Nichtamtlich.) Der Post- ^er Englchhman" der Mississippi and Domi- Oteamshrp Eo r,t u n 1 e r g e a a n g e n. Nach der letzten Melonng sind 6 8 Ueberlebende geborgen

London, W.März. (WTB.) Meldungües Reuter- chen Bureaus Die White Star Line teilt mit. drei Offiziere und 33 Mann des DampfersEnglishman" oe-

w°ü>"n17m m%eXbm Wkn 6° P-rlonen gßettet

London, 25. März. (WTB. Mchtarntlich.) Der britische DämmerSalyb ia" (3352 Tonnen) ist versenkt wor­den. Dre Passagiere und [bte Besatzung wurden gerettet, wor^n^ ^ nach Boulogne gedvacht

London 26 März. (WTB.) Der britische Dampfer g^ttte? ^ h r 1 b ^ 6 versenkt worden. Die Bcßrtzung wurde

MLrz. (WTB. Nichtamtlich.) Einem zufolge meldet dieTimes" aus Melbourne: Das SchiffAnrvra" der Shackleton-Expedition ist am f: xe l .bf.u stbeschädigt worden. DieAurora" be- stndet sich mit Notstener -und ankerbos auf dem Wege nackt ^ort ^halmero in Neuseeland; sie dürste Anfang April dort

.Baris, 26. März. /WTB.) DemMattn" zrffolge be­richtet der gestern aus Marseille eingetrofferie Postdampser Lei- ^^^hire" daß er am Mttwoch cineri Funkspruch

daß der englische DampferM i n r7e a p o l i s^chach ^Negistm 13543 sonnen) von einem feindlichen Tauch- boot torpediert worden fei und sinke.Leioestershire" eilte

^ ( 5 er DampferMnneapolis" ging

unter, das Schicksal der Besatzung ist unbekannt. ^

Aus dem Kelche.

Das Kaiserpaar zur Kriegsanleihe.

. -chrlin, 25 Mürz. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kai-

&££ SagT Ä -Ete».

Hocherfreut imrch die Meldung von dem glünKen- den Ausfall der Vrerten Krie gsanleihe, spreche ^ch HchE'allen, d,e sich an dieseni großartigen Erfolge beterlcht haben, meinen wärmsten Dank nnd Glückwunsch aus. Der neue Beweis des einmütigen Siegeswille^ und ungebrochener Kraft recht sich den bewundernswerten Assen von Heldenmut und Vaterlandsliebe, die uns-re Kampfer an der Front täglich >ablegen, >Mrdig.cm. Ein Volk das rn ernem so!ck)en Geiste nne ein Mann Msmnmensteht gegen den Ansturm ferner Feinde, darf im Vertrauen ans Gott .den Sreg seiner !gerechten Sacl^ mit Zuversicht er- wnrten. Mkhelm I. R.

Von der K-aiserin ist dem Staicttssekretär folgendes Telegramm ^gegangen:

Ich kaum nicht nnterlassen. Ihnen gegenüber merr;er

ihen über das glänKende

Freude Ausguck zu verleihen ^

Resultat der vrerten Kriegsanleihe. Gott segne unser Volk AUguste Viktoriu."

Zlnn Rücktritt des Großadmirals v.Tirpitz.

r i ® er J in ' 25. Mrz. (WTB.) Großadmiral v. Köster zÜl ^ ail } en D eu tscheu Flo t ten Verein s an Großadmiral v. Tirpitz folgende Kundgebung gerichtet:

Der Rücktritt Euerer Exzellenz von dem seit^19^^en

versehenen Amtt als Staatssekrettrr des ^ichsmaruieanrtes gibt dem oenffckieii Flottenverein Veranlassung, der hohen' Verdienste zu ch-' denken, die sich Euere Exzellenz um die Schaffung unserer Flotte und damit um die Sicherheit des deutschen Volkes erworben haben. Auf allen Gebieten des deutsche» See- Ei.ere Exzellenz schöpferisch und bahnbrecknud gewirkt. --Lenn im g^enwartigen jkampse gsgen eine Welt von Feindest itnser Vwk nicht nur standznl,alten verniag. sondern begründete Hoffnung auf den^idgültiaenSieo feiner