Ausgabe 
26.1.1916 Erstes Blatt
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Imilwn 11 ^Ubereffyn der Vercinigtlm Staaten großen Schaan

Znun Z* ^ i>er Ansicht, daß im großen und

Produkt emes in einem neutralen Staat lebenden -öurgcr.0 aw nerMal aufzumiseu sei.

Englische Umtriebe in Holland.

B e r l i n , 26. Jan. Englische Kaufleute der- fnchen letzt, wie derVossischen Zeitung" berichtet wird, in Votland und in nördlichen Ländern große Mengen

Rechnung fest zu" OhTffiJfir ^ ait ^ Nch dabei um alle Erzeugnisse, deren Ausfuhr m den berref,enden Landern noch erlaubt sei. In den Landern, die im Warenaustausch mit den Mittelmächten stehen, werde versucht, die Austauschwaren auch aus Eng-

'?!? * l ? 0igt Verfahrens würde eine

bedeutende Preis steig erung der Lebensmittel in den neutralen Landern sein.

Lloyd George über die neuen englischen Anstrengungen.

25. Jan (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des ^rrcaus.Llv yd George sagte in einer Unter- England bereite sich vor, sein ganzes Gewicht s^.^bn Krieg zu werfen: Deutschland werde es sehr bald i^i>f^^0la7rdbcsitze ictzt ^ ne der größten Armem der Welt SHL 1 #? *«> **7 bc P l . e fe cwch. die bestausgerüstete Armee der S*" .* KP 1 * Aber das sei noch ttichjt alles: ein neues i n d u 4 Lt, LlwÄ 110 fei tn der Entwickelung begriffen. Wir werter, infolge des Krieges automatische Maschinen imWerte von dreien Millionen ein geführt, die nach dem sehr große Wirkung auf unsere Industrie haben werden, wahrend wir letzt die an sich schon große Armee von Industrie- ardettern vergrößern, die vor allem notwendig sind, um die Ver- wustun«n des Krieges künftig wieder gut zu machen. Daher wird keines wegs ver a r men , sondern an allen Dingen, Nnrklichen Reichtum bedeuten,, reicher werden. Ich habe Minister werter, die Erledigung internationaler streitig ketten durch Gewalt bekämpft, aber Englands Eintritt in

b^R h,ViW*1 ^ckholm bis Bagdad «ich-. Carv tviinscht, aaricn 0 j<i $ Rumänien führe, nicht nur über Bul-

J!. E Überzeugt, ba& die Zentralmächtc nicht ausge-

) mgett werden können. 9luch in Rumänien glaube niemand mebr ^.drese Th^rre Bezüglich der Getre i de kaufederLnttaT 2.^5 ^i^kandS rn Rumänien sprach Carp die Ueberzeugunai !$ Zenttalmächte durchgeführt wird. Dag 3 gm LVfm»f C /t22L auf welchem Wege das von England

gekaufte Strecke ^ hinausgebracht werden soll. Ueber die ltn,

kw hätten sich mutiger geschlagen als rechl^läglich^ n ' ^ sei aber bisher für Italien

Die Einberufung der älteren Landfturmpflichtigen in Oesterreich-Ungarn.

. c , n / 25. Jan. Die bei der Musterung zum Waffendienste

tauglich befmrdenm Land sturm Pflichtigenta Gebutt^ lahrgange 1868 und 1869 werden für den 2 1. Februar c in» flimhwJff'A** Mrtitärverwaltung beabsichtigt, auch diese Land- bt5 au ^ lwtterc5 im Hinterlande und in den

ttch^tne^ noch ^dor? befindl"^^''^' ^welchem Zwecke bekannt- ^^ ^>s?^">-?^.oeWrdlichen lungeren fiontdrensttauglichen Ele-

Ä'B ÄS? to ^taSEÄ

den Kriea ,war das ein'irgi Mittel!^ die" Bedrohung des" FrüdenS Zttnlisatton durch Deuffchland zu beseitigen. Die Miierten

und der __ _

j n Ä#".?Ärengungm begriffe"Hr gottlosen ä) Or ft d>t i c 1 ' das Grab z u graben und Anstrengungen nicht auf hören, bis sie ihr ein - ^°e'N Huben. Lloyd George schloß mit der die Mlnettm feien eben so fest geeint, wie bei Beginn des Krieges und hatten nicht den geringsten Zweifel an ihrem Siege.

Das englische Dienstpstichtgesetz in dritter Lesung angenommen.

London, 25. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Das Un- terhaus hat mit 338 gegen 36 Stimmen die Militär­dien ft bill rn dritter Lesung angenommen.

* *

Neue türkische Siege in Mesopotamien.

Konftantinopel, 24. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptguartier teilt mit: An der Irak front dauern die Stel­lungskämpfe bei Kut-el-Amara fort. Englische Streitkräste, die aus der Richtung von Jman ali Garby kamen, griffen am 21. vzanuar unter dein Schutz von Flußkanonetibooten unsera Stellungen bei Menchie, etwa 35 Kilometer ösllich Kut-el- Amara, auf beiden Ufern des Tigris an. Die Schlacht dauertä sechs Stunden. Alle Angriffe des Feindes wurden durch iunsere Gegenangriffe zurückgeworfen. Ter Feiud wurde einige Kilometer nach Osten zurückgetrieben. Auf dem Schlachtsclde zählten wir ungefähr 3000 tote Engländer. Wir nahmen einen feindlichen Hauptmann und einige Soldaten gefangen. Unsere Verluste sind verhältnismäßig gering. Ein Waffenstillstand von einem Tage, um tat der feindliche Oberbefehlshaber. General A y l m e r, ersuchte, um seine Toten zu begraben, wurde von uns bewilligt. Gefangene erklärten auf unsere Fragen, daß die Eng­länder außer den Verlusten, die sie in dieser Schlacht erlitten haben, iroch weitere 3000 Tote und Verwundete in den vorhergehenden Kämpfen bei Scheik Said verloren haben. Infolge unseres Angriffs auf eine andere englische Kolonne, die westlich von Korna aus der Richtung Muntefik vorzu­gehen suchte, wurde der Feind zum Rückzug gezwungen, wobei er hundert Tote zurückließ. Wir erbeuteten eine Anzahl Kamele und hundert Zelte.

Bon der türkischen Flotte.

Konstantinopel, 25. Jan, (WTB. Nichtamtlich, Der ehemalige Komrnanimnt derHamidje", Fregatten- kapitan Reuf-Bey, ist znm Cycf des Marinegeneralstabes anstelle Bastif-Beys ernannt, der zum Untersekretär im MLrrnemrnisterium befördert wurde.

König Rikita in Lyon.

Lyon, 25. Fan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Könia von Montenegro mit dem Kronprinzen Danilo, dem Pmnzen Peter, der Prinzessin Militza und Gefolge sind gestern angekommen mrd im .Hotel abgestieaen: es fand großer Empfang statt. ,

Vsrn, 25. Jian. (W(TB. Nichtamtlich.) Der monte- negrrmsche -Ministerpräsident jM!ius kvwitsch wurde in Rom von dem König von Italien empfangen Er ist am Mlchinittag von Rom über Genua nach Lyon abgererst. ' '

Ein Tagesbefehl des Königs Ferdinand.

Sofia, 24. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Dulgartfchen ^elegraphen-Agentur. Der König hat fol- beseht erlassen: Auf den mir durch den Oberbefehlshaber und die höheren Truppenbefehlshaber 5^3edrntckten Wunsch meiner teuren Armee willige ich ein, dre Wurde eines Generalseldmarschalls anzuneh men, als Zeichetr des Dankes gegen Gott mrd als Erkermt lrchkert gegenüber den Soldaten für ihr opferwilliges Hel dentum und ihre glänzenden Siege.

TheotokiS l'.

Athen, 25 Jan, (WTB, Nichtamtlich,) Meldung der Agence Havas, T h e o t o k i s ist g e st o r b e n. Die Beisetzung erfolgt aus Staatskosten.

Peter Carp in Wien.

.^?en , 25^ Jan. (WTB. Nichtamtlich.) DieNeue Freie Prene" verr^enLlrcht eme Unürredimg mit Peter Earp Dieser betonte zunächst, daß er zur Erholung in Wien weile. Er habe keme Wlnron und werde stch von allem enthalten, was tat falschen Schlutz auf irgend eine Mission herv»rrufen könnte.

Ueber die r»litik Rumäniens äu-ette Carp, er habe nwmals ernstlich die Besorgnis gehabt, daß Rumänieit zugunsten ta Entente nnsstafen werde. Wer auch, daß Rumänien neutral bleiben soklte, scheint Earp em Unglück für das Land zu sein Carp b«dauert sehr, daß man in Ruraanien so wenig vntschluL- f&tfafck zchae Man kannte zu spät fomuten. Rumäniens StelUina nach dem Kriege werbe k«ne «infti^e sein, wann es nicht mi) rechtzeitig mit den Zentralmächten gehe. Earp sprach die H,ff- mmg aus, daß die verbimdeten Mächte die ungebetenen Gäste vald aus Griechewand hinaus befördern werden. Der F r i ed e weroe freilich erst komnren, wenn der Feind ins Herz getroffen werde, etwa durch einen erfolgreichen Angriff auf Aegypten. Auf­gabe der Zukunft werde es sevr, einen Block verbündeter Staaten,

Der amtliche franzöfjsche Bericht.

von ^ftlrn 25 '?,(FTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht l rn ^?end: In Belgien nahe der Ysermündung ^-lport unterhielt der Feind ein außer- wmil» Gosch Utzs euer, bei dom er nicht

rocmgex als 2 0 000 Granaten verfeuerte. Nack den Mtttetlmtgen versuchte die deutsche Infanterie vergeb- A^de aber durch Sperrfeuer aufgehalten: der Feind perlte^E dte Graben ntcht, bis auf einige Gruppen welche unser Feuer sofort zerstreute. Jn der Gegend von B o e s t n g e, bet Sa § und S t e e n t r a e t e war die Artillerie beiderseits ! c ^ r c feindliche Abteiluitgen, welche versuchten, & Ct ^ a5 - hu überschreiten, wurdm durch Jnfantcrie- und Malchmengewehrfeuer, das durch Geschützfeuer unterstützt wurde, zurückgeworfen. Im Artois versuchte der Feind auf unserer Front westlich der Straße ArraSLenS nach einer Mincrt-

n t Ua \ .^riff, der sich etwas mehr nach Süden wandte. Cr hatte aber keinen besseren Erfolg. Nördlich S o i s s o n s

fX r 29 Ä.5W; feindttäx SchüLgräbon

Mich der Forme Godat. Jn der Umqegonü von blutfl 6 Äfe '«Ä * ® 9K 0ekUCte ' ^ützf-uer -ine

NuS der französischen Kammer.

w 26 r;^ an - Rrchtmntlrch.) Me Kammer

i Ä 'n Ueberernsttnimung mit der Regrepung mit 394 gegen 138 Sttmmen für dre Verweisung der Pressevor- l a g e an einen Ausschuß gesttmtnt. ^ 11

^ cr französische Außenhandel.

.r, ^? r i25. Jan. (WTB. Nichtamtlich.)Petit Parisien" SELJi 1 ! Etlichen Zahlen über den Außenhandel Frankreichs A^?^^ch.^^rug der Wert der Einfuhr von Nahrungsmitteln

ÄÄÄta

Die steigenden Kohlen- und Getreidepreise in Italien.

25 Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Ein Leitartikel beSPopolo d Atalia" beschäftigt sich mit der unglaublichen Stetgerung der Kohlen- und Getreidepreise Die fast Frachttartfe seten, wie das Blatt^ zugesteht, zu- ^ Folge davon, datz der Krieg dem Lande durch bte Kriegs- tmtci habe aufgezwungen werden müssen. Daher gebe es in Jetten wtmer noch eine Pattei der Kriegsgegner. Es sei von ^L'^ Eng, daß diese Unzufriedenen die über Italien ge- Lumene Leuerung ntcht ausnutzert kömten. Taffächlich seien ja die ' a ^ unerttagltche geworden, wodurch der Wider- ^ Burger auf etnc harte Probe gestellt iverde. Der Attrkel ^bann daraus hin. daß Rünciman die Forderung der eng- ltschen Rheeder von 20 Franken für den Doppelzentner indirekt gutaehetßen fyata Besonders bedauerlich sei es, daß die von den verbündeten RegterMen mit der Getteideversorgung der Atti!

b c Uld> 'Vater Runcimans ver- bTr fabelhaften Gewinne

^^^eder warnt ichließlich das Blatt vor ftandsMMt^°^^bn Schwächung der italienischen Wider-

Die Ergebnisse der lehten Luftgefechte.

a' ^ lWTB. Nichtamtl.) Meldung des Rmter- ta ^ Uuterhausc die Ergebnisse

oer Luftgefechte wahrend vier Wochen mit. Die Engländer 13 Maschinen, die Deutschen sicherlich 9 vermutltch 11.^5Hte Engländer haben 6 Bvmbettangriffe unter- Äffchen 13. Tie Engländer benutzten aber daftir oeg-en 20 auf deutscher Seite. Me Zahl der ^Ache über dte deutschen Schützengräben ^^"27, die Zahl der deutschen, welche über die brttisckien floyen, 310. ,^ennant wies mtt Nachdruck darauf hin, daß die nnter ^»en deutschen Linien geliefett wurden also, wenn sie getroffen wurden, nach w e flL?r m r!: n Fanten. Darum war es nicht möglich

dte 3^rluste rtchttg mtzugeben. Wenn in den Heeresberichten ge-

n^r ^ farttöfc Wafdnnen genötigt waren, zu lenden,

^ gemeint, daß sre metagegang^n sind, ohne daß man in^'velchem Zustande. Der Feind erlitt vcrmut- l^m^r^Ve^kuste, vott welchen die britischen Offiziere, die in ^aau waren, keine Meldung machen konnten, weil fte darüber keine Sicherheit besaßen. 3 ^

Transportnrogltchkeiten ausznmchen, hat der Reichs- f?uzler dre Reichs kart o f fel stel le ernrächtigt bei t^ r ..M e Städte schon jetzt die gesetzlichen Höchstpreise in gewissen Grenzen zu überschreiten. Für die ^ diese Anordnung bis auf weiteres nicht werben da hie Absicht besteht, mit Hilfe von Zu- hft \" aU L die Kleinhandelshöchst-

n l terb ^ T i au ^ ed ^ Zu erhalten. Dabei fit zu hoffen, daß es aus diesem Wege auch gelingt, die in

w7nden^ ° *m9 'treteTie Kartoffelknappheit zu über-

Die Syndizierung des Viehhandels.

Berlin, 25. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Im verstärkten Budgetausschuß des Abbeordnetenhauses wurde die Be- x^una nbereine Syndizierung des Vieh Handels Landwirtschaftsminister wies u. a. darauf nrcht bvabsichitigt sei, in die Abwicklung des Vieh- ^^oels störend einzugreifen. Der Viehhandel solle nicht ?,u?6.eschaltet werden. Eine Beschränkung sei nur für solche bie ^üher nicht gewerbsmäßig Vieh- betrieben hatten. SpicrBei mürben allerdings auch balb >s^urstfabriken tnitbetroffen, was aber des­

halb brsorderlich sei, wett durch Aufkäufe dieser Fabriken

Weitt^N' das frische Fleisch in übermäßiger

1 T-,rf eC ^ r futzpgen worden sei. Daß die Verbände 9 ^ ]t J >anbei Reiben, sei zunächst nicht beabsichtigt, wenn es auch als eine Aufgabe der Zukunft

^üsse, feste Lieferungsvetträge mit den Konsumentenvereinignngen abzuschließen. Es werde sich

fiü ^ aI ^ * r llI ? ttüenbt Ö erweisen, daß die Verbände

Lr lit ^ S l ? ßxe:i Vezirke des Verbandes 5)öchst-

f2, t 6 * * ' die Preisbildung zu beetn-

Auttickt^b^b Vertvattung der Verbände unter staatlicher damit gerechnet werden, daß sie nur vorsichtig Vorgehen werden. Der Verkauf ^?^^ a ^irt zu Landwirt werde durch die Neuordnung uberhairpt nicht getroffen, auch würden sich die Maßnahmen ^ch^^vieh ersttecken, während der Handel mit Zucht- und Nutzvieh von unnötigen Beschränkungen frei- gelassen werden wurde. Darauf ging der Ausschuß zur Be-

foSÄb ble K°rt°ffelfrage

Der Kricgsausschutz für Konsumenteninteressen

pteü ant 15. Januar eine Sitzung seines Gesamtvorstandes

oLriVl 11 a r b ' um ubec bie künftigen Aufgaben des ro U -L eg ^ b ^Een. An der Versammlung nahmen auch von Vertretern der Bezirksausschüsse teil. Der hi l h^^brige Tätigkeit ergab ein sehr erfveu- ttches Bild von dem gegenwärtigen Stand der Konsumenten- bewegung Dem Ausschüsse sind gegenwärtig 26 Beamteri- verbande, sämtliche Gewerkschastsverbände der Arbeiter ohne bfr Rn^ung und Konfession, 2 Zentralen der Konsumgenossenschaften, 5 Fr au eti verbände und 5 sonstiae Organisationen angeschlossen. Die Hauptleitung ist im ver­gangenen ^ahre mtt vielen Erfolgen auf allen Gebieten der d- Gebrauchsmittelversorgung im Interesse

^«^^aucher tätig gewesen. Sie hat in dieser Sache eine große Anzahl wichtiger Eingaben au die zuständigen Be- horden geinacht und in zahlreichen Konferenzen den Staud- Pnukt der Verbraucher vertreten. Von den Ortsausschüsseii wurde in vielen Fällen über ein sehr erfreuliches äu- sammenwirken ihrer Vertreter mit den lokalen Behörden be- richtet. Auch auf denr Gebiete der Selbsthilfe haben die Ortsausschüsse durch die Vermittelung preislverter Nah- ruiigsnirttel an die Bevölkerung §ute Resultate erzielt.

Dre Aussprache über den aegenwärtigen Stand der Nah- (Versorgung und über die künftigen Aufgaben deo Kriegsausschusses ergab eine vollständige Uebereinstim- muna aller Vertreter. Sie bekundeten einmütig den Willen wie bisher auch künftig geschlossen zusammen zu arbeiten.'

München, 25 Jan. (Priv.-Tel.) DieMünchner Zeb ttrng teilt über den Plan einer Besteuerung des

in dem neuen Prvgrmnm des Reichsschatzamtes mit, der Frachturkundenstempel für Waaenladuiigen solle auch auf den Stückgut- uiid Eilaut- verkehr ausgedehnt werderl ebenso wie eine Erhöhung der Postpaketgebühren eintreten solle. Unter derr deut­schen Staatseisenbahuverwattungen fttiden wegen einer et­waigen Verminderung des Verkehrs an Hand früherer Ev- sahrungen sowie anderer Fraget: Erwägungen statt. An eine Erhöhun 9 der Fahrkarten st euer wird vorläufig nicht gedacht. Wenn eine Bruttoabgabe der deutschen Eifers bahnverwaltungen an das Reich durchaeführt werden sollte wird man wohl auch um Zuschläge für die Personen! besorderung nicht herumkommen.

Zahlbare Rriegsbücherelen.

Der 5eekrieg.

Ein englisches U-Boot gestrandet.

Nichtamtlich.) Das Marinedeparte-

Januar das britische Untersec. vovi .Viel. cv r y ' .

b ".vt infolge eines Konstruktionsfehlers in Friesche Gat

zwischen Schitmvnnikvog , und Amelang, ungefähr 2 l /l Seemeilen 2 ne $rr I& JlZ Terriwrialgewässer, gestrandet

ift. Alle Versuche der holländischeri Marine, das Fahrzeug flott zu machen, waren vergebens. Die niederländische Regierung hat beschlossen die auf medertändisches Gebiet gerettete Besatzung und falls die Bergungsversuche glückeir, mich das Fahrzeug zu internieren. zu

tn / 25. Jan. (Priv.-Tel.) DerBerliner Lokal- ureldet aus Rotterdam: Ein Lotse nieldet, daß er acht Metten nordöstlich Kentisch Knock beobachtet habe, wie der britische DampferFalls City" (4729 Tonnen) untergegangen sei. Man glaubt, daß die Besatzung gerettet

Mr dsm Mche.

Die Kortoffklvcrsorgung.

Berlin. 25. Jan. (WTB. Amtlich.) Um die rechtzeitige F ru h j a h r s v e r s o r g u. n a der größeren Städte und Jn- dustrreorte mit Kartoffeln zu sichern und gleichzeitig letzt unerwartet günstigen WitteriwgsvLichäÜnisse Und

die

Ä* te mfon Halle ber Königlichen Bibliothek in Berlin cnw dieser Tage eine Bcfichttgung der ersten fünf fahrbaren Kriegs- buchereien statt, die vom Oberkommando der 10. Armee angefortat am 19. Januar ihre Reise an die Ostfront anttctten. Tie Halle der Königlichei: Bibliothek war dem Slusschuß für fahrbare Kriegs- bucheretcn von Generaldirektor Erz. T. M. von Harnack als ^bntsraum zur Verfirgung gestellt worden. Hellen Schern warf dte Glühlichtlampe auf die langen Reihen sorgfältig ausgewählter Bücher für die Feldgrauen und die fleißigen Hände der begeistert schaffenden Sttidenten, Studeiittnnen und anderen freiwAlige,: Helferinnen. Eine Viertelstunde mußten sie ruhen, während der > Zbldgeistlrche bet dem Armee-Oberkommando Ost, Pfarrer Hoppe die Geschichte des ersten Wagens Ltiid damit die Entstehitngsgeschichte der ersten fahrbaren .Kriegsbüchereien lebensvoll darstellte.

Bei der schon bewiesenen und Noch iveiter zu erwartenden Teil- uahme der Städte, Behörden rmd Privaten ist das Ziel, zunächst 50 Tivijwnen mtt \e einer fahrbaren Kriegsbücherei auszurüsten rn greifbare Nähe , gerückt. Solch ein großes Ziel kann fieilich mrr mtt großen Mitteln erreicht roerden. Dem ioagemutigen Aus­schuß wan dte tätige Antellnahme aller gebildeten Stände des dcutichen Volkes zu wünschen. Bisher gingen die meistei: der ins Feld gesandten Einzelbücher mangels organisierter Verwaltung verloren ein Verlust am Nationalvermöget: in Büchern In verschließbaren Wagen an die Front gebracht, sorgfalttg nach zeit- ^ gemäßen Volksbiblwtheksgrundsätzen katalogisiett, hält die von

I Volttik und Konfessionsinteressen freie, von der Division beauf- sichttgte Leihbrblwthek die Bücherschätze zusammen, bewahrt sie vor vorzeitiger Abnutzung, kann noch in der Okkupationszeit unendlich wertvolle, Dienste leisten, ebenso im Heercslieb?sdienst nach dem Kriege, gibt den Feldgeistlichen aller Kvitfessionen die Möglichkeit, dte ihnm anvettraute Erbattungsliterattrr gleichmäßig zu verteilen' da in den Wagen Auslagestellen zur kostenlosen Schriftenaufnahme ctngerichtet sind.

__ Tie Stiftung ganzer Wagen (zum Einheitspreise von 2000

Mar? für 1000 Bücher) seitens der Städte oder Körperschaften oder durch Private mit WidmuilgSvermerk auf den Wagen hat in erfreu­licher Weise begomren. So haben gesttfteti der Magistrat der

Stadt Berlin 1 Wagen, die Stadt Essen 3 Wa-gen, der 8entral-

bücheranssckwß vom Roten Kreuz Bremeir 1 Wagen, der Landesver-

band vom Roten Kreitz Hamburg 1 Wagen, der Mobilmachungs-

avs,chuß vom Roten Kreuz der Provinz Sachset: 4 Waaen die

Firma M. M. Marburg u Co Hamburg 1 Wagen, die 33. Res.-

Twiston 1 Magen, N. W. durch Herrn Pastvr Tb. (BeÄin Sdrdp.