iü Uijc itbcvj lootn )ie das o u. i n a 1 11 aj > o e u 11 a> e v a n e x Uon ttioa 6()0 Zelten bei Pasarli, nordwestlich vom Doiran- Leiv Zaylveiche von ihnen abgeworfene Bomben fefeteu das Pa^nik ^ a ® CC * 11 '^ can ^ lrnd verursachten eine schwere
Karaburun.
. Saloniki. 31. Jan. (MTB. Nichtamtlich.) Meldnna der „Agence Hava-". Die griechisch« Besatzung bei. isvrts von Karaburun, 200 Mann stark, wurde nach Saloniki gebracht. Das Fort ist jetzt von englischen lflid ratiLandtruppen und englischen, französischen, ^rijlscyen und ttalienischen Landungsabteilungen beseht. Die rslaggen der Alliierten und mitten unter ihnen die griechi- schen Farben wehen über dem Fort.
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Staatssekretär Dr. Helfferich in Wien.
Wien, 31. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Heute vormittag vegann in! F-inanzministerium eine Beratung, an der Staatssekretor Dr. Helfferich, die beiden Finanzminister r.ety u„d Teleszky solvie der Bankgouverneur Popovios tellnahmen. Mittags fand bei dem Minister des Aenßern v. Rurian zu (.ihren Helsferichs ein Frühstück statt. Graf ^nsza und der Minister Harkanhi reisen nachmittags nach Budapest Heute abend findet bei dem Ministerpräsidenten Sturgkh ern Abendessen zn Ehren Helsferichs statt, an dem der deutsche Botschafter, die beiden Finanzminister und ^Bankgouverneur Popovios teilnehmen. Morgen mittag gibt der österreichische Finanzminister Leth im Finanz- minlsterrum zu El)ren Helsferichs ein Frühstück.
11 d) c a n f u n p der Herstellung von F l e i \ u) t o u - c t J ) S h, " ^ b W ur st w a re n erlassen. Darnach i|t die ge- IJC i ™ a f} i n e Herstellung von Konserven ans Fleisch oder unter Zusah von Fleiscy, die durch Erhitzung haltbar ge- macht werden, verboten. Zur gewerbsmäßigen Herstellung von Wurstwaren darf nicht mehr als ein Drittel des Gewichtes der ausgeschlachteten Rinder, Schweine und Schafe verarbeitet werden. Ausgenommen davon ist die Herstellung von Fleischkonserven und Wnrstwaren zur Erfüllung von ! ^crtraf}e»n die unmittelbar mit den Heeresverwaltungen und der Marineverwaltung abgeschlossen werden. Für die fabrikmäßige Herstellung von Wurstwaren ist eine andere Bereu) uu na des zulässigen Drittels der Verarbeitung vor- (töSkf?* ^ die Herstellung von Frischwurst können die Landeszentralbehöroen Ausnahmen zulasten. Die Verordnung tritt am 4. Februar in Kraft.
Die Futtermittelfrage.
Berlin, 31. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Im verstärk-
der Frage der Futter-
Vinhcitlichcs Vorgehen der Landwirte Deutschlands, Oesterreichs und Ungarns.
Budapest, 31. Jan. (WTB. Mchtamtlich.) Gestern hat eine Besprechung von Landwirten Deutschlands, Oesterrei chS und Ungarns stattgefunden. Es wurde ine Nottvendigl'eit eines einheitlichen Vor- bfr bcei Länder betont und alsdann ein Hanpt- auSschnß eingesetzt, der einen gemeinsamen Beschlußantraai fassen wird und die Ausarbeitung für die Errichtung einzelner landwirtsck>astlicher Unterausschüsse besorgt. Von den oeutschen Landwirten wurden Fchr. v. Wiangeich-eim und Geheim rat Mehnert in den Hanptansschnß entsandt.
Die Vorkommnisse in Lausanne.
•§^3 ön - .(WTB. Nichtamtlich.) Den „Neuen -lUrlcher Nachrichten" wird zu deu Vürkomnmissen in L a u- saune aus Bern geschrieben: Bestätigt sich die glaub- würdige Meldiing, daß der Fahnenstt-änder nach Frauk-
li? SViS m mc n ift ' f° ,ü,arbc sll- recht ernste Indizien
so bedenklichen Vorkommnisse lresern. Um nach Frankreich zu gelangen, hätte Hnn- ^ ^?r der Tat mit einem entsprechenden Paß versehen ninsjen. Es ist bekannt, mit welchen Schtvierigkeiten die Erlangung eines solchen Passes verbunden ist. Man fragt fich, wie und durch tveu Huuziker dann zu dem Paß ßcfonimen ist. Wenn er ohne Paß über die Grenze kam, so ist dies nur möglich getvesen, wenn eine äußerst mächtige und hohe französische Protektion hinter im stand.
Die Reise des Obersten House.
Jf, cn for 31 i,^ Ä ^ f® 1 ®- Nichtamtlich.) Schweizerische Depe,ck^n-Agentirr. Der arnerikanische Oberst House der rm Anstrage des Präsidenten Wilson in Berlin war, ist l^nite morgen in (Kens angekommen und reist abends nach Paris, London und Amerika weiter. Im Laufe des
*1 ftm ' Untcrrcdunp mit ©total, dem nmerifa» mfriini (Vf an Men i» Bern, nnfa dein amcrilauifcljen Bot- Ichafler in ®Jim, Pensield. Tr ist begleitet von seiner Gattin und Me, Privaisekretären.
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ten Budgetausichuß wurde zu L.
Hiwr* oem Berichterstatter u. a. folgendes aus-
\ ebüc f e .^war großer Umsicht, um sich mit den Deutschland vorrätigen Futtermitteln bestmöglichst ein leaoch käme auch in diesem Falle die Anpaslungs- sahigkert unserer Industrie der deutschen Landwirts<l>aft erfolgreich zu Hilfe, indem die Herstellung verMedenev wichtiger Ersahsnttermittel in sabrikmäß.igem Betriebe be- rertö ausgenommen sei, so daß immerhin ein anseh«nliä>er Teil der uns wahrend der Kriegszeit vorenthältenen Aus- landssuttermrttel vollwertigen Ersatz finden können. Den- noch müßten die Landwirte auck innerhalb ihrer Betriebe iede bessere Ausnutzung der vorhandenen Futtermittel aufs äußerste durchführen. Die Befriedigung des M-ilchbe- dar ss sei an erster Stelle im Auge zu behalten, um sowohl luie auch den körperlick) weniger Kräfttgeri eine ivohlbelömmliche Nahrung zusühren zu können.
Einschränkung des Gersteverbrauchs in den Bierbrauereien.
r ^ iv , 31. Fon. (WTB Amtlich.) Die vom Bundesrat
vejchlossene und vom Tag-e der Berküiiduna in Kraft tretende Ber oronung setzt die für die gewerblichen Bierbrauereien fest- aeN'vten G e r st e n k o n t i n g e n t e um ein Fünftel herab. Die Bierbrauereien haben dre Gerste, die sie über das herabgesetzte iGerstenkontuiElt hmanS bereits biogen haben, der Zeritral- I ß € “ c ^ur Belastung der Heeresverpflegung zur Verfügung m 'bellen. Soweit diese Gerste bereits vermal^ ist, ist das Malz zur Busügung^z/il siellen. Die auf Grund der Bekanntmaclmng betreffend die Enischrctnkung der Mal»ver>vendung- in den Bier branernen vom 15. Februar 1915 auf bas vierte Quattal 1915 ine frm Nckben Vierteljahre 1916 und Oktober 1916 cntfallcnear ^lalznttmaen (Malzkontingente) winchen um ein Fünftel herabgesetzt Als auf den Oktober entfallend ist hierbei ein Drittel der für das vierte Biertelfahr 1916 bcnechareten Malzmenge airzusehen. Tae ,n dem vierten Bierteljal>r 1915 über das I nach dieser Verordnung gekürzte Malzkontinaent hinaus verwende^ ten Malzmenaen fnü) von den in gleicl-cr Weise gekürzten Malz- kontingenten für die Zeit vom I. Januar bis 31. Oktober 1916 abzuzrehen. Laut 6 6 bleibt Vorbehalten, die Gersten-Malzkontin- gente jlatt um ein Fünftel um ein Viertel hcrabzujetzen. Die Bierbrauereien Haberl, falls sie melir Gerste als drei Viertel ihres Kontingents bezogen haben, die mebrbezoaene Menge bis zum 31. März 1916 zur Verfügung der Zentralstelle zur Befcl>affimg der HcereSverpfle<uuk.g zu halten. Auf die Malzkontingentc der Bierbrauereien ist das Malz, das aus dem Anslande eingeführt worderi ist, anzurechnen. Das im Jnlande ans auSländisck>er Gerste Angestellte Malz steht dem aus i,ilündisck)er Gerste l^rgestelltcn Malz gleich. AuSgenommaii ist ausländisches Malz, das die Bier- brauerrt biS zum 15 Februar 1916 auf Grimd von Verträgen, dre vor dem Jukrafttretm dieser Verordnung abgeschlossen sind, etnführt und bis zum 81. März 1916 verarbeitet. 6 4 der Bekanntmachung betreffend die Einschränkimg der Malzverwendung m den Bierbrauereien vom 1b. Februar 1915 wird aufgehoben. . .
Die Lage in Perfien.
Köln, 31. Jan. (WTB Nichtamtlich.) Di« Kölnisch« ßorr^ttunn" meldet ans Kopcnhaainn Nach einem Tc^ (tromfli ber „t81rfrK>mlja Wiedomosti" aus Teheran ent. ivickelt sich die Lage in P c r s i e n für die Russen immer bc- mrruhigewder. Es lwsialiqt sich, das; der sehr «inflnstreiche cheneralgmiverneur von Lnristan, Nasim ui Suitaneh, nffeti zu den Feinde» Russlands übcrgegangen ist und bereits ein st a rkes .Heer unter den Luren bildete, das er den ^urken zur Bei^it^nug stellen wird. Im Bezirke von KVr- manschah smd vor einigen Tagen 300?) Suren cinactroffen• Trupperi"""^ ^ beU ^ ort befindlichen türktjcheil
Au» Aeghptcn.
>Nichtamtlich.) Der „Secolo" meloet au» Kairos Die englischen Milttärbeliörden haben e,ne Organisation von Beduinen und Eingeborenen entdeckt, die gegen England and Italien arbeiten. Berscht«, bmie vi„geborene wurden tocrTjaftet. Einer ist bereits Inili targerichtlich ivegen Spionage zum Tode verurteilt wordair Teuerung tu Lissabon.
n.. Lissabon. 3, Jan. (WTB. Nülstnmtlich.) Me-ldnng k cr "- ( 8«>ioe Havas . Infolge der Teuerung kam es letzte fit Mll r n Z^rrn, auf mehrere Kolonialwaren, und Bäckerläden. Der Scl-aden ist nicht iel-r bedeutend. Die Ord- Eg tst wieder lsergestelll. Mel,rere Personen ivurden
«in Aufstand in China.
mL U JJ en ’ Ä Ian. lWTB. Nichtamtlich^ Mesdung li öT°learaphenage"tui. Die Zahl der a u ii n rVi rf| n Mongolen ist aus 20000 gestieae» rin-
'■ nr j n , abc nlti ' Huihnanchon', die. mit vollständcher Munition versehen, sich der Sache de,'«ns^ ruhrer angeschlossen hat. Du- Aufständischen, die im Besitze von zwölf Kanonen und zwei Mnschinengeivehren sind, und uu deiti, «pitze der ehemalige Laolai von Huihuifu steht setzen den Marsch aus Peking fort. '
Die Munitionsiiefernngen Amerikas.
W „ ! b! n a i o II ,31. Jau. <WTB. Nichtanillich ) Da« Reu. er,che /lureau nfdbrt, es sei sicher, das, Wilson sein Veto Zn. legen wnide wenn das Ge,«v. da« die M u n i t i o n« a u « f u d r verbiete, durchginge. ' “ 1
Aus Stadt und Land
Gießen, 1. Februar 1916. Da» Fubiläum der 11^ er.
Aus dem Felde erhalten wir folgende Schilderung von der Fvier de- 125fähr,geu Bestehens der 118er:
Nur ,venigc Kilometer hinter der Front lregt
das Oerlchen V. TaS sonst wenig Wut Dorf
praunt heute tu Tannengrün und buntem Flaggenschmuck
Tannenbäumchen sind tyier und da aufgestellt, Girlanden über- fPannen die Straßen, ziehen sich an den kleineir Häusern entlang, schwarz weif;-rote und rot-weiße Falmen. Fälschen und Wimpel flattern nn Winde und - lachender FrühlingSsonnenschein liegt über Flur und Feld.
Zu einer denkwürdige Feier rücken gegen l/,11 Uhr vor-- mttbags strammen Schrittes Soldaten in schlichten grauen: Nock vevan Die 118 er wollen am heickige,: Tage ihre 1 2 5 j L h r i g e I n b rl an m«-Feier festlich ln-gel^n lind es liegt auf allen Gesichtern freudiaer Glanz, freudiger Stolz. Sie, die fern von We-lb und Kind, fern der Braut, fern den Eltern und Geschwistern und fern der teuren Heiniat nun schon Woä-eu und ^Mvffate auf heiininistrittenstem Boden anslM-rcn und ilw 125 jähriges Re- ainientd-Bestellen mit einer r,üMreick>en Tat abschliesjen. köun.m stolz fern, jmd stolz, daß sie da waren, n» es galt, zu ziiaen, Urte HesfervSöhire streiteu.
Um 11 Uhr setzte Glockengeläut ein und der G r o ß h e r z o g tum Hessen, der gekoinmen ist. den Ehrentag des Regiments mit. nifctcrit, trat zu den Offizieren und Ehrengästen. Divifioirs. Pfarrer Harchtmann hielt die Festrede. Mit dem „Nieder- ländischen Dankgebet" begann der FeftgotteSdienst, der vom Divb
ver Leekrieg.
?1 mu i de u, 31. Zau (WTB. Nichtamtlich.) Der Fisch. vampfer „Eatan in" lvird als verl o r e n betrachtet.
wittschaftliche Maßnahmen des Vundesrats.
Beschränkung der Herstellung von Fletschkonserven.
; ‘‘ r ' * n « ;J J >>un (WTB. Amtlich.) Der Bundesra-t hat wt feiner heutigen Tttzung eine Verordnung über die Br-
. H0iv-ii.il mm vs-ij-iuiuiiiiivil. L-lvr roilv-
Pfarrer Har chtmaun hielt die Festrede. Mit dem „Nieder- ländischen Dankgebet" begann der Feftg^tteödienst, der vom Divi- swn6 Pfarrer Horn abge.haltett wurde. Beim feierlichen Klang der Kirchenglocken niib mit dem wM'vollen Liede: „(Großer Gott mt loben dich" endete der eindrucksvolle Gotü'SÄenst Major Bockinan n Kommandeur des Jubel Negimeuts, verlas hierauf deu Tagesbefehl des (3roßl-erzogs und brachte zum Schluß ein dreifaches „Hurra" aus den Landl>Sl)errm mis. '
Der (Vrvßherzog richtete dann voller Stolz anerkennende Mord'
> an das Regiment.
Heute besuche er die 118 er zum vierten Male im Felde Er tverde p-ersöiilrch dc,n Kaiser erzählen, lvte sein tapferes Liessen Reg,ment Nr. 118 gekämpft habe.
Ei,i dreifach«« Hurra!" auf den Kaiser feint« seinen Worte,,, und mächtig erscholl die Natwnalhvmne zu deil .Äängen der Regime, itsmusik im Ki-eise der Fest teil nehni er. Nachdeiii bex Grast- bcrzoa die Front abgeschritten hatte, erfolgte der Bvrbeiinarsch des Regiments, woraus er diejenigen Unteroffiziere und Mann- schafleri zu sich berief, »velche den Feldzug seit der Mobilmachung ivenn auch mit Unterbrechung infolge ein- oder meln-nialimr Ber- wimdilng, initgemacht haben Dem Festakt folgte die Festtafel nn prächtig gei'chmückten Schnlhause. Die Kinnpaanien rüekten in ^Q'mrtiere ab und feierten dort den Tag in köhliäur Kamerad-- chaft. t'tegen 4 llhr nachmittags verließ der LaudeSl)err in bester Lmme im Aillouwbil das Oertckum unter dem brausenden .Hurra' der 118 er.
Anläßlich der- l25jalnigen Fnbilanmsseier erhielten mehrere Offiziere des Regiments dre G e d e n k - S p a n ge. Das E i f e r n e K' r e n z l. K lasse ehl,retten: Lt. d. R. und Komp.-Füluer K r a tz und Untervssizier d. R. Kaufmann Biele Untnosfizrere und Mannschaften nmrden jnit dein' Eisernen .^drenz 2. Klasse bezw der Hessischen Tapferkeit-medaille ausgezeichnet.
Von nah und fern gingen denr Fubel-Regim«mt Glück- wunsch Telegramm'e zu. Das Fü fil ier-R eg ini-e n t Jn v.i, nn dessen Seite die tapferen 118er neue Lorbeeren an lhre sieggekrönten Feldzeiihen hefbeten, sandte folgenden Glück-
iuuuiu) „Amu luyngen iieiiCi/eii oan luviucu .loessencegimcuö heu liache Glü fivü n)che und ein Hoch der Prinz-Heinrich-Füsilierc. Möge dieses Fahc siegreichen Frieden und Heimkehr in die schöne, alte Garnpon bringen, gez. Richelot. Kommandeur F.-R. 35."
r? ß r r .^« n üing folgendes Telegranim ein: „Herzlichen Glückwunsch für das Jubel-Regiment nach unvergleichlichen Leistungen, namens der alten Herren, gez. von Weiher, Generalleutnant z. D." — Die alte G a r n i s o n st a d t Worms a. Rh. drahtete: „Dem ruhmreichen Regiment sendet zu seinem Gedenk- und Ehrentage die herzlichsten Grüße und Glückwünsche. Die- Garniionstadt Worms, gez. Köhler, Oberbürgermeister." — Telegramm des 14. Armeekorps: „Dem in vielen Kämpfen bewährten Infanterie-Regiment Nr. 118 spreche ich heute zur 125- whrrgen Wiederkehr seines Stiftungstages im Namen oes 14.A. K. einen oufrichEgen Glückwunsch aus. Möge eS denr tapferen Regiment vergönnt fein, im weiteren Verlaufe des Feldzuges neue Lorbeeren für seine sieggekrönten Feldzeigen zu erringen, gez. I., Generculeutnant." — Telegramm des 18. Armeekorps : „Zmn heutigen 125 jährigen Stiftungsfest spreche ich dem Regiment in meinem eigenen Na.ni>en und in dem des 18. A.-K. die herzlichsten Glücknrüniche aus. Ich weiß, daß das Regiment: feinem hier bewährten Ruf auch in dem neuen Verbände Ehre gemacht hat, und vertraue darauf, daß dieses auch in Zukunft geschehen und das Regiment ruhmgckrönt in den Verband des-' A K. zurückkehren wird. gez. von Schenck." — Der „Verein ehe mal l 6 e r 118er, W o r m s" gedachte des heutigen Tages- m nachstehendem^ Telegranrm: „Der Verein ehemaliger 118er, Aonns, sendet seinein Regiment 118 anläßlich seines ruhmvollen Jubiläums die besten Glucke und Segenswünsche. Der Vorstand: mz. K l u n k, 2. Vorsitzender. Hochstraße 1." — Aus der vorderen Kampstlme mng noch nachstehender Funkspruch ein: „Höhe 199. Kameraoschaftliche Glückwünsche. Regiment X."
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«j Auszeichnungen. Dein Sanita'tsfeldwebel Gustav R ern stein von hier, der iu> vergangenen Jahre das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielt, wurde daS Hessische Sanitätskreuz oorliehen. — Der Sanitätsgesreite Otto Carl 6, Gießen (früher «*' Golfer Wilhelm Nr. 116), winde mit dem Eisernen Kreuz 8. Klaffe ailSgezeichnet. — Dem Bootsmann Schwarz aus Gießen, vom Matrosenregiment Nr. 3. wurde das Eiserne Kreuz verliehen.
-^ Militärische Ausbildung der JUgenb. Am Mittwoch abend führten Mitglieder der beiden alteren Kurse unter Leitung von Kriminalkommissar Müller und Tapeziemneister Noll Bajonettier- imd Fechtübnngen vor, die zeigten, daß die liebenden während des Winters fleißig gearbeitet hatten. Die Vorführungen fanden allseitige An- erkrilirnng, die der Vgxsitzende besonders zum Ausdruck brachte. Mit einem begersterten Hoch auf den Kaiser nnd dem gemeinsamert Gesang des Liedes „O Deutschland hoch in Ehren" schloß die schlichte Kaiserg^burtstagsseier. Am Sonntag nachmittag schossen 40 Iungmannen auf den Militärschießständen, die übrigen übten in dem Wiesengelände an der Reiskirchener Straße Schützen- und Patrouillendienst.
+ * D i e U n i v e r s i t ä t s b i b l i o t h e k sammelt seit Kriegsausbruch außer allen anderen Zbriegsdrncksachen auch ausländische Zettungen in fortlaufenden Reihen und einzelnen Nummern, besonders solche aus den Ländern des Biervervandes. Sie bittet Empfänger von ausländischen Zettungen und ähnlichen Kriegsdrucklachen, gelesene Blätter nicht fortzuwerfen, sondern ihr zu überweisen.
** Tro tz aller Warnungen vor der Versendung feuergefährlicher Gegenstände mit der Post, die von den Zeitungen und Postanstalten veröffentlicht wurden, wird immer noch m unverantwortlicher Weise hiergegen gefehlt, dtamentlich gllt dies für die Versuchungen von Päckchen und Paketen nach denr ,)elde. Ans den fn'iheren Verüffeullickiungen ist gerviß mxl, erttrner- lich, welch schwere Brandunfälle durch Selbstentzündung solcher Sendungen bereits entstanden siich: in einzelnen Fällen sind ihnen ganze Wagenladungen mit Feldpostpäckchim zum Opfer ge» fallen. Angesichts solcher Erfal-rungeir bringen die Postbehörden letzt wden zu ihrer Kenntnis aetangendeir Fall der Znimderhaich-- lung gegen das Verbot der Versendung fen-ergefülwlttl>er (^geu- 'r^^.dost auf Grirnd des # 367 Ziffer 5a des Straf-. Gesetzbuchs strr das Deutschs Reicher Versalgung durch die Gerichte. Es sielst zu hoffen, daß denr Unfirg dadurch endlich gesteuert wird. Neben Streichhölzern, F-errerzenaen mtt Benzinfiillung, Aetlier usw. gehört auch C a l c r u m c a r b i d zu den leicht entzrmdlrcheu Gegen- standen: miffälligerwerte haben neuerdings auch gerade Sendungen, wlt diescin Sboff häufig Anlaß zu Strafverfolgungen gegeben.
™ v Frauen ve rei n für die Kolonien.
Von dem Vorstand der Abteilung Gießen wird uns geschrieben: Wahrend des Weltkrieges, durch den der üsfeutlichen Liebestätig- keit und der Mitarbeit deutscher Fvauen uatnrgenläß näh erliegende und ivichtigere Aufgaben ^Ufrcnriefeit wurden, hat bisher auch die LiebeSarbert unseres Vercms in der Hauptsackic ruhen und sich darauf beschranken müssen, andere Liebesw-erke zu unterstütz'n zumal der Verein, nachdem unsere Kolonien durch den Krieg vom Mutterlande vollständig abgeschlossen waren, seinen eigentlichen Zwecken nicht niehr dienen konnte. Wenn der Berem jetzt glcM. wohl noch während deS Kbnegeö seine Tätigkeit wieder mkfninmtt und gleich mrt einer Bttte an die Oeffenttick-keit tritt (stelle die AnMfle m der heutigen Nummer,, so geschielst es, um eine auf,chlebbarc Tankespflrckst gegenüber denen zu ersüNen, deren ausopfernngsvollc und segensreiche Tätigkeit gerade loalyrenb des SlTie^cö ntö UeUftc i3td>t gerückt ivvrden ist, nämlich gegenüber den im Drensle des VerernS stehenden Schwestern vmn Roten Kreun für die Kolonien. Von imseren Schwestern sind 22, die vor dem Kriege sich in Deutschland befanden oder inzwischen dahin zurück- teliren konnten, als Rote-Kreuz-Schwestern in den Feld- und Etapt'eiilazaretten tätig: die übrigen 63 erfüllen in unseren Kolonien initcr den schlierigsten Verhältnissen ihre Pflicht imd entfalten dvick eine ganz besonders segensreiche Tätigkeit. Biele von ihnen »verdcn nach dem Kriege krank und siech' in die Heimat zurückkohren: für sie zu sormil und ilfxc JBufunft sicherzustelleri, ist H nf ^ beutscheii Volkes. Es gilt deshalb, bei Zeiten
d,e Mittel zu beschaffen, um dieser Pflicht gemigen m können, und unser Verein hat sich die Aufgabe gestellt, nach Kräften dabei mit- znwirken. ES wird -zu diesem' ^vecke, mtt behördlicher (Genehmigung, in den nächsten Tagen in unserer Stadt zuni Besten des Pensivus- fonds der Sckiwestern eine H a u s s a m m l u n g vmanstaltct. Mr haben das Vertiiriien zu der nie versagenden Opserfreudi^eit der Gießener Mirgerscl)gft, daß unsere Sammlerinnen überall ein warnies Herz für unsere gute Sache und loffene Hände finden! werden und daß dem PeiisionSfonds unserer Schivesteni, von denen heute in besonder-em Maße Lilienervns'Mort gilt: „Deutschland, küsse ihnen den Smnn ihrer (veioände-p, sie sind in den, Kriegen deine Emgel" als Zeichen des Dankes s,ir ihre hingebend« ^Echleit eine ansehnliche Summe zugeffihrt nn-rden kann.'
bausfrauen-Verein. Man schreibt uns: Ter Verem hat seine Geschäfts- und Berati.ngsstelle verlegt m den Laden MauSbnrg 5, der ihm von Hiosrat Grünewald tu dankenswerter Weise .koste,ilos zur Verfügung gesteNt wurde. Die außerordentlich günstige Lage dieses> HteschäftSrailmes \yattc am ersten Tage, eine sehr starte Inanspriichnahim ber (Geschäftsslelle zur Folge. — Großen Verfall lmlum die von dem Viweln veranstalteteii Kvchiwrfühnmgen gesunden. Sie werden noch fortgesetzt Ans vielseitigen Wunsch An soll auch eine Bor. fühiimg am Abend stattftnden, damit auch die Mitglieder daran tellziinehllren in der Lago sind, die sich am Tage nicht freimachen können. Dem Vorstand des Ha ns fra nen-Veri' i n s ist bekannt geworden, daß in Gies-en dcis Geriicbt geizt, vom Hausfrauen-.. Verein a ngekaufte Kartoffeln seien ver'dvrben. Dazu sei bemerkt dag der HauSfrauen-Verein nie Kdrtofseln an ge lau st hat, daß ihm inithin auch keine verderben kannten.
. ^ ^ kaust hat die Stadt den beschafften uni-
Posten Seife. Es besteht auch nicht die Absicht wieder iveise Mi beschaffen, da diejenigen Kreise unserer Bevölke- rnng. für welche die Ware beschafft Inorden ist, h-inlüngisW Zeit und Gelegenheit gehabt haben, Ifyren Bedarf .zu decken.


