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17 Blaſe und den Nieren, bey der Harnſtrenge und bey der Ruhr gegeben werden.
Man nimmt 1 Loth trockene, klein geſchnittene Wurzeln auf ½ Maß Waſſer, läßt † davon einſieden, ſeihet es durch ein Tuch, und gibt davon täglich die Hälfte, mit etwas Süßholz verſetzt, in zwey Portionen dem kranken Thier ein.
Der Enzian.
48. Er hindert wegen ſeines bittern Geſchmackes die Entwicke⸗ lung der Würmer, erregt die Freßluſt, beſſert die Verdauung, beſchleunigt, als ein der Galle ähnlicher Reiz, die wurmförmige Be⸗ wegung des Magens und dadurch den Abgang des Miſtes, und iſt ein bewährtes Präſervativ⸗Mittel wider die Entwickelung der Egel.
Man gebraucht ihn auch mit etwas Salz in Koliken, und kann ihn auch in Pillen in Gaben von † bis zu* Loth eingeben.
Eichenrinde.
49. Die Galläpfel und die Eichenrinde enthalten Gärbe⸗ ſtoff und Gallusſäure, ſind ſtärkend und zuſammenziehend. Die Kinde der jungen Zweige iſt am wirkſamſten, und wird in Faul⸗ und Nervenfiebern, Harnruhr, Wurmkoliken ꝛc. gebraucht. Ge⸗ pülvert gibt man einem Schaf ½ Loth, von Gallusäpfeln aber nur die Hälfte. Zu Abkochungen nimmt man 1 Loth Rinde auf 2 Maß Waſſer.
Eiſenvitriol.
50. Der grüne Eiſenvitriol beſteht aus verkalktem Eiſen und aus Vitriolſäure, und wirkt ſtark zuſammenziehend. Man gibt ihn zu 1— 2 Quentchen gegen Schwäche der Verdauungswerkzeuge und öfteres Aufblähen der Schafe. Man verwendet ein Quentchen davon unter 4— 5 Maß Trinkwaſſer.
II. 2. Abtheilung.


