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- H Berlin O. 98, Rudolfstr. 5/7; Bremer Taulverk- ^abrik A. G. vorm. C. H. Michelsen in Grohm-Vegesack; gelten und Guilleaume, Köln (Rhein), Karthuuserwull 38. Diese Fabriken legen Wert darauf, daß die gesammelten Vrndegarne nach verschiedenen Rohmaterialien sortiert, vre Faden mohlgeordrret und gebündelt abgeliefert und die Knoten möglichst entfernt werden. Es empfiehlt sich, mit den Fabriken unmittelbar in Verbindung zu treten, ihnen Muster ernzusenden und Angaben über die vorhandenen Mer:gen zu machen. Auch verschiedene Gefänanisver lvaltungen nehmen gesammelte Bindegarne zur Verarbeitung an Gutsbesitzer Ll. I. Halste in Sussuu bei Heringsdorf (Holstein) würde bereit sein, hierüber nähere Auskunft zu erteilen. '
** Der Geflügel-UndVogelzuchtverein Gienen
Iritb U m gegen b 189 7 ©. V. hielt vorgestern inr Pfälzer Ho r/ehr Ernch besuchte alljährliche Limiptversammlung ab Aus dem Jahresbericht war M entnehnren, daß der Verein 123 SÄ von denen 36 außerhalb Gießens wohnen. Von dresen Mrtgl iedern stehen wn Anfang des Kriege 22 im Felde.
war die Beschaffung von 55^--^^^^^fl^lbeitände seiner Mitglieder. Durch das verständnisvolle Entgegenkomnven des betreffenden Dezeimentkn des Kreisamts 11 t bem tUnxb möglich geworden, die Wünsche seiner Mitglieder nach Kornerfutter einigermaßen zu befriedigen und dadmch stärkere Abschlachtungen von Nutz- und Zuchtgeflügel zu verhindern. Da ^> rm.abgelaufenen Jahre an die Mitglieder weiter- ^rtterguautum beläuft sich auf etwa 90 Zentrier teils Gerste, teü^ nicht wahlfähigen Weizen. Der Verein wird mit der r^utterbeschafffmg auch un laufenden Jahre nach Möglichkcft fortfahren. Den Mitgliedern wurde Mitteilung davon gemacht, daß man plane, muwe^r Stadt eine großzügige A n st a l t ins Leben fu..^en, welche sich mit der Zucht und Mast von Ge- I" ^ ^l .befaßt,- Gine^R uch pra che ließ erkennen, daß der Ober- Kellermeister die Verwirklichung des Planes unterstützen wird und dah die Stadt Mich wohl bereit sei, das nötige Gelände stk eine Geflu gelzncht - und - M astanstalt unter gewissen Bedin- zu stellen. Es rvurde beschlossen, daß der Vorstand die notigem Urrterlagen be,chafferi und den Plan so fördern soll, daß eme Mitgliedersamnilung seine Vcrwrrklichimg beschließeii kann ^ie Vvrftandswahl k^tte das Ergebnis, daß Weißbinder- mnster Joh S ch a efer als Vorsitzender, JournalistWo h l mu t h als Schriftführer und Ingenieur Lepper als Rechner, die den Verein. zu vertreten haben, sowie die Ausschußmitglieder Earl R e u l i n g, Julius So h r iiud Baltasar Philipp- Steinberq einstimmig wiedergewählt wurden. Als weitere Ausschnßmitqlieber dffsistwizarzt Tr. Ulrich, Herbergsvater Loh, Flurschütz Gwrg Bermborn, Verwalter Klingler und Bäckermeister Georg F o r b a ch ebenfalls einstimmig gewählt.
Landkreis Gießen.
tb. Lindenftruth 17. Jan. Eine freudige Überraschung wurde dieser Tage dem fett vorigem Frühjahr an feiner Verwundung leidendenden Reierviffen Karl Bocher von hier zuteil indem ihm von seinem Truppenteil das Eiserne Kreuz 2. Kl über- wurde. Bocher ruckte bei Beginn des Krieges mit dem Feld, wurde nach der ÄZinterschlacht in derChampagne dem Jnf.-Rsgt. Nr. 160 zugeteilt und dort durch eme Granate schwer verwundet. 1
]*' 3 r ?n. Bei der heute im hiesigen Stadt- walde abgehaltenen Holzversteigerung wurden durchschnittlich sehr
hnh n rC 19 Es wurden bezahlt für 1 Rm. Buchenscheit-
t 11 “^ Mk, für Buchenknupvel 9-10 Mt. und für Reisig 2 Mk. Die Ursache der hohen Holzpreise ist die geringere Fällung. Jahren*^ e rca e n Holz weniger gefällt als in sonstige?,
^ 6 Bon der Rabenau, 15. Jan. Landwirtschaftslehrer Lugger von Kaffel hielt am Abend des 11. und nachmittags 2 1 ? ? a £ ua ?- ^ Wesselbach und Geilshausen Vorträge dü
besonders für die jetzige Zeit, wo es an Spannvieh und Arbeits-
von großem Interesse waren Redner be^indelte die Bodenbearbeitung im kommenden Früh- '8^ und dre Dungung Was eOtere betrifft, so mahnte er zur Saatbestellung, da» Pflügen für das Sommergetreide zu unterlaßen der grundlegende Bau habe überhaupt im Herbst zu ge
schehen —, dergleichen ArbÄten hinderten die Feuchtigkeitsbewe- gungen rm Boden. Dre Zerstörung der Leitungsröhrchen des- selben vermittelst der Egge unterbreche nur an der Oberfläche die reeuchtigkettsausstrahlung. Er kam dann auf das Saatgut zu sprechen, wies auf die Herstellung durch Windfege, Sortier- usw Ern kräftiges Korn sei reich an Nährstoffen für L Kerw, es en stehe daraus eine kräftige, widerstandsfähige Pflanze. Auch sollten tn jetziger Zeit mehr Kartoffeln und outlerruben angebaut werden. Saatkartoffeln wähle man Knollen und unbeschnitten, weil beschnittene H mc ^ r ausgesetzt seien. Er nannte: Ä^^r Hohe, Richters Imperator, rauhschalige Rote als be- Sorten und Prof. Woltmann als Futterkartoffel. Im Merbau gab er auch Wmke und um reichlich Futter dem Rind- ßrd zufuhren zu können, empfahl er den Anbau der S wr' l fat F 1 ^ arä und April unter die Winterfrüchte. Rach Aberntung der letzteren entwickele sich dieselbe und liefere
L. uen reicheri Futterschnitt von vorzüglickjem Nährgeljalt. Ueber ^n^^» smit el könne er sagen, daß stickstoffhaltige §stunst- 2 umngAn Alle Amnroniakdunger, wie schwefelsaures Am-
Ihilffalpeter seien mcht zu erhaltm, oder ersteres nur Mit 30 Prozents der Herstellung, das Reich bedürfe das meiste ,uruise den Mist und die Jauche darum sehr sorg- föN behandeln Die Miststatten müssen undurchlassenden Grund haben und schattig hegen, der Mist in fester Lam; und feucht sein. 5dalk-, Phosphor- und Kalidünger seien zu haben,
M. Ubordünger int Thomasmehl, Kali am vorteilhaftesten im Kali.salz.Kalk sei dem Land jetzt auch ntchr zu gebeii, um die Dodennahrstoffe rascher zu erschließen. Die Vorträge'sanden großen
140-150
136-145
140-150
74-80
85-70
58-66
53-60
44-53
140-150
130-140
116-132
106-120
110-120
90-95
85-90
78-82
150-158
142-150
132—138
92-00 200-00
Briefkasten -er Be-aktion.
Muouyme Tlttfragcn blctben nnberücksrchttgt.1
K. L. Der Anspruch steht Ihnen bei Vermißten nicht zu. ... .^-!:L'Tas Gesetz will die bedürftigen Familienangehörigen !(0betrau und Kinder, dann Eltern, Schwiegereltern, Groß- ®\X'r ^ ^ter Umständen auch 'die unehelichen
Kinder der Knegsleilnehmev vor Not schützen. Außer der Bedürf- ttglettsfrage^ imrd bei Eltern, Geschwistern usw. zur Bedingung gemacht, dag der Kriegsteilnehmer vor seiner Einberufung für ße §^'vrat dat, oder daß sie erst nach dem Diensteiutritt unterhal- ungspflichttg geworden sind. Die Prüfung und die endgültige Ent- ckMdung über die Frage der Bedürftigkeit liegt in der Hand von besonderen Konimisswnen (Kreisausschuß dei Laridkreisen, Stadtverwaltung m Städten'. Nach einem Rundschreiben der Neichs- regiermig soll die Bedurfttgkeitsffage wohlwollend geprftift allgemeinen wird ein kleiner-Besitz (Hans, Feld) die Bedürftigkeit Nicht beseitigen, besonders, weiin noch eine Be- lastimg mit Schulden besteht uiid der Ertrag gering ist.
Märkte.
Gicßeu, 18 Jan. Marktbericht. Auf dem heutigen ^^b^uumrkte kostete: Butter das Pfd. 1,90-0,00. Hühnereier das ^le daS Stück 8-10 *f*. ftfi&Tl effid 3-0 pfg., Kartoffeln der Zentner 3,75 bis 0.00 Mark Milch ^2 Liter 26 Psg., Aepfel der Zentner 6 bis' 8 Mk./Spinat
2 ®h 22 ?a Ö ‘ io aS cnc^ U * lb ' 10-15 Pfg. das Stück, (Selbe-
?'ben 10—12 Pfennig das Pinnd, Rotkraut 15-25 Pfennig »wleukohl Zö-za Psg. bas Psund, Kohlrabi 6 bis 8 Psg. das Stuck, Wergkrant 15-25Psg. das Stück Birnen 7 bis 'b Mä. bessere bas P!„L. rote Rüben 7-8 Ps''
"wnsch Kohl 6-8 Pfennig, Zwiebelii das Pfuiid 20-00 Psa Niiffe 100 Stilck 50—60 Psg., Blumenkohl 20-50 Psg., Sellerie l~ h \l ^^das Stuck, Endivien 10-12 Pfg. - Marktzeit von
m r/o- F^uksurt a. M. Viehhofm arktbericht vom 17. Jan Auftrieb: Rmder 3763 (darunter Ochsen 350, Bullen 66, Kühe und Kälber 3o5, Schafe 48, Schweine 153,
Marktverkauf: Markt wird bei flottem Handel geräumt.
Preise für 100 Pfd. ^ , , Lebend- Schlachr-
ct} i c it« nciDicfit
Vollfleischige, aiisgemäslete, höchsten Schlacht- Mk. Mk
wertes, 4-7 Jahre alt. 80-85 146-155
Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ansgemästete . 77-80 140-146
Bullen.
Vollfleischige, ausgewach enc höchstenSchlachtw. 80—88
Vollfleischige, jüngere.75—80
Färsen, Kühe.
Vollfleischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw. 75-80 Vollfleischige auSqem. Kühe höchsten Schlacht- wertes bis zil 7 Jahren . . .
Wenig f\ut entwickelte Färsen . .
Aelttre aiisgemäslete Kühe . . .
Mäßg geiiährte Kühe und Färsen Gering geiwhrte Kühe und Färsen
Kälber
Mittlere Mast- und beste, Saiigkälber Geriligere Atast-- imb gute Saiigkälber
Geringe Saiigkälber.
Schafe.
Weidemastschafe.
Mastlämmer und jüngere Masthammel S cl) wein e.
Vollfleischiae Schiveine von 80 bis
100 kg Lebendgewicht.
Vollfleischige Schweine unter 80 kg
Lebendgewicht.
Vollfleischige Schweine von 100 bis
120 kg Lebendge,vicht.
Vollfleischige Schweine von 120 bis
150 kg Lebendgelvicht.
fc. Frankfurt a. M., 17. Jan. ni i t t e l m a r k t. Getreide geschäitslos. Die Sttlnmilng für Flitter iiiiuel ist etwas besser, »veniigleich sich das Geschäft'in mäßigen Grenzen bciv^gt. Leiiikncheii 75—77 Mk., Rapsschrot 55—58'Mk., Spclzspreiimehl 23-24 Mk.. Alles für 100 Kilo ab Station.
ke. Frankfurt a. M.. 17. Jan. K a r t o s f e l m a r k t. Kar. offeln ab Station 100 Kilo 6,10 Mk.
ke. Wiesbaden. Vieh Hofmarktbericht vom 17. Jan. Auftrieb: 621 Rinder (darunter 117 Ochsen, 29 Bullen, 475 Kühe und Färsen), 328 Kälber, 111 Schafe, 261 Schweine.
108.00-00.00 —
93.00-00.00 —
118.00-118.50 —
129.50-00.00 —
Fr ucht - und Futter-
Marktverlauf: Flott, alles verkaiift.
Mk.
80—86
76-82
Ochse n.
Vollfleischige, ansgeinästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . .
Junge, fleischige, nicht ansgemästeie und ältere
ailsgemästete.
Bullen.
Vollfleischige, ansgew. höchsten Schlachtw.. . .. __
Vollfleischige jüngere.70—76
Färsen, K ü h e.
Vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtivertes.
Vollfleischige, allsgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren.
Weilig gut entwickelte Färsen.
Aeltere allsgemästete Kühe und wenig gut
entwickelte jüngere Kühe.
Mäßig genährte Kühe und Färsen.
Kälber.
Feinste Mastkälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . .
Geriilgere Mast- und gute Saugkälber . . .
Geringe Saiigkälber.
Schaf e.
Weidemastschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel.
S ch iv e i n e.
Vollfleischige Schweine von 100 bis
Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht.
Mk. 145—155
75—80 136-145
130-140
120-120
60-86 145-155
74-80
73-78
135-145
135—145
68-73
59-65
125-135
110-120
100-00
90-96
60—90
70-80
166-00
155-160
135-155
117-135
63—00,00 140- 00
120 kg Lebendgewicht .
Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht.
118,00—118,80
129,00-129,60
Bekanntmachung.
Bet r.: Mckul- und Klcruensenche im Kreffe Büdingen.
In Lindheim ijt die Maul- und Klauenseuche ausgehrochen^ Gießen, den 14. Januar 1916.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I.V.: Hemmerde.
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