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nen. Als hierauf der Kammerdiener bey dem Könige die Aufwartung hatte, bemerker sein Herr gar bald den Ring, dessen' Glanz ihm in die Augen|ralte, und frägt seinen Diener:„woher der Ring und Wer er sey?,,=- Der Jüngling, bestürzt über die Frage, gestand nun Alles. Er erzählt die Begebenheit, und zeiget seine gräfliche Abstammung an. Der König forschet hierauf, der Sache weiter nach, und, als er sie wahr findet, schens
ket er dem Jüngling seine ganze Diebe, und wählet ihn-
zu seinem Eidam, indem er dem Grafen seine Prinzess finn Tochter Marie zur(Gemahlin giebt*).= Däs fürstliche Beylager ft zu Ltiehölm im Jahr 1011. ges halten worden 3; wovon'auf dem Schlosse in Lemförde ein Gemählde gefunden'ward, mit folgenden deutschen Reimen:
Rudolph von Diepholz, ein geborner Grafe
dienet in Schweden an Königes Hofe
für einen Küchenjungen unbekannt,
Ward des Königes Kämmerling zur Hand.
Und, damit künftig solche Ding nicht vergessen,
Fab sie ihm einen Ring bey dem Essen,
versehen mit Karfunkelstein,
so gab von sich gar hellen Schein.
Einsmals der König in der Nacht
des Steines Glanz sah,'auch Kundschaft bracht,
woher
*) Man sieht, daß zur Erreichung dieser Absicht jenes Zusammentreffen der Liebenden im Walde veran: staltet war.= Auch war ,es für jene Zeiten nicht ünerhört, daß eine Königstochter einem Grafen zu Theil ward.
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