Geſchwür man ſel⸗ ees dann men Wein Salde von wulſt aber ttheilungz⸗ ülfe leiſtet. ohl, worin
n hizigen n Kleyen⸗
in Eiterung
3 eiſt n; daher l
und dieſeld
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4 Pfd. Baumöhl; laſſe alles bey gelinder Waͤrme zuſammen ſchmelzen, und gebrauche es als eine Salbe.
Zugleich macht man einen Umſchlag von Bohnen⸗oder Ro⸗ ckenmehl, in Milch oder Waſſerlgekocht. Wird die Geſchwulſt nun weich, ſo öffnet man ſie, und läßt das Eiter ausfließen, macht aber hierauf eine Salbe von:
* Pfd. Terpenthin,
1 Loth Terpenthinöhl,
3„ friſchen Eydottern, und rühre alles ſo lange unter einander, bis es eine gleich gelbe Farbe erhält. Dieſe Salbe legt man auf Charpie ſo lange in die Wunde, bis ſie geheilt iſt, wel⸗ ches gewöhnlich bald darauf geſchieht.
Von Verblutungen.
208. Ofters werden Verblutungen, z. B. wenn kämpfende Widder einer dem andern ein Horn abſtöoßt, oder durch andere Urſachen veranlaßt. Bey einem Zufall von dieſer Art lege man, wenn es ſeyn kann, vor allem einen Feuerſchwamm(Zunder) auf die Wunde; oder man löſe weißen Vitriol in Waſſer auf, tauche Leinwand hinein, und verbinde damit die Wunde. Statt der Lein⸗ wand kann man noch zweckdienlicher Charpie verwenden; oder man gebrauche:
1 Maß Waſſer,
6 Loth Salmiak,
6„ Branntwein⸗
6„ Alaun.
Man lege die Compreſſen kalt auf die verwundeten Stellen, wo dieſes Wundwaſſer eine zertheilende und zugleich ſtärkende Kraft aͤußern wird.
Iſt die Verblutung ſtark geweſen, und iſt das Thier dadurch bedeutend geſchwächt, ſo gebe man ihm Gerſtenſchrot unter das Waſſer, und verſehe es mit kräftigem Futter, um die entgangenen Kräfte wieder zu erſetzen. Man muß,bey Zufällen von dieſer Art auch beſorgt ſeyn, daß man durch zweckmäßige Vorbeugungsmit⸗ II. 2. Abtheilung. 10
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