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ſtenz zurückzulaſſen.— Erlaubt es aber die Jahreszeit nicht, die Schafſchur vorzunehmen, ſo bleibt kein anderes Mittel übrig, als einen Abſud von Tabakwaſſer zu machen, und jedes Individuum in einem Gefäß einzeln, mit dem ganzen Körper— jedoch mit der Vorſicht, daß nichts in die Augen kommt— einzu— tauchen, wodurch dieſes Ungeziefer ſammt der Brut in den Eyern vergiftet wird. Oder man räuchere die Thiere nach§. 19. Ich habe die Queckſilber-⸗-Salbe und eine Menge anderer Mittel wiederhohlt verſucht, aber keines ſo wirkſam, wie dieſes wohlfeilere und einfa⸗ chere Mittel gefunden.
Von den Schafläuſen.
199. Die Schafläuſe(Pediculus ovis und Hippobosca ovina) halten ſich an verſchiedenen Theilen des Körpers auf, und perurſachen Abmagerung, wenn ſie häufig ſind, wobey die Thiere ſehr gequält werden..
Man vertreibt ſie durch eine Salbe von Schweinſchmalz und Gueckſilber— die ſogenannte neapolitaniſche Salbe— durch einen Abſud von Tabak oder auch von den Blättern des Säbenbaums (Juniperus sabina), womit die Schafe gewaſchen werden müſſen. Will man dieſes Ungeziefer mit der Queckſilber⸗Salbe vertreiben, ſo pflegt man eine Schnur damit zu beſtreichen, und ſolche um einige Theile des Körpers ziemlich feſt zu binden, worauf ſich dieſe Läuſe verlieren; oder man macht den damit behafteten Thieren in den Achſelgruben und in den Weichen eine Einſchmierung mit die⸗ ſer Salbe, und einen ſchmalen Streif durch die Wollauseinander⸗ trennung auf der Haut über die ganze Länge und Breite des Körpers.— Das Tabakwaſſer habe ich auch in dieſem Falle vorzüg⸗ licher gefunden; das beſte Mittel iſt die§. 19. beſchriebene Räu⸗ cherung. G
Von dem Vorfall oder dem Austreten der Gebärmutter.
200. Des Ausdruckes Vorfall bedienen ſich die Schäfer, wenn
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