Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
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denuſ Die Liebſtöckel⸗Wurzel 1n) einem 75. Hat eine vorzügliche Heilkraft. Sie belebt die geſchwäͤchte Verdauung, erwärmt die innern Theile des Körpers, macht den Miſt feſter, befördert den Abgang der Winde und des Harns, ſo wie ra ten und auch im geſchwächten Zuſtande den Auswurf aus der Lunge; weß⸗ Sben di halb ſie nach Entzündungen der Lunge, in Faulkrankheiten⸗ ſo dienit, vir auch in der Ruhr zu gebrauchen iſt. Die Gabe iſt bis zu = unter 4 Lolh. Der Lorber. 76. Taͤglich ein viertel Loth der Baeren, und das doppelte Quantum der trockenen Blätter dieſes Baumes, mäßiget im fauli⸗ an hr auf⸗ gen Zuſtande das Fieber, unterhaͤlt eine gelinde Ausdünſtung, er he lece wärmt, ſtärkt, befördert den Abgang der Winde und des Harns. ogeſebt Auch wenn bey bösartigen Pocken der Kopf anſchwillt, und die

ande die Pocken nicht ausbrechen wollen, oder zuſammen zu fließen dro⸗ hen, leiſtet er gute Dienſte.

Mannſa nn, wie 77. Mit warmen Waſſer aufgelöſet, iſt ein leichtes Laxiermit⸗ a zziehen tel, wovon aber 2 5 Loth für eine Gabe erforderlich ſind. mrneac. Die Meliſſe.

78. Die Citronen-Meliſſe kann, durch kochendes Waſſer vie ein aufgebrühet, wider die Krämpfe bey den Schafen mit dem be der Un⸗ ſten Erfolge angewendet werden. püuülſten, Mi lch. gelegt,.. 3 au 79. Die Milch, lauwarm eingegeben, iſt ein unſchätzbares

9 Mittel, wenn das Vieh giftige Nahrung genoſſen hat. Auch wi , und der die hinfallende Krankheit der Schafe ſoll die Ziegenmilch hel 3 ter fen. Ubrigens iſt die Milch ein in ſehr vielen Fällen zu verwenden⸗

des, vortreffliches Mittel.