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ſo ſind erweichende Umſchläge von warmen Kuhmiſt oder gekochten Leinſamen, mit etwas Branntwein darunter, in ein Tuch geſchla⸗ gen, und um das Euter gelegt, ſehr zweckmäßig.
Gefährlicher iſt der blaue Schlier. Bey einer ſchon vorhan⸗ denen Geſchwulſt muß man das Euter täglich zwey- bis dreymahl mit einer Kampherſalbe, oder mit der gewöhnlichen flüchtigen Sal— be, oder mit einer Althäa-Salbe mit Lorberöhl, von jedem 4 Loth, gemiſcht, um ſelbe zu zertheilen, einreiben; hat ſich aber ſchon Eiter erzeugt, ſo muß der Ort, wo ſolcher befindlich iſt, zuerſt mit dem Finger genau ſondirt, und dann mit einem ſcharfen Meſ— ſer aufgeſchnitten, und von dem Eiter gereiniget werden, worauf die Wunde mit einer Miſchung von Terpenthinöhl und Eygelb, zu gleichen Theilen vermiſcht, oder der bekannten Bleyweiß Salbe verbunden wird. Sobald aber der Brand bemerkt wird, muß man den angegangenen Theil bis auf das geſunde Fleiſch wegſchneiden, und ein Pflaſter von Styrax⸗Salbe darauflegen.
Bey Entſtehung dieſes Ubels iſt die alleinige Einreibung des erwärmten Leinöhls oft hinreichend, dieſe zu heben, und allen üblen Folgen vorzubeugen; oder man nimmt 1 Pfd. Kleyen und * Pfd. Knoppernmehl, kocht Beydes zu einem dicken Brey, mengt * Loth Kampher, welcher in ſtarkem Branntwein aufgelöſet wird, dazu, und ſchlägt es lauwarm über; nach dem Erkalten erwärmt man ſolches neuerdings. Dieſes iſt ein ſehr heilſames Mittel in dieſer gefährlichen Krankheit.
Fußkrankheiten des Schafviehes.
179. Das Hinken der Schafe kann aus mehrern, leicht zu hebenden Urſachen entſtehen, So veranlaßt dieß oft eine durch eine Reiſe entſtandene Ermüdung, oder wenn im Sommer in ſtar⸗ ken Böden die Erde durch die Sonnenhitze ſehr erhärtet iſt, und hebt ſich von ſelbſt wieder, ſobald die Urſache davon beſeitiget iſt.
Rührt das Hinken von einem in die Klaue gekommenen fremdartigen Körper, als Splittern, Stoppeln, Steinchen oder Erde her, ſo nimmt man dieſe heraus, und iſt der Fuß verwun⸗


