Gliſern an tu⸗
müſſen auf das Schimmel ange ſeyn. Man he⸗ chachteln, Bü⸗
gen der Lunge,
die befördert die die Verdauung Sauggefäße in Lungen erleih⸗ e Ausdünſtung
kleinen Gaben, n und fortge⸗ iſt die Gabe
nd Verrenkun⸗ zu Bähungen chen; Salmiak
Ahmittel bey
ſchleimharzige ekocht und ein⸗ kleinen Gaben Verdauung be⸗ Purgiren und
13 treibt die Würmer ab. Als ſtärkendes Mittel gibt man oder höch⸗
ſtens x Quentchen, zum Purgiren aber 1 Loth, einem ausgewach⸗ ſenen Schaf.
Ameishaufen.
31. Hauptſächlich von jenen, die in Nadelholz⸗Waldun⸗ gen gefunden werden, und die, nebſt den balſamiſchen Nadelholz— Blättern und Harzkörnern, zur Brutzeit ihre Eyer enthalten, iſt hier die Rede.
Im Sommer faßt man dieſe Haufen in Säcke, legt ſie in einen von Brot eben entleerten Backofen, wo die Ameiſen erſticken, und nach der gänzlichen Auskühlung nimmt man dieſe Haufen her⸗ aus und ſtößt ſie zu einem Pulver, welches bittere, herb zuſammen— ziehende, balſamiſche, harzige Beſtandtheile mit der Säure der Amei⸗ ſen enthält.— Dieſes Pulver verbeſſert die Verdauung, und wider⸗ ſteht der Entwickelung der Würmer; die harzigen Theile wirken gar ſehr auf den Abgang des Harnes, und erleichtern den Auswurf des Huſtens. Der ſchlecht verdaute Miſt wird feſter, und der Ab— gang der Winde zugleich befördert, weßhalb ſolches als Lecke in Egelkrankheiten und in ſolchen Fällen, wo der Organismus dieſer Thiere geſchwächt iſt, überhaupt auch als ein gutes, die Verdauung beförderndes Mittel in naſſen Jahren zu empfehlen iſt.
Die Angelica.
32. Sie erwärmt und belebt die geſchwaͤchte Verdauung, und ſtärkt die Eingeweide, wodurch der Miſt feſter, der Abgang der Winde befördert wird, und deßhalb im geſchwächten, fauligen Zu— ſtande, in der Ruhr und in bösartigen Pocken ihre gute Wirkung anerkannt iſt.
Der Anis.
33. Wird gewöhnlich gebraucht, um Blähungen und Wür⸗ mer zu vertreiben. Man gibt ihn geſtoßen mit Salz gemiſcht, oder als Abſud allein, bey Koliken und Krämpfen.


