Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
26
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Meiſterwurz.

80. Die Meiſterwurz(Radix Imperatoria) iſt ein vortreffli⸗ ches Mittel in Nervenkrankheiten, und kann ſtatt der Angelica ge⸗ braucht werden, und auf eben die Art.

Der Meerrettig.

81. Derſelbe dient, roh gegeben, als ein vortreffliches Mit⸗ tel, den zähen Schleim in dem Magen und auf der Bruſt aufzu⸗ löſen und zu zertheilen. Auch iſt ſolcher ſehr harntreibend. Ein paar Haͤnde voll klein geſchnittener Meerrettig in eine Bouteille mit Wein, wohl verſtopft in den Keller gethan, und davon ein bis zwey Löffel voll bey eintretenden Umſtänden eingegeben, iſt für Menſchen und Schafe in obigen Fällen ein vortreffliches Heilmittel.

Myrrhen(Gummi Myrrhae)

82. Ein aus Afrika kommendes Schleimharz, von bitterem, aromatiſchen, etwas ſtechenden Geſchmack, und einem heftigen, eigenthümlichen Geruch. Es befördert eine gute Eiterung in jau chigen, unreinen Geſchwüren, ſo wie die Heilung und Vernarbung.

Nadelholz⸗Knospen(uuch derley Blätter.)

83. Sie enthalten viel balſamiſches Harz, das ſich in vielen hartnäckigen Krankheiten ſehr wirkſam zeigt. Dahin gehoͤren: hart naͤckiger Huſten, Schlaffheit des Körpers, Waſſerſucht, Anlage zu Faulkrankheiten ꝛc.

Man läßt die Patienten derley Zweige freſſen, oder man ſammelt die Knospen, nimmt eine ſtarke Hand voll, übergießt ſie mit 1 Maß ſiedendem Waſſer, ſetzt ſolches einem gelinden Feuer zum Auszug bey, und gibt dem kranken Schafe öfters ein halbes Trinkglas voll davon ein.

Der Ofenruß. 84. Dieſer iſt bey der Schafzucht kein unbedeutendes Mittel,

mancherley gefährlichen Krankheiten zuvor zu kommen, und je rei⸗ ner und glänzender, deſto beſſer iſt er.

Das dauung v Verdauun und beförd

Anfange:

auch gege entſpreche

65. lich gebro ders gege alle Stu Außeric Nutzen ge theili.

96. kipfe. Esg menkapſeln. Gaft aus, den Sam (Naslab) auspreßt

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