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Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
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erhalten, und in wohlverſchloſſenen Büchſen oder Gläſern an tro⸗ ckenen Ortern verwahrt werden.

Die Mittel aus dem Thierreiche müſſen auf das ſorgfältigſte getrocknet, nicht von Fäulniß oder Schimmel ange⸗ griffen, und das Fett weder ranzig, noch ſcharf ſeyn. Man be wahret ſie nach ihren Eigenſchaften am beſten in Schachteln, Büch ſen und in Töpfen auf.

Alantwurzel.

28. In allen Faulkrankheiten, Entzündungen der Lunge, im lockern Huſten ꝛc. iſt ſolche ſehr gedeihlich. Sie befördert die Freßluſt und ſtärkt die Verdauungs⸗Organe, wodurch die Verdauung verbeſſert, der Zufluß des Speichels vermehrt, die Sauggefäße in größere Thaͤtigkeit verſetzt, der Auswurf aus den Lungen erleich⸗ tert, die Winde abgetrieben, und eine unmerkliche Ausdünſtung erzweckt wird.

Alaun.

29. Iſt ein erdiges Mittelſalz. Innerlich, in kleinen Gaben, verbeſſert er die Verdauung; bey ſtaͤrkern Portionen und fortge⸗ ſetztem Gebrauche ſchwächt er dieſelbe: für Schafe iſt die Gabe beyläufig ein Quentchen.

Außerlich wird er, bey ſtarken Ausdehnungen und Verrenkun⸗ gen, in aromatiſchen Kräuterbrühen aufgelöſet und zu Bähungen gebraucht: man nimmt zu 1 Maß Waſſer 2 Quentchen; Salmiak iſt jedoch wirkſamer.

Der gebrannte Alaun dient als ein gelindes Atzmittel bey Wunden und Hautverluſt.

Aloe.

30. Ein ausländiſches Gewächs, wovon der ſchleimharzige Saft, welcher aus den Blättern gepreßt oder ausgekocht und ein gedickt wird, zu mancherley Gebrauch dient. In kleinen Gaben wirkt ſie bey Schafen als ein magenſtärkendes, die Verdauung be⸗ förderndes Mittel; in größern Gaben bewirkt ſie Purgiren und

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