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einem Schafe entweder durch zufällige Schwäche, oder bey dem Lam⸗ men die Gebärmutter durch die Geburtstheile austritt.
Ereignet ſich dieſer Fall, ſo muß ſolche unverzüglich, mit aller möglichen Vorſicht, zurückgebracht werden; zu welchem Be⸗ hufe, wenn man nicht gleich anfänglich gegenwärtig war, es oft nothwendig wird, mit einem laulichten Umſchlag von Wein, worin Heublumen, vorzuglich aber bittere Kräuter, z. B. Schaf⸗ garbe, Gartenraute, Wermuth ꝛc., gekocht wurden, den Vorfall zu erweichen, oder auch ſtatt desſelben erwärmtes Leinöhl zu ge⸗ brauchen, und ihn dann mit aller Behuthſamkeit in ſeine natür— liche Lage zu bringen.
Da aber die Finger, welche mit Ohl ſchlüpfrig gemacht wer⸗ den müſſen, manchmahl zu kurz ſind, um die Gebärmutter an ihren gehörigen Platz zu bringen: ſo nimmt man in dieſem Falle ein glattes, rundes Holz von der Dicke eines Fingers, umwindet ſolches vorwärts mit etwas Leinwand, befeuchtet ſolche ſtark mit Ohl, und ſchiebt die Gebärmutter in ihre gewöhnliche Lage.
Ofters ereignet es ſich, daß der Vorfall wieder her⸗ vortritt; in dieſem Falle wiederhohlt man die Operation mit aller Vorſicht, heftet dem Schafe die Geburtslefzen leicht zuſammen, daß ſie ſich nicht ſo weit öffnen koͤnnen, um der Gebärmutter den Aus— tritt zu geſtatten, jedoch ſo, daß ſie dem Uriniren kein Hinderniß in den Weg legen. Zugleich iſt es in dieſem Falle rathſam, ja oft nothwendig, die Füße des Schafes vorſichtig zu binden, und es zu bemüſſigen, 24 Stunden in einer ſolchen Lage liegen zu bleiben, daß der hintere Theil des Körpers etwas erhaben ſich befindet, wäh⸗ rend man ihm nur wenige, aber kräftige Nahrung gibt.
Da dieſes Ubel gewöhnlich von abſoluter Schwäche herrührt, ſo fahre man fort, dem Schafe ſo lange Umſchläge von bittern Kräu⸗ tern, mit Wein geſotten, lau zu gebrauchen, bis ſich die Gebär— mutter gänzlich hineingezogen hat, welches gewöhnlich in 10 bis 12 Stunden geſchehen iſt.
Man kann auch, um die Schmerzen zu ſtillen, folgende


