Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
139
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. 157 ſchmiere, Terpenthin oder Steinöhl beſtreicht, deren Geruch den Fliegen widerlich iſt. Haben ſich aber wirklich ſchon Maden erzeugt, ſo muß man ſolche mit einem ſpitzigen Hölzchen aus der Wunde ſorgfältig herausſchaffen, welche dann mit Terpenthin⸗ öhl und darüber mit Wagenſchmiere oder brenzlichem Ohl ein geſchmiert wird.

Fein gepülvertes Bleyweiß oder Salz, in die Wunden ge⸗ ſtreut, vertilgt ebenfalls die Maden; um die Fliegen aber ferner abzuhalten, iſt der Gebrauch des Terpenthinöhls nebſt Wagen⸗ ſchmiere allezeit rathſam.

Von der Schafzecke.

198. Die Zecke(Acarus ricinus) iſt in Laubholz⸗Waldun⸗ gen, wohin die Schafe bisweilen zur Weide getrieben werden müſſen, häufig, und hängt ſich dieſen Thieren gern an. In naſſen Jahren, wenn ſich die Sonne hinter Regenwolken verſteckt, und durch ihre Strahlen die Felder weniger erleuchtet, erzeugt ſich auch dieſes Ungeziefer in großer Menge auf denſelben.

Während ſich dasſelbe mit ſeinen zackigen Vorderfüßen und mit ſeinem Rüſſel in die Haut der Schafe feſt einarbeitet, und durch ſeinen Blutdurſt dieſe Thiere ſehr quälet, ſo zwar, daß, wenn ſie ſtark damit befallen ſind, ſelbe weder bey Tag noch bey Nacht der Ruhe genießen können: nehmen die Schafe weder an Fleiſch noch Wolle zu, ſondern magern beſonders die Lämmer zuletzt ganz ab, und viele davon gehen, ohne die gehörige Hülfe, ein.

Es iſt eine Thatſache, daß ſchwächliche Schafe und Lämmer vorzüglich von dieſen böſen Gäſten heimgeſucht und geplagt wer den, und es gibt Fälle, wo ohne angewandte Mittel die ganze Haut des Thieres, beſonders am Halſe ꝛc., davon bedeckt iſt. In dieſem Falle iſt es am rathſamſten, weil dieſes Ungeziefer das Licht nicht vertragen zu können ſcheint, die Schur vorzunehmen, wenn es nähmlich die Jahreszeit geſtattet; denn ſobald die Schafe ge⸗ ſchoren worden ſind, ſo verlieren ſich auch die Zecken, aus oben erwähnter Urſache, augenblicklich, ohne eine Spur von ihrer Exi⸗