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det, ſo reibe man ihn mit Terpenthinöhl ein. Iſt ein Schaf ge⸗ worfen oder am Fuß gebiſſen worden, ſo hilft folgendes Mittel:
2 Maß kaltes Waſſer,
1» guter Eſſig,
2 Loth Salmiak. Mit dieſer Flüſſigkeit wird die Verwun⸗ dung öfters befeuchtet, ein leinenes Tuch darein getaucht, und der beſchaͤdigte Theil damit ſanft umwunden.
Oft wächſt die Klaue unregelmäßig, biegt ſich vorn um, und beſchwert das Thier dadurch im Gehen. Dieſem kann dadurch abgeholfen werden, daß man den unregelmäßigen Theil der Klaue mit einem ſcharfen Meſſer abnimmt.
Bey ſtarken Verrenkungen und Lähmungen werden die kran⸗ ken Theile des Körpers mit erwärmtem Leinöhl fleißig eingerieben, und bey hartnäckigen Übeln wird ein Haarſeil angewendet.
Von dem Haarwurme.
180. Der ſogenannte Haarwurm iſt eine ſehr gemeine Krankheit in hieſiger Gegend, welche, nach der frühern Mei⸗ nung, von einem Wurme entſteht, der zwiſchen der Spalte der Klaue ſeinen Sitz haben ſollte. Der Fuß ſchwillt dadurch an, und das Thier hinkt ſo ſtark, daß es endlich nicht auftreten kann. Dieſes Übel wird dadurch geheilt, daß man den kranken Fuß bey den beyden Klauen faßt, und dieſe an einander reibt, wodurch die wurmartige Feuchtigkeit aus ihrem Sitz heraus gedrückt wird. Nur muß man vorſichtig umgehen, daß man alles heraus bringt; denn wenn etwas davon zurüͤckbleibt, ſo erneuert ſich die Materie, und das Übel hört nicht auf; hat man die Materie ganz erhal⸗ ten, ſo iſt das Thier in einigen Tagen geſund. Hinkt das Thier ſtark, ſo tröpfelt man etwas Terpenthinöhl in die Offnung der Wunde.
Nach Herrn Staatsrath Thaer iſt der eigenthümliche Bau des Schaffußes der Grund dieſer Krankheit. Es befindet ſich naͤhm— lich an den Füßen der Schafe, wie an den Füßen der damit ver⸗ wandten Thiere, der Ziegen, Rehe, bey der Vereinigung des
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