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Handelt es ſich nur um das Sortieren des auf einer Windfege vor⸗ gereinigten Getreides nach der Korngröße, ſo kann man ein einfaches Zylinderſieb, mit verſchiedener Maſchenweite auf den einzelnen Ab⸗ teilungen, benutzen, wenn man es nicht vorzieht, ein Zylinderſieb mit verſtellbaren Maſchenöffnungen zu wählen.
Kurz, an zweckmäßigen Maſchinen zum Reinigen und Sortieren des Getreides fehlt es nicht, auch gehört keine Kunſtfertigkeit dazu, ſie zu handhaben; wer ſich ihrer bedient, wird eine geſuchte Handelswaare und namentlich auch ein vorzügliches Saatgut erzielen, und ein vor⸗
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zügliches Saatgut iſt das A und O des Getreidebaus.—
trifft, ſo mag zurückgreifend nochmals daran erinnert werden, daß die in großen Maſſen in der Scheune oder Miete zuſammengepackten Garben
Was nun ſchließlich die Aufbewahrung des Getreides be—
einen Hitz⸗ und Schwitzprozeß durchmachen. Letzterer iſt leider bis jetzt noch nicht Gegenſtand einer genauen und planmäßigen Unter⸗ ſuchung geweſen, ſo daß ſich hierüber zur Zeit nur etwa folgendes ſagen läßt.
Das Getreide erwärmt ſich, und zwar um ſo ſtärker, je feuchter es eingefahren worden iſt. Aber auch in ganz trocken eingebrachtem Ge⸗ treide ſcheint eine Erwärmung ſtattzufinden; in ſehr feuchtem kann ſich


