Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
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ſſirten Schä⸗ ſtierſpriten,

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Trokars, auch einen Kräutergarten haben, und ſich mit einer klei⸗ nen Hausapotheke einrichten, in welcher zum Theil nachſtehende einfache Hausmittel enthalten ſeyn können, die in allen gewöhn⸗ lichen Krankheitsfällen zureichen. Von den Wirkungen derſel⸗ ben wird das Nöthige zugleich angeführt, indem es weſentlich noth⸗ wendig iſt, daß jedermann, der mit Thieren umzugehen und ſie zu verpflegen hat, damit innigſt vertraut ſeyn ſollte; da es aber dennoch zu vermuthen iſt, daß dieſes bey dem größern Theile mei⸗ ner Leſer nicht ſo ganz der Fall iſt, ſo werden ſie dadurch in den Stand geſetzt, das Nothwendigſte ſich eigen zu machen.

Wenn man derley Vegetabilien zu Arzneymitteln einſammeln will, ſo muß dieſes, in Bezug auf die Wurzeln der Pflan⸗ zen, im Frühjahre geſchehen, ehe ſolche in die Stängel getrieben haben; denn zu dieſer Zeit enthalten ſie den meiſten Saft, und ſind daher am wirkſamſten.

Die Blätter der Pflanzen ſammelt man aber, ehe die Blüthen ſich entwickeln; und die Blüthen nimmt man ab, wenn ſie ſich eben entfaltet haben. Jederzeit wähle man zu dieſem wichtigen Geſchäfte eine trockene, beſtändige Witterung, nähmlich: einen heitern Himmel. Alles trockne man im Schatten, an einem trockenen, luftigen Orte, und hebe ſolches auf einer kühlen, ſehr trockenen Stelle zum Gebrauche, am beſten in verſchloſſenen Gefäßen, auf.

Samen und Früchte werden eingeſammelt, wenn ſie reif ſind. Man trockner ſie, je nachdem ſie mehr oder minder ſaftreich ſind, im Schatten, an der Luft, an der Sonne, oder in einem mäßig erwarmten Backofen, wenn das Brot herausge⸗ nommen iſt. Man bewahrt ſie in Büchſen oder Schachteln zum Gebrauche auf; und wenn ſie zu verderben anfangen, verwechſelt man ſie mit friſchen.

Hölzer und Rinden werden eingeſammelt, wenn das Gewächs im ſtärkſten Saft ſich befindet.

Was die Arzneymittel aus dem Mineralreiche betrifft, ſo müſſen ſie, gleich den übrigen, ſehr rein und unvermiſcht