Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
18
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ſtatke Ha

Eiſen. ti di 3 die Brut 51. Das reine Eiſenfeil muß von reinem Eiſen in der Apo⸗ Trank al theke ſelbſt bereitet werden, keine Kupfertheile enthalten, und nicht etwas ge roſtig ſeyn. Es iſt das einzige Metall, deſſen Genuß nicht giftig halbes 2 iſt. Es wird von allen Saͤuren aufgelöſet. In Verbindung mit der Kohlenſäure iſt es ein Beſtandtheil der eiſenhaltigen Waſſer. Die Eigenſchaften, welche es als Medicament äußert, ſind 5 erhitzend, ſtärkend und adſtringirend. thiere. Man gebraucht die Eiſenmittel hauptſächlich bey Schwäche aufgelbf der Verdauung und als allgemeines Stärkungsmittel nach Krank⸗ heiten. Man pflegt es in bittern Pulvern, Pillen oder in Tinc⸗ turen in der Quantität von 5 10 Gran zu geben. 3 nen Tra Der Fenchel. ehrut 52. Der Same davon befördert die Verdauung, den Abgang heſonderz der Winde und den Auswurf; weßhalb ſolcher bey Schnupfen und velſüßt. Huſten, nach Entzündung der Lunge und bey Aufblähungen der Schafe nützlich iſt. Man gibt dem kranken Thiere mit etwas Salz oder durch 17. Abſud auf eine Gabe ein halb Loth davon. düttern⸗ ſhwülſte Die Gartenraute. 53. Sie iſt ein vortreffliches Gewäͤchs von ſehr heilſamen Wir⸗ kungen, dienet zur Stärkung des Magens und als ein die Galle R. und die Saͤfte ſehr verbeſſerndes Mittel, nicht minder wider die weßhalb Waſſerſucht und die Würmer. Der Saft der Blätter dienet auch dauung wider Felle in den Augen, wenn man davon täglich ein paar Mahl, und ind jedes Mahl einen Tropfen, in das kranke Auge zu bringen ſucht. falls 10 Man pffegt die getrockneten Blätter gewöhnlich mit Salz, die friſchen aber durch Abſud, den kranken Schafen beyzubringen, Die Gerſte 3 tarkſten n

54. Wird zu einem guten und erquickenden Trank in vielen Fäl⸗ len verwendet, wenn man auf 1 Maß oder zwey Pfund Waſſer eine