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Nach mehrmahl beſchriebener Operation verbinde man die Wunde mit einem Gemiſch von Salzſäure, Terpenthinöhl und Kampher, mittels Bäuſche auf die Geſchwüre gelegt. Stellt ſich eine gute Eiterung ein, ſo verbinde man die Wunde bloß mit Digeſtiv⸗Salbe oder einem Gemiſch aus Terpenthinöhl und Eydot— ter, und zuletzt bediene man ſich des ätzenden Sublimat-Waſſers zur Austrocknung. Oder:
Man erfriſche die Füße täglich mehrmahls im friſchen, rei⸗ nen Waſſer, und waſche ſie mit Eſſig, worin etwas Salbey und Gartenraute gekocht worden iſt, ſchmiere ſodann die Wunde mit Spießglanzbutter ganz dünn ein, und waſche dieſes Atzmittel mit lauer Milch nach Verlauf von † Stunde ab. Wenn nach dem Ge⸗ brauch von etlichen Tagen die Wunde zu heilen anfängt, ſo wird ſolche nur mit obigem Salbey- und Gartenraute⸗Eſſig behan⸗ delt. Oder:
Man nehme eine ſehr ſcharfe Aſchenlauge und bade die kran— ken Füße dreymahl des Tages darin, worauf ſolche mit Leinwand ver— bunden werden. Durch Nachgießen von heißer Lauge erhalte man das Bad bey der Temperatur der Blutwärme. Oder:
Nachdem die Klauen gehörig ausgeſchnitten ſind, ſchmiere man ſolche mit einer Salbe von 1 Pfd. Stein⸗ und 1 Pfd. Ter⸗ penthinöhl und 1 Pf. Scheidewaſſer ein. Das Scheidewaſſer wird unter ſtetem Umrühren hinzugegoſſen, und Acht gegeben, daß es nicht überfließe. Oder:
In 1 Seidel Waſſer löſe man
1 Loth Alaun,
1„ weißen Vitriol auf, und gebe etwas Myrrhen⸗Eſſenz dazu. Wenn die Klaue gehörig aus⸗ geſchnitten iſt, waſche man ſie mit dieſer Auflöſung gut aus, und lege damit befeuchtete Wergbäuſche auf.
Von der Maulſeuche.
183. Es iſt ein ſehr häufig ſich ereignender Fall, daß die mit der bösartigen Klauenſeuche behafteten Schafe zugleich die Maul—


