Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen

22

gen Krankheiten, nach Entzündungen der Lunge, hauptſächlich auch

als Praͤſervativ⸗Mittel bey herrſchender feuchter Witterung, mit gutem Nutzen anzuwenden iſt. Man gibt ſie gepülvert, entweder in Pillen oder mit Salz, den Schafen, auf 1 Stück* Loth, durch längere Zeit.

Der Kampher.

65. Der Kampher wirkt vorzüglich auf die Nerven, und be⸗ lebt im geſchwächten Zuſtande, daher er in bösartigen Pocken und im Faulfieber das Fieber mäßiget; auch nach Entzündungen der Lunge, im Milzbrande mit Salpeter wird er verwendet, ſo wie auch äußerlich, wo beym Klauenwehe Knorpeln oder Flächſen ent⸗ blößt ſind. Man gibt für einen Tag 4 bis 6 Pfefferkörner ſchwer.

Käſepappeln.

66. Dieſe ſind mit Nutzen bey Geſchwülſten, welche eitern ſollen, zu gebrauchen. Man kocht dieſes Kraut mit ſeinen Blättern und Samen in Milch, und braucht dasſelbe öfters ſo warm, als es zu erleiden iſt, zu Umſchlägen.

Eben ſo kann man auch aus den weich gekochten Blättern, mit Butter vermiſcht,, eine erweichende Salbe bereiten.

Das Kochſalz.

67. Das Kochſalz kühlt, macht den Miſt weicher, treibt auch den Urin, befördert bey einem mehr ſtraffen Faſerbau die Ver⸗ dauung, und mäßiget in Entzündungs⸗Krankheiten die Fieberhitze. So lange der Miſt ſehr klein geballt iſt, iſt es bey einer trockenen Witterung den Schafen ein nothwendiges Mittel, ihre Geſund⸗ heit nicht nur zu erhalten, ſondern auch in ſieberhaften Entzündungs⸗ Krankheiten, ſo wie auch in Koliken, mit bittern Mitteln ver⸗ bunden, ſehr dienlich. Hauptſächlich beugt es in heißen, trockenen Sommern in größern Gaben dem Milzbrande vor, daß weniger an der ſogenannten Seuche oder großen Galle eingehen.

Mo trockenen

68. wird, ſ und Ho und die

6 die Sa ſcharfen Gefäße

J keein ale läßt ſolch öfterz un

70 medieini Verdaun die Kah ſteht b ſtoßen und P umgeſt beſte w toh, o erregt d Luft in Nund