weizen(T. turgidum) erhalten haben. Nimmt man dies als Kriterium, ſo gehört auch der Gommer mit den vorgenannten drei Formen zu einer Art.
Von den Spelzweizen wird der gemeine Spelz, abgeſehen von der Zerbrechlichkeit der Ahrenſpindel, dem gemeinen Weizen oft ſehr ähnlich. Der Emmer nähert ſich in gewiſſen Beziehungen dem Spelz, in anderen wieder dem bauchigen Weizen. Künſtliche Kreuzungen ſind
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Fig. 143. Ein ÄAhrchen— es iſt das Fig. 144. Ein AÄhrchen des Gommers
ſiebente an der Ahrenſpindel— von oder ſog. polniſchen Weizens, Triticum Keſſingland⸗Weizen(Triticum vulgare) polonicum, aus 5 Blütchen beſtehend, im Zuſtande der Reife. welche mit 1, 2, 3, 4 und 5 bezeichnet ⁄ der natürlichen Größe. ſind. h oberer Teil des Halmes. g erſtes, gꝛ zweites Glied der Ahrenſpindel.
½ der natuͤrlichen Größe.
ſowohl zwiſchen dem gemeinen Weizen und Spelz, wie zwiſchen dem gemeinen Weizen und Emmer gelungen(Rimpau und Vilmorin). Das Einkorn unterſcheidet ſich auffallend durch ſeine grasgrüne Farbe und durch ſeine Haltung von allen übrigen Weizen, wird aber doch in der Geſtalt der Ähren und Körner dem Emmer zuweilen ſehr ähnlich. Dagegen ſind zuverläſſige, künſtliche Kreuzungen zwiſchen dem Einkorn und den anderen Spelz- und Weizenarten bisher nicht gelungen (Vilmorin), und die Kreuzung zwiſchen Emmer und Einkorn ergab einen unfruchtbaren Baſtard(Bejerinch).


