Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
121
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119 Kron⸗ und Feſſelbeines, ein Schleimbeutel, welcher, durch Umſtül⸗ pung der äußern Haut gebildet, von vorn nach hinten zwiſchen den Klauen ſich einſenkt; mehrere daran befindliche Drüſen ſetzen ihre Abſonderungen hier ab, welche allmählich, beym Gebrauch des Fußes, durch eine kleine Offnung, von der Größe eines ſtar ken Stecknadelknopfes, vorn ausgedrückt werden. Die Schäfer nennen das Übel den Wurm; das Herausnehmen des Beutels, das Wurmſchneiden, wahrſcheinlich von der Form dieſes Körpers, der, herausgenommen, einige AÄhnlichkeit mit dem Wurm hat. Die Operation des Herausſchneidens geſchieht ſehr leicht, wenn man die Haut, um den Ring der Offnung herum, mit einem feinen Meſſer durchſchneidet, das Zellengewebe ein wenig trennt,

und nun den Beutel an ſeiner Offnung mit den Spitzen der Finger

oder mittels einer Pincette faßt, und allmählich nach ſich heraus⸗ zieht. Die Operation iſt, bis auf das Durchſchneiden der Haut, ohne Schmerz für die Thiere, und die peranlaßte Wunde heilt ohne alle Hülfe.

Die Klauengeſchwulſt, das Klauengeſchwür oder die Krümpe.

181. Dieſe iſt vorhanden, ſobald ſich Geſchwülſte an der Krone und dicht über den Klauen einfinden. Die eigentliche Klauen⸗ ſeuche wird gewöhnlich von innerlichen Urſachen, nähmlich von un⸗ zweckmäßigem, ſauern Heu und auch von derley Weiden ꝛc. erzeugt. Hier muß natürlich die wirkende Urſache vor allem entfernt wer⸗ den. Bey vorhandener Krankheit muß man den Fuß und die äußerlich an der Krone der Klauen, gewöhnlich aber zwiſchen dem Spalt erſcheinenden Geſchwüre, deren Eiter das Horn von der Haut trennt, gehörig unterſuchen,

Die Thiere äußern den heftigſten Schmerz vor der Ablö⸗ ſung des Hornes und ehe das Eiter zum Ausbruch kommt. Iſt dieſe Kriſis überſtanden, ſo mindert ſich der Schmerz, das Fie⸗ ber läßt nach, und die Freßluſt tritt wieder nach und nach ein. Man wende in dieſem Falle einen Umſchlag von Kleyen oder Mehl