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wiſſen: Welche Bedeutung haben die eingangs aufgezählten ſieben Weizen⸗ arten für die Kultur?
Die Antwort auf dieſe Frage iſt leicht gegeben; ſie lautet: Der alter⸗ tümliche Gommer oder ſog. polniſche Weizen iſt für Deutſchland ohne (Wert. Dasſelbe gilt von dem hitzeliebenden Glasweizen und von dem unedlen bauchigen Weizen. Der Dinkel, der Emmer und das Einkorn, gleichfalls altertümliche Formen, haben nur untergeordnete und lokale Bedeutung. Ihnen allen weit voran ſteht der gemeine Weizen, die
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Königin des Feldes.
Fig. 145. Keimling des Weizens, Tri- Fig. 146. Kleberſchicht n des Weizens,
ticum vulgare. Vergl. Fig. 17. Tritieum vulgare. Vergl. Fig. 20. 1
Demgemäß haben wir uns hauptſächlich mit dem gemeinen Weizen zu beſchäftigen, den Dinkel, den Emmer und das Einkorn nur neben⸗ ſächlich zu behandeln; die übrigen Arten überlaſſen wir den Liebhabern und den botaniſchen Gärten, denn es iſt zu wünſchen, daß dieſe Formen nicht ausſterben, ſondern im Intereſſe der Wiſſenſchaft erhalten
bleiben. Der gemeine Weizen, Triticum vulgare. Haben wir uns für die„Art“ entſchieden, ſo tritt nun die Frage
an uns heran: Welche„Sorte“ ſollen wir zum Anbau wählen? Hier wird die Entſcheidung ſchwieriger. Denn einmal iſt der Weizen— unter dieſer abgekürzten Bezeichnung verſtehen wir jetzt immer den gemeinen Weizen, Triticum vulgare— in viele Spielarten oder Varietäten auseinandergegangen, und überdies hat jede Vari etät 17 V


