Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
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Arſenik.

34. Der Arſenik wird ſowohl im metalliſchen, als oxydirten Zuſtande angetroffen; der reine, weiße iſt oxydirtes Arſenikmetall.

Er löſet ſich vollkommen im Waſſer und im Weingeiſte auf, und läßt ſich daraus wieder kryſtalliſiren.

Der Geſchmack des Arſeniks iſt anfangs etwas ſüßlich, und hintenher ſehr brennend und ätzend. Er iſt ein fürchterliches Gift, und darf als ſolches nur von gewiſſenhaften, vorſichtigen und er⸗ fahrnen Arzten innerlich angeordnet werden.

Außerlich gebraucht man ihn als eines der wirkſamſten Mit⸗ tel gegen den Krebs, gegen Flechten und hartnäckige Hautausſchläge, zu Gran mit Schwefelblüthe. Auf alle Fälle erfordert der Ge⸗ brauch des Arſeniks die größte Vorſicht und Behuthſamkeit, weß⸗ halb ihn auch die Apotheker nicht ohne ärztliche Recepte verabfolgen dürfen.

Aſant.

35. Der ſtinkende Aſant quillt in Perſien und in der Levante aus der Wurzel und den Blättern unten am Stamm als ein milchichter Saft, und erhärtet an der Luft. Er kommt in Stücken von verſchiedener Größe vor. Der echte Aſant enthält mehr gummoſe als harzige, und außerdem noch flüchtige Theile und ein ätheriſches Ohl. Das Waſſer löſet bloß die Gummitheile auf, der Weingeiſt die Harztheile; doch ſind beyde nie ganz von einander trennbar.

Man gebraucht den Aſant als ein ſehr kräftiges krampf ſtillendes Mittel, bey ſchwachen Verdauungswerkzeugen und Dis⸗ poſition zu Krämpfen mit Fenchel, Anis und bittern Mitteln, oder in Aufgüſſen von Iſop ꝛc. oder in Klyſtieren zu ½ Dr. mit Eygelb, beſonders in Krampfkoliken.

Baldrian.

36. Die auf Wieſen und in feuchten Wäldern wild wachſende Wurzel des Baldrian iſt wegen ihres gewürzhaften bittern Geſchmacks

der Verdauk halb ſie in mer mit der

57. Wermuth

58. bey die Fer ken zur B wendet, d wird.

39. Hlanzgloſe m MNang und Gtan, b deinfilen,

10. W Seuchen d

41. Theilen we wit andern

wider Kraͤn

422. 7 weichenden, mit illele