Ausgabe 
9.3.1916 Erstes Blatt
Seite
4
 
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Du wirst uns unvergeßlich sein,

Dein Herz war liebreich, treu und rein, Von List und Falschheit unbekannt; Nun ruhts in Feindes Erde sanft.

Nimm aus heißersehnter Heimat Unsre Tränen mit zur Ruh!

Was du uns warst wir Werdens nie vergessen, Wer dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen.

Ruhe sanft, du treues Herz,

Du hast den Frieden, wir den Schmerz.

Den Heldentod fürs Vaterland starb unerwartet am l.März an der am .

Verwundung im Feidlazarett unser lieber, treuer, unvergLe7L^

im 27. Lebensjahre.

Karl Rinn

Gefreiter im Infanterie-Regiment Nr. 116, 3. Kompagnie

Heuchelheim, den 8. März 1916.

In tiefemjSchmerz: Die trauernden Hinterbliebenen: '

Philipp Rinn XVI.

Frau Kafhr. Rinn, geb. Hofmann Kathrine Volkmann Lud. Rinn, zurzeit im Felde und Frau Emma Rinn.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung!

Kourad Michel, Zugführer

7 t8 0I- g en 8 Uhr nach kurzem schweren Leiden sanft in die Ewigkeit

ÄS' Fr6nnd6n UDd B6kannten

Di© trauernden Hinterbliebenen,

I. d N.: Frau Marie Michel.

Giessen (Bleiehstrasse 13), den 8. März 1916.

D.e Beerdigung findet Samstag, den 11 März, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes ans statt.

Beileidsbesuche dankend verbeten.

\ erwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

irr Ludwig SfeinniOiler M.

Landwirt

heute nacht 12V- Uhr nach langem schweren Leiden im 77. Lebens­jahr sanft in dem Herrn entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Rinn Familie Steinmüüer.

Heuchelheim, Kansas City (Nordamerika), den 8. März 1916.

Die Beerdigung findet Freitag, den 10. März, mittags 12-/- Uhr vom Sterbehaus, Bachstrasse 14, aus statt.

Für die überaus zahreichcn Beweise herzlicher Anteilnahme an dem uns be­troffenen Verluste sagt innigen Dank

I. N. der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Friedrich Weller.

Klein-Linden, den 9, März 1916

Alieeschrrle.

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Sfuf Feindesboden schwer und müde Sank hin dein Hauvt zur letzten Ruh, Fürs Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du lieber Heinrich du! Warst noch so jung, starbst viel zu früh, Wer 9lch gekannt, vergibt dich nie, Doch liegt es in des Höchsten Plan. «Was Gott tut, das ist wohlgetan!"

Tieferschüttert, erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 23 Februar unser innigst- geliebter Sohn, Bruder und Schwager

Heinrich DeMsch

Musketier i. Leibgarde-Jnf.-Negiment Nr. 115, 7. Kompagnie

im Alter von 22 Jahren den Heldentod gestorben ist.

In tiefer Trauer:

Familie Peter Deutsch Familie Hartmann Deutsch Wilhelmine Felde und aüe Verwandte«.

Staufenberg, den 7. März 1916.

Ruhe sanft in kühler Erde! l

vMjagMg.

8-ür die überaus große Teilnahme und die zahlreichen Blumensvenben bei dem Heimgange unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters

Rahnwärtcr i. P.

sagen wir hierdurch unseren innigsten Dank. Besonders donken wir dem Herrn Pfarrer Hartmann für feine trostreichen Worte am Grabe, dem Kriegerverein für sein ehrendes Geleit, den Bahnbeamten für ihre zahlreiche und liebevolle Teilnahme, sowie allen denen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gegeben

In Namen der trauernden Hinterbliebenen:

h. Wich. Wagenbach.

Alten-Buseck, 8. März 191«.

1844

Todes-Anzeige.

HUtte morgen 4'/. Uhr entschlief nach längerem Leiden unsere liebe Mutter. Groß­mutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und Tante

Msabethe Hehler

geb. Schmidt

int 88. Lebensjahr.

M troiicrni) Hiillcrblicbeneil.

I- d. N.: Heinrich Keßler.

Annerod, Obbornhofen, den 8. März 1916.

. ..sDi.e Beerdigung ist Freitag, den 10. d. Mts., nachnnltags 2 Uhr. ißgi

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