Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
133
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ter, ſo ſind bittere Mittel, wie ſie bey der Egelkrankheit vorge ſchrieben wurden, zu gebrauchen; rührt dieſe Geſchwulſt aber von Verkältung, von ſtarker Anſtrengung, oder von zu wenig Bewe gung her, ſo halte man dieſelben warm, ſtrenge ſie nicht durch vieles Gehen an, oder laſſe ihnen im letztern Falle mehr Raum im Stalle, damit ſie ſich Bewegung machen können, und beſtreiche die Füße in dieſem und dem nachfolgenden Falle mit einem Umſchlag aus halb Eſſig und Waſſer und Lehm, der bis zur völligen Gene ſung ſo oft muß erneuert werden, als ſolcher trocken wird; während man dieſe Thiere zugleich mit einem trockenen, geſunden Lager und kräftiger Nahrung zu verſehen hat. Rührt endlich das Übel von zu reichlicher, geiler Nabrung der Mütter her, ſo muß man ſolche wechſeln und ändern. Mäßige Bewegung im Sonnenſchein, in warmen, windſtillen Localitäten, iſt in dieſen Umſtänden gleich⸗ falls ſehr zu empfehlen. Von den Abſchärfungen der Haut.

188. Nach oberflächlichen Wunden und Geſchwüren, deß⸗ gleichen nach Haarſeilziehen, Wurzelſtecken und Eiterbändern, ent ſtehen gewöhnlich Abſchärfungen der Haut, welche durch folgende Salbe bald gehoben werden:

4 Loth Hirſchunſchlitt oder ungeſalzene Butter,

1 Bley⸗Extract, zu einer Salbe gemacht.

Gegen ſpeckige Ränder der Geſchwüre.

189. Zur Schmelzung unreiner ſpeckiger Ränder der Ge⸗ ſchwüre wird mit ſicherm Erfolg gewöhnlich gebraucht:

1 Seidel Waſſer, 8 Gran Höllenſtein. Oder: 1 Maß Waſſer,

10 Gran Sublimat.

Das Sublimat wirkt, gehörig diluirk, als reinigendes Mittel, welches wider Geſchwüre aller Art(mit Ausnahme der ſcorbutiſchen) mit ſichtbar gutem Erfolg bey Menſchen und Thie ren angewendet wird.