Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
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24 er ein ſtarkes Gegengift beym Vieh, das giftige Nahrung genoſ ſen hat. Bey naſſer Witterung unter dem Salz 4 Loth einem Schafe gegeben, beugt er den Faulkrankheiten vor.

Knochen(ſchwarzgebrannte).

71. Die in einem verklebten Topfe ſchwarzgebrannten und gepülverten Knochen unter dem Salz gegeben, vertreiben die Würmer, und ſind beſonders gegen die Luftröhrenkratzer dienlich. Man rechnet für Lämmer ¼, für altes Vieh ½ Loth davon unter die Salzlecke.

Knochen(weißgebrannte).

72. Dieſe ſo lange im Feuer, bis kein Rauch mehr auf ſteigt, durchgeglühten Knochen werden gepülvert, und zur Lecke bey feuchtkühler Witterung, wenn der Miſt mehr feucht abgeſetzt wird, verwendet, indem ſie gleich der Magneſia und Kreide die Säure dämpfen. Man gibt davon bis* Loth.

Die Krauſemünze.

75. Wenn man die Blätter mit kochendem Waſſer, wie Thee, aufbrühet, und bey gelinder Wärme am Feuer ausziehen läßt, ſo ſtärkt der Aufguß den Magen, lindert die Krämpfe ꝛc.

Der Leinſamen.

74. Zu einem Mehle geſtoßen, in Milch oder Waſſer wie ein Brey gekocht, wird er als ein ſchmerzſtillender und erweichender Um⸗ ſchlag theils bey Eitergeſchwüren, theils bey andern Geſchwülſten, welche zum Aufgehen gebracht werden ſollen, warm aufgelegt, gebraucht; deßgleichen kann derſelbe auch zu erweichenden Klyſtke⸗ ren gebraucht werden.

Heißes Waſſer zieht ſehr leicht den Schleim aus ihm, und dieſer, in kleinen Portionen gegeben, iſt ein guter Trank in der Ruhr.

5. Verdauur feſter be auch im g halb ſie wie auch * Loth.

76. Quantur gen Zuſt wärmt, Auch wen Pocken ni hen, leiſet

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