SPA 55
Sc<loß in Diepholz: ward im. Jahr 15637. durch den schwedischen Obristen Rratzenstein in. die Asche geleget, doch aber seit 65x. etwas, wiederhergestellet.! - Der Erste nun, welcher unter dem. Namen eines Grafen und Edlen Herrn von Diepholz vorkömmt, ift 1. Wilhelm oder. Guilielmus, Graf und Edler Herr- von Diepholz, ums Jahr Christi 930. 935- Er war mit bey der Schlacht gegenwärtig, welche die Deutschen gegen die Hunnen erfochten, zur Zeit Heinrichs des Voglers. Auch war er mit auf dem Turnier in Gos: lar im Jahr 930. und ward bey dem Ritterspiel einges schrieben, welches Heinrich der Vogler in V7agdeburg Hielt. Von seinen Kindern schweigt die Geschichte. Sein Eukel und Nachfolger war - IL Lundolphus oder Rudolphus. Dieser diente in seiner Jugend als. Küchenjunge am Hofe des Königes Woldemar in Schweden, und gab sich anfangs nicht zu erkennen, Aber seine Tugend. und Geschicklichkeit zeichneten ihn bald so sehr aus, daß der Monard<. ihn sofort zum Kammerdiener machte,= Einstmals war er. mit seinem Herrn auf der Jagd und verirrte sich, als er allein einem Hirsch nachspürte. Hier traf er eine sc<öne jung! Frau an, welche dem Irrenden nicht nur den richtigen Weg wieder zeigte, sondern ihm auch einen Ring mit Karfunkelstein schenkte. Der Jüngling nimt das Geschenk und bewahret es zum Andenken der Schö D 4/ nen. 4. bor Schloßkapelle in Diepholz zur Ehre des heil,
ce Kreuzes einen Altar gestiftet HAN“) S. Hannov. gel, Anz. 1751, St, 16,


