Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
16
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Die Kamillenblüthen

43. Dienen wider Blaͤhungen und Kolikſchmerzen von Winden und Erkältung, und in Krämpfen. Man übergießt ſo viel Kamillen, als man mit vier Fingern faſſen kann, mit kochendem Waſſer, läßt ſie kurze Zeit zugedeckt ſtehen, damit ſich die Kräfte auszie⸗ hen, gibt den Aufguß dann bey obigen Zufällen, und wieder⸗ hohlt den Gebrauch, wenn es nothwendig iſt. Auch zu Klyſtie⸗ ren bey Krämpfen und geſchwächten Eingeweiden, ſind die Kamil⸗ len, abgekocht, äußerſt nützlich.

Die Cichorienwurzel.

44. Sie iſt bitter, auflöſend und blutreinigend; ſie wirkt vor⸗ züglich in gelbſüchtigen und abzehrenden Fällen.

Man ſchneidet ſie etwas klein, kocht eine Handvoll in einer halben Maß Waſſer etwas ſtark, und gibt das Abgekochte den kran⸗ ken Thieren öfters unter Tags in kleinen Portionen; auch kann man etwas Süßholzwurzeln damit beym Kochen vereinigen.

Cremor Tartari.

45. Der präparirte Weinſteinrahm kann bey mancherley Krankheiten mit Nutzen gebraucht werden. Er widerſteht der Faͤulniß und Hitze, dämpft die Galle, kühlt, löſet auf, und treibt den Urin. Ein ſtarker Eßlöffel voll iſt, im Waſſer aufgelöſet, für eine Gabe hinlänglich.

Das Doppelſalz.

46. Es iſt in ſeiner Wirkung gegen Koch⸗und Steinſalz nur ſo weit beſſer, als es weniger Kryſtalliſations⸗Waſſer enthält; daher wird es ſelten für Schafe angewendet.

Die Eibiſchwurzel.

47. Sie iſt ausnehmend ſchleimig, und kann mit vielem Nutzen bey trockenem Huſten, Entzündung der Lunge, bey Schmerzen in der

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