10
Landwirthe von großer Wichtigkeit iſt, und deſſen Gebrauch er da⸗ her von einem Sachverſtändigen erlernen muß. Man bedient ſich des Trokars, um aufgeblähte, durch kein anderes Mittel mehr zu rettende Schafe von dem Tode zu retten.(Des Säuge⸗Trokars bedient man ſich zur Operation bey drehkranken Schafen.)
Der Trokar beſteht aus einer dreyſchneidigen, pfriemenförmi— gen Spitze mit einem hölzernen Handgriffe, welche in eine eiſerne, polirte Röhre paßt, und unten aus derſelben einen ſtarken halben Zoll hervorſtehet. Dabey iſt die Röhre ſo anſchließend gearbeitet, daß beyde unterwärts nur ein Stück auszumachen ſcheinen, und die Spitze ſammt der Röhre ohne Hinderniß in den Körper einge⸗ ſtoßen werden können.
Sticht man den Trokar bis an das Heft in den Banſen des aufgeblähten Thieres, ſo wird die Spitze heraus gezogen, und Luft oder Waſſer durch die in dem Körper ſteckende Röhre abgezapft. Man muß meyhr ſenkrecht als horizontal, im Mittelpunct der lin— ken Flanke, gleichweit ab von der letzten Rippe, der Hüfte, und dem Theile des Rückgrathes, den man Lendenwirbel nennt, einſto— ßen, um den Banſen zu öffnen.
25. Umſchläge. Die Arzneyen werden in Leinwand einge⸗ ſchlagen, und, entweder feucht oder trocken, über den ſchadhaften Theil gelegt.
26. Waſchwaſſer wird hauptſächlich bey Wunden ange⸗ wendet, und beſtehet aus in flüſſigen Zuſtand verſetzten Arzney— mitteln.
Zweytes Capitel.
Von den brauchbarſten Heilmitteln und ihren wirkenden Eigenſchaften, in Bezug auf die Er⸗ richtung einer landwirthſchaftlichen Hausapo⸗ theke bey großen und wichtigen Schäfereyen.
27. Bey einer jeden bedeutenden, wohl organiſirten Schä— ferey ſoll man, nebſt Impfnadeln, Lanzetten, Klyſtierſpritzen,
Trokars, nen Haus einfache c lichen Kre ben witd! wendig i zu verpfe dennoch; ner Leſer Stand g W.
will, ſo zen, in haben; d daher an Die
die Blüthe wenn ſie ſ
iihtigen
b
tinen heite
einem troch ſehr trocke
Geſüßen,
2 reif ſind ſoftreich in einen nommen Gebrauch man ſien
56 Gewichs
La beniif, ſe


