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Zubereitung des Landes.— Hierüber iſt das Nötigſte ſchon im allgemeinen Teil S. 163 ff. geſagt worden.
Saat.— Auch über die Saat haben wir ſchon im allgemeinen Teil
S. 173 ff. geſprochen. Es mag hier nur auf folgende Punkte aufmerk⸗ ſam gemacht werden.
Bei dem Saatgut iſt das Einbeizen in Kupfervitriol nicht zu vergeſſen (S. 208). Der 12— 14 Stunden lang eingeweichte Weizen wird auf der Tenne ausgebreitet und mehrmals durchgeharkt; er kann nach 6 Stunden ſchon mit der Hand, nach 12 Stunden auch mit der Maſchine geſäet werden.
Saatzeit: 8 Tage vor und 8 Tage nach Michaeli. In nordiſchen und höheren Lagen 8— 14 früher, in milderen Lagen 8— 14 Tage ſpätkr. Engliſche Sorten bei Zeiten(ſ. Klima).
Sommerweizen ſo früh als möglich, im Februar oder März, ſpäteſtens Mitte April.
Saatmethode: Unterbringung mit der Drillmaſchine weitaus am beſten. Das Behacken, welches durch die Reihenſaat ermöglicht oder wenigſtens ſehr erleichtert wird, lohnt bei keiner Halmfrucht ſo, wie bei dem Weizen.
Entfernung der Drillreihen: 10— 15 cm auf leichterem Boden und für den Fall, daß nicht mit der Hackmaſchine gehackt werden ſoll. Auf mittlerem Boden 15— 20 cm; bei 20 cm iſt die Hackmaſchine ſchon anwendbar. Auf ſehr kräftigem Boden und bei früher Saat 20 bis 25 cm. Größere Entfernung der Drillreihen nicht ratſam wegen der Gefahr des Auswinterns ꝛc. Schon bei 25 em erleidet man in der Regel einen Ausfall an Stroh.
Tiefe der Unterbringung: 4 em für gewöhnlich; bei leichterem, trocknerem Boden 6 cm.
Saatquantum: 2—3, im Mittel 2,5 hl bei Breitſaat pro ha.
1,6— 2,2, im Mittel 1,8 hl bei Drillſaat.
Vorſtehende Zahlen gelten für Winterweizen. Sommerweizen, deſſen Anbau man möglichſt vermeidet, ſäet man etwas ſtärker.
Pflege.— Hinſichtlich der Pflege ſind hier nur folgende Beſonder⸗ heiten nachzutragen.
Es empfiehlt ſich, bei Drillſaat den Boden zwiſchen den Reihen durch Behacken im Herbſt rauh zu machen, weil hierdurch die Riſſe längs der Saatenreihe vermieden und die Pflanzen vor dem Auswintern weſentlich geſchützt werden. Auch bildet ſich dann im Frühjahr auf dem Acker nicht ſo leicht eine Kruſte.
Das Behacken im Frühjahr kann auf leichterem Boden unterbleiben; dagegen darf es auf ſchwererem zur Kruſtenbildung geneigtem Boden nicht unterlaſſen werden.


