Ausgabe 
27.3.1916 Erstes Blatt
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Mafien Huche Hegen darf, st» Wb dies neben dein ftarten beiut* scheu Heer her scharfen Weh^-nr G^e M verdanken, die

zu schmieden das Lebenswerk Eilerer Exzellenz gewesen ist. Mit Trauer sieht der deutsche Flottenverein den Organisator unserer Flotte in dieser stürmischen Zeit aus dem Amte scheiden, in denr noch so manche Auf­gaben seiner harrten. Dankbar wird er stets der Zeit gedenken, in der die Mehrung der Seegeltung des deut­schen Volkes Eilerer Exzellenz und sein gemeinsames Ziel war, der eine so vielfältige Förderung ferner Arbeit durch .Euere Exzellenz erfahreil durste.

(gez.) v. Köster, Großadmiral.

Die Gemüschöchstpreise.

Berlin, 25. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie wir er­fahren, besteht kein Zweifel, daß die Gemüsehöchst preise nur die Ernte des Jahres 1915 betreffen. Für die kommende Gemüseernte des lausenden Jahres, ins­besondere für Frühgenrüse, sind keine Höchstpreise festgesetzt worden.

Dresden, 25. März. (WTB. Nichtäintl.) Der König hat dem Kaiser am 24. März auf dem westlichen Kriegs­schauplatz einen Besuch ab gestattet. Die Monarchen begrüß ten sich außerordentlich herzlich und verbrachten zwei Stunden in angeregter Unterhaltung. Der König trat als­dann die Heirnreife nach Dresden an, wo er heute vormittag einaetroffen ist.

--- Frankfurt a. M., 26. März. Fast 5000 Personen aus Frankfurt und seiner näheren und weiteren Umgebung füllten heute mittag das Albert Schumann-Theater, um Friedrich Nau­manns Vortrag über denWeg durch Mitteleuropa' zu lauschen. Der Redner entwickelte die Gedanken seines bekannten Buches.

Aus Stadt und Land.

Gießen. 37. März 1916. Handwerkerversammlung für die Kreise Gießen, Alsfeld und Friedberg.

Eirrer Einladung des Vorstandes der Handwerkskammer zu Därnrsüadt folgend hatten sich gestern im Saale des Hotels Grvßherzog von Hessen" eine große Anzahl von Handwerkern aus allen Teilen Oberhessens eingesunden. Ter Vorsitzende, Ge­werberat Falk- Mainz, begrüßte die Anwesenden, insbesondere Regierungsral Welcker als Vertreter der Regierung, Ober dürgermeister Keller als Vertreter der Stadt Gießen, und Ge werberat L. Petri II. als Vertreter des Handwerks, die ihrer seits für die Einladung dankten und der Versammlung guten Er folg wünschten. , ^

Syndikus Schüttler sprach sodann über dre Organ x sation des Handwerks und die Fürsorgemaßnahmen für die aus dem Felde Zurückkehrenden. Er führte aus: Das Ergebnis der vierten Kriegsanleihe erfüllt uns mit freudigem Stolz. Auch der Handwerkerstand war sich seiner Pflicht bewußt. In den Reihen des Handwerks hat das gewaltige Völkerringen tief ein­gegriffen. Ta ist denn die Tatsache von großem Wert, daß es den Bemühungen der Handwerkskammer zu Darmstadt gelungen ist, eine weitgehende Beteüigung des Handwerks an den Heeresliefe­rungen möglich zu machen. Die Schwierigkeit dieses Unter nechmens war in erster Linie darin begründet, daß fast durchgehends die festgefügte fachliche Organisation gefehlt hat und man doch mit den einzelnen kleinen Meistern nicht in Beziehung treten konnte. Nur einzelne Gewerbe, so z. B. das Schneidergewerde, lmtten sich einige Jahve vorher zusammengeschlossen. Tie guten Folgen zeigten sich denn auch sofort, da ihnen reichliche Aufträge zugäeilt werden konnten. Der große LehrmeisterKrieg" hat ge­zeigt, daß nur durch fachgemäßen Zusarmnenschluß das Handwerk die während und nach denc Krieg auftanchenden schweren Aufgaben zu lösen sind, wie dies ja auch schon längst andere Berufszweigq eingesehen und in die Tat umgesetzt haben. Das ist man auch den aus dem Aekde Zurückkehrenden schuldig. An Körperschaften und Behörden werden ohne Zweifel noch dem Kriege große An forderungen herantreten, durch Bewilligung von Barmrtteln und unverzinslichen Darlehn Existenzmöglichkeiten zu schaffeir. Llber die Regierung kann nicht allein helfen, es muß der Weg der Selbsthilfe beschüHen werden, deren Erfolg nur durch Zu sammenschluß möglich ist. Redner führte dann genauer aus, wie die Organisation des Handwerks im Anschluß an das schon Bestehende geschehen muß und sprach die Hoffnung aus, daß es diesen Be­mühungen gelingen möge, einen Wiederaufbau des Handwerks nach dem Kriege zu ermöglichen und so die Wunden schließen zu helfen, die er geschlagen hat.

Ter zweite Redner, Direktor P a e ch - Darmstadt, gibt ein Bild von der Arbeit und den Leistungen der Handelskammer zu Darmstadl und der ihr an geschlossenen Handwerkszentral- gerwssenschast. Er schilderte, wie durch den Krieg eine vollständige Umwälzung aus den Gebieten des Gewerbes und der Industrie stattgesunden hat. Daß nun nicht allein die Großindustrie, sondern auch das Handwerk bei der Ausführung der Kriegsbedürfnisse be­rücksichtigt imrtbe, das ist das Verdienst der Hessischen Handwerks­kammer, die mit großer Energie die Vermittlung zwischen Heeres leitmrg und Handwerk übernahm. Daß nicht noch mehr erreicht wurde, daran ist die Tatsache schuld, daß es an der nötigen O r ganisation fehlte. Trotzdem steht Hessen unter den deutschen Handwerkskammern, was deren Leistungen anbetrifft, an 8. Stelle während es seiner Mitgliederzahl nach die 35. Stelle einnimmt.

Den beiden mit Beifall ausgenommenen Vorttägen schloß sich eine sehr rege Aussprache au, nach deren Ver.lauf der Vor sitzende feststellen konnte: Es ist unbedingt notwendig und im Hin »blick auf die nach dem Kriege an das Handwerk heranttetenden Anforderungen die höchste Zeit, daß die Handwerker sich zu örttichen und fachliichen Vereinigungen zusammenschließen im An schluß an die Handwerkskammer und die Zentral gen offen schüft zu Tarmftadt. Diese Vereinigungen sollen mit den Gewerbevereinen Hand in Hand gehen und ihre Gründungen sollen sofort vorge­nommen werden.

*

** Amtliche Personalnachrichten. In den Ruhe­stand versetzt wurde am 16. Februar der Lehrer Philipp Mohr zu Offenbach auf sein Nachfuchen, unter Anerkennung seiner lang­jährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 1. März 1916 an. Die Groß Herzogin hat am 16. Februar dem Lehrer Philipp Mohr zu Offenbach anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand

ba4 SHttnfreus 2. Waffe des B-rtn«Üi°rdtn» MliPv« «r«b- mütigtn verliehen. - Das Ehrenzeichen für M-rtglreder ftetiEiger

Feuerwehren wurde verliehen Jakob B a u nr g a r t n e r von Dfiet» Ingelheim. - Die GrohherzoglN hat am 22. Marz den Präsidenten des Ministeriums der Frnamen Dr. ^ohann^ Be ck er von den Tienstverrichtungen eines Mitgliedes der Prüfung^ kvmmission für das Justiz- und V-rivaltungssM enthoben und an dessen Stelle den Ministerialrat in den Ministerien des Innern und der Justiz Staatsrat Daniel Lorbacher zum Wrtglred der genannten Kommission ernannt. _ ... _ ..

** Schulen und Kriegsanleihe. Wie uns nnt- geteilt wird, haben die Samm elze ichn ungen tu ben Schulen des Bezirkes auf sogen.Krleassparbucher' ins­gesamt 78653.70 Mk. und zwar rn den Schulen der Stadt Gießen 35 579.25 Mk., in den Schulen des Landbezrrkes 43 074.45 Mk. betragen.

Landkreis Gießen.

e. Steinbach, 27. März. Die Schülers« m m l u n g zur 4. Kriegsanleihe ergab in Steinbach 801 Mk. Die Schuler- sammlung in der Schule zu A l b a ch ergab 1280 Mk.

A Al ten-Bus eck, 26. März. Auf Anregung chrer Lehrer beteiligten sich an der 4. Kriegsanleihe die hiesigen Schulkmder mit 2350 Mk., die in Trohe mit 379 Mk.

O Dorf-Gill, 27 März. Bei den Kämpfen um Verdun fiel der älteste Sohn 'des hiesigen Landwirtes Andreas Wilhelm Schmidt, Ernst, in einem Alter von 20 Jahren. Er war erst vor'3 Wochen ins Feld gerückt. Bei der 4. Krugsanleche wur­den von den Schülern der hiesigen cinklasiigen Volksschule »000 Mark gezeichnet. Bei der zweiten hatten sie sich mit 200 und der der dritten mit 700 Mark beteiligt. Der Stand dev Winter- getreiöes ist in acr hiesigen Gemarkung m diesem Frnhjahr so vorzüglich!, wie man ihn seit Jahren rmr drese Zett nicht wahrgeuommen hat. Er läßt auf eme gute Ernte schließen.

Rüddingshausen, 26.Marz. Wie uns ergänzend mit- geteilt wird, betrug die Zeichnung der S ch u l k i n d e r zur vierten Kriegsanleihe am ersten Tage 1100 Mk. und am zweitenage 900 Mk., also zusainmen 2000 Mk.

Kreis Büdingen.

Kohden. 27. März. Seit Oktober 1914 galt der Maurer Heinrich Kühn von hier als vermißt. Dieser Tage erhielt die Eheirau des Vermißten durch den Zweigverein vom Roten Kreuz tn Friedberq die Nachricht, daß ihr Mann am 26. September 1914 bei La Capelle in Frankreich dilrch Kopffchnß gefallen Jet. Ern Kamerad des Vermißten, der in Dillepusten in Gefangenschaft Pt, hat die Aussage geniacht, er habe Kuhn sterben sehen. Nim gelten noch zwei Krieger von hier schon lange als vermißt.

6 Hirzenhain, 26. März. Die hiesrgen Schulkinder brachten zur 4. Kriegsanleihe über 900 Mk. zusammen.

Kreis Friedberg.

LI F r i e d b e r g, 26. März. Dem Kriegsfreiwilligen Wüh Nikolaus von hier, bei der Maschinengewehr-Abteilung des Infanterie-Regiments 116, wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille

verliehen. Ä ... . -

te Vilbel, 27. März. Dem Unteroffizier Erlcnbeck von hier, über dessen Heldentaten wir dieser Tage berichteten, wurde am 22. März, an seinem 19. Geburtstage, das Eiferne Kreuz erster Klasse überreicht - Gefreiter And r. Kra P v - m a n n von hier, Meldereiter beim Feldartillerre-Regiment Nr., 20o wurde «mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse und der hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Die hiesigen S chulf t nder zeichneten 2572 Mark zur vierten Kriegsanleihe. Aus das Ge such der Bürgervieisterei um Verlegung des hier seit 11. 1915

einquartierten Bataillons, hat das stellvertretende Generalkom mando verfügt, unsere Stadt voraussichtlich ab 1. Mai von der Einquartierung zu entlasten.

te* Burg-Gräfenrode, 27. Marz. Unser Bürger­meister Hahn ist wiederholt zum Heeresdienst erngezogen worden Da einer nochmaligen Beurlaubung nicht stattgegeben werden konnte und ^geordneter M o scher o sch infolg^^ seines vor­gerückten Alters die Führung der Bürgermeistereigeschafte abgelehnt hat, wurde das Gemeinderatsmitglied Rahn zur vorübergehenden Versetzung des Bürgermeisteramtes eidlich verpflichtet.

LI. K l o p p e n h e i m, 26. März. Die. hiesigen Schüler zeichneten zur 4. Kriegsanleihe 5444 Mk. Gewiß eine schöne Leistung bei einer Einwohnerzahl von 381 Einwobnern.

LI. Massenheim, 26. März. Die hiesigen Schulen zeichneten 1000 Mk. für die 4. Kriegsanleihe, die Gemeinde hat 16 000 Mk. gezeichnet. Ä r

LI. Nieder-Erle nbach, 26. März. Die hiesigen Schul kinder zeichneten zur 4. Kriegsanleihe die Summe von 2800 Mk.

81. K i r ch - G ö n s , 26. März. Die hiesigen Schulkinde zeichneten auf Anregung ihres Lehrers die Summe von 6296 Mk zur 4. Kriegsanleihe. Ä ^

LI- O ck st a d t. 36. März. Dem Landwirt Johs. D o n g e von hier, welcher zurzeit in einem Jäger-Regiment zu Pferd dient wurde die Hessifche Tapferkeitsmedaille verliehen.

81. Bodenrod. 26. März. Die Schüler der hiesigen Schule haben 1000 Mk. zur 4. Kriegsanleihe gezeichnet.

81 G a m b a ch, 26. März. Die hiesigen Schüler zeichneten zur 4. Kriegsanleihe die beträchtliche Summe von 7400 Mk.

LI. Hausen, 26. März. Zur 4. Kriegsanleihe zeichneten die Schulkinder in unserer kleinen Gemeinde den stattlichen Betrag von 2600 Mk.

Starkcnburg und Rheinhessen.

ch Bingen, 26. Marz. In der hiesigen Volks schul beider Konfessionen wurden 4000 M. zur 4. Kriegsanleihe ge­zeichnet. Die Zeichnungen aus die 3. Anleihe stellten sich au

1700 fc. Bo n der Bergstraße, 27. März. Die Befürchtung daß die Mandelbäume durch die Kälte zur Blütezeit gelitten hatten hat sich nicht bewahrheitet; die Fruchtansätze haben sich bis jetzt gut entwickelt.

Kreis Wetzlar.

r». Don der 2 e m p, 27. März. Die Belegschaft der Grube Schöner Anfang" bei Breitenbach zeichnete zur 4. Kriegs anleihe 7000 Mark.

Hessen-Nassau.

ra. Gladenbach, 26. März. Bei der hiesigen Spar- und Darlehnskasse wurden von den Sparern 820 000 Mk., von der Sparkasse aber selber 180 000 SW., mithin 1 Million, Kriegsanleihe gezeichnet.

Mrovinzial-A«sschutz der Provinz Dberhefferr.

Kz. Gießen, 25 .März 1916, Klage des Müllers Jüngst von der Harbmuhle bei Ober-Rosbach gegen den Verein für Bau und Unterhaltung der Gruppenwasserversor­gung im Kreise Friedberg wegen Entschädi­gung für Wasserentzug. Nachdem der Provrnzial- ausschuß nach der mündlichen Verhandlung der Sache rn seiner Sitzung vom 4. l. Mts. Beschluß gefaßt hatte, dae Urteil später zu verkünden, wurde dies heute wie folg! getan: Unter Zurückweisung der Berufung des Vereins für Bau und Unterhaltung der Gruppenwasserversoranng für ms untere Niddatal c. V. gegen das Urteil des Kreis ans chusses des Kreises Friedberg vom 19. Juni 1913 wird der Anspruch des Müllers Jüngst als berechtigt anerkannt und ihm eine Entschädigung von 3500 Mk. nebst 4 Proz. Zinsen eit 15. Mai 1912 zugebilligt. Die seit der Entscheidung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen vom 25. Me.i 1914 entstandenen Kosten des Verfahrens, einschließlich oer- jenigen der Revisionsinstanz, fallen dem Verein zur Last.

Die für heute weiter angefetzt gewesenen Verhandlungen erledigten sich teils durch Zurücknahme der Klage, teils mußten sie ans Gründen der Geschäftsordnung vorerst von der Tagesordnung abgesetzt werden. _ _

Vermachtes.

» Der bartlofeBärtige". Voll Unmut hat wohl fs manche Pariserin die Stirn gekraust, als sie vor einigen Tagen im Journal" las, daß nach der strengen Weisung des General-Ober- kommandos der Bart des französischen Soldaten zu fallen habe. Man denke, wie entsetzlich! Da hat sich die Pariserin in langen Monaten daran gewöhnt, mit zärtlicher Stimme von ihremPorlu ' Alt sprechen, und nun soll es vorbei fein mit dieser männlich schonen Bartzierde! Und wer ist schuld? Natürlich wieder die barbarischen Boches', die beiläufig nach französischem Verbilde die üble Angewohnheit haben, ihren Sturmangriffen giftige GaSwolken voranzuschicken. Da ist es dringend geboten, daß die neuen Gas­masken sich ganz unmittelbar auf die Gesichtshaut pressen, kein Barthaar soll hinfort trentiend wirken. So versucht nun die Pariserin voll Trauer sich das bärtige Gesicht ihresUrlaubers aalglatt rasiert vorzustellen. Sie seufzt; und mit ihr trauern jene unangenehmen, aber ebenso häufig vorkommenden kleinen Tierchen die in dem wolligen Haarwald derPoilus" so angenehme Schlupf­winkel fanden.

Meteorologische yeobachtungen der Station Gießen.

März

1916

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Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 28. März 1916: Wechselnd bewölkt, meist trocken, Temperatttr wenig geändert, in höheren Lagen Nachtfrostgefahr. _

letzte Nachrichten.

Zum Untergang desGussex".

London. 27. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterbureaus: Zwei von den verwundeten Passagieren des DampfersGusser" sind im Hospital von Dover gestorben. Zwölf andere Passagiere sind schwer verwundet.

Paris, 27. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas: Die erste Liste der nach Bonlogne znrückgebrachtcn Passagiere desSussex" enthält 174 Mann. Darunter sind 31 Franzosen, 44 Engländer, 53 Italiener, 24 Belgier, 2 Russen. 13 Amerikaner, 6 Skandinavier imd 1 Chilene.

Ein französisches Transportschiff gesunken.

Sofia, 27. März. Ein Telegramm desUtro" aus Athen lautet: Ein französisches Transportschiff, das mit Militär aus Saloniki abfuhr, lief auf eine Mi ne und sank. Von der Besatzung sind 73 Mann gerettet. Ein Minen­sucher wurde ausgesandt, die schwinunenden Minen au fzn fischen.

Ein weiterer englischer Dampfer versenkt.

i. Köln, 27. März. (WTB. Nichtamtlich.) ,Lloyds meldet ans Dover: Ter englisck^ DampferSarnt Cecilia" ist ver­senkt worden. Tie Besatzung ist gerettet. _

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Holzverstergerung

Donnerstag, den 30. ANirz, von vor­mittags 10 Uhr ab, soll aus dem Gemeindewalo zu Bersrod, Distrikt Mittelschlag, Streiteck, Lehm­grube, Höllenberg und Wamberg versteigert werden:

3 Buchenstämme mit 2,42 Fstm.

4 Eichenstämme mit 1,79 Fstm.

345 Nm. Buchen-Scheit

270 Nm. Buchen-Knüppel 14 Rm. Eichen-Knüppel 190 Rm. Buchen-Neis

6 Rm. Eichen-Neis 157 Rm. Buchen-Stock

22 Rm. Fichten-Knüppel 19 Rm. KieserN'Knüppel

7 Rm. Kiefern-Stock.

Zusammenkunft im Ort.

Bersrod, den 23. März 1916.

Großh. Bürgermeisterei Bersrod.

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