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Auch ſind nach Umſtänden folgende Mittel ſehr zweckmäßig anzuwenden. Nachdem die Wunde gut ausgeſchnitten iſt, waſche man ſolche mit Weineſſig aus, lege in Goulardiſches Waſſer eingetauchte Wergbäuſche auf, und verbinde die Wunde. Man fahre damit, und mit dem Ausſchneiden der Wunde ſo lange fort, bis ſolche geheilt iſt. Bey den gefährlichſten Patienten kann man vor dem Verbande die Vertiefungen, als Reinigungsmittel, mit Salz ausfüllen. Das Goulardiſche Waſſer beſteht aus Silberglätt⸗ eſſig mit Baumöhl und Wachs verbunden.
Überhaupt dient es zu einer großen Beſchleunigung der Cur, wenn man bey Anwendung eines jeden Mittels den Schafen ein Fußbad in fließendem Waſſer verſchaffen kann.
Üüber dieſe Krankheit hat ſich kürzlich zwiſchen zwey berühm— ten Schafzüchtlern, Herrn Staatsrath Thaer und Freyherrn von Ehrenfels, hinſichtlich deren Heilmethode und Beurtheilung, ein ſehr intereſſanter und belehrender Streit erhoben, weßhalb ich deren beiderſeitiges, lehrreiches Heilverfahren hier aufnehme.
Ehrenfelſiſches Mittel.
Nachdem durch ein ſcharfes Meſſer alle Fiſtelgänge in den Klauen aufgeſucht, die Sohle bis auf die geſunden Theile aus— geſchnitten, und das Horn der Klaue, ſo weit es locker iſt, weg— genommen worden ſind, wurden die kranken Klauen mit ſalpeter⸗ ſaurem Praͤparat(der aqua fortis ähnlich), mittels der Fahne oder des Rauhen einer beſtederten Gaͤnſefeder, etwas ſtark beſtri⸗ chen, ſo daß ſie, wie bey Anwendung des Feuers, rauchten. Eine etwas ſchwächere Beſtreichung hat auch zwiſchen den Klauen, ſo weit dieſe feucht ſind, Statt; die Thiere bleiben ſo ohne Verband. Am zweyten oder dritten Tag wird die Operation wieder vorgenom— men, und alles unterſucht. Sind die Spalten der Klauen noch feucht, zeigen ſich beym Druck der Sohle noch weiche Stellen u. ſ. w., ſo muß der kranke Fuß noch einmahl operirt, d. i., mit dem Meſ— ſer geſchnitten, und, wie oben, mit ſalpeterſaurem Präparat ein⸗ geſchmiert werden. Die Cur iſt ſodann gewöhnlich geendet. Soll⸗


