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gen sie sich tiefer in-das Holz, wovon ihr Gebiet Deip! Holt genannt seyn soll,=- Doch ift dies eine unsichere Muthmaßung, die der Erhebung der ersten Besitzer des Diepholzer Gebietes zu Herren de Depholde widerspricht; auch ist gegenwärtig keine Spur mehr zu finden, daß das Flec>en Diepholz ehemals im tiefen Holze gelegen habe; sondern alles ijt eine flache Cbene von einigen Meilen=- obwohl die gemeine Weide zwischen Diepholz und Lem? förde no<h jekt den Namen des großen Bruches trägt, worin ehemals vieles Holz gestanden. haben soll. Auch führet der Name des Fle>ens Diepholz, Deipholt*) auf jene Angabe. Die Zeit der Verlegung des ersten Grafensizers dürfte sHwer zu bestimmen seyn. Doch geschah sie vermuthlich'sehr früh; vielleicht schon vor den Zeiten des Kaysers Otto 1. Denn, im Jahr 939. ist bereits ein Graf von Diepholz, Wilhelm der älteste, bey dem Turnier in H7agdeburg gewesen**). Das
Scloß
%*) Von dem Ursprung dieses Namens hat man noc< folgende Sage:„Ats die Grafen ihren Sitz vers ändern wollten, wacen sie unschlüßig, wo das Sc<loß stehen sollte. /.- Eadlich ward beschlossen, “eine Taube fliegen zu lassen; wo diese sich seßen würde, da sollte das neue Schloß stehen. Die Taube flog deip int Hoöllt, wornach entschieden und der Ort Deiphollt genannt ward, wie man ihn in Urkunden findet. Plattdeutsch heißt er noch Deef; holt. So sollte man auch Diefholz sprechen nach dem Sprachgebrauch, und Tiefholz nach allen Abs leitungen des Wörtes.
":X) Wenigstens geschah) diese Sikßverlegung gewiß schon vor 1356. Denn, vön diesem Jahre findet sich
eine geschriebene Urkunde, daß Graf„Conrad in ; der
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