Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
9
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9 den Stallungen zu ſchaffen; Thore und Fenſter zu öffnen; Rau fen, Hürden und Mauern mit kochendem Waſſer zu waſchen, und mit friſchem Kalk anzuſtreichen; die Erde einige Zoll tief aus dem Grunde wegzunehmen und andere hineinbringen zu laſſen: ſon⸗ dern die Stallungen müſſen zu dieſem Zwecke auf das ſorgfältigſte ausgeräuchert, das ſchädliche Gas neutraliſirt, und das Miasma dadurch ganz vertilgt werden.

Dieſes Räuchern kann man auf verſchiedene Arten bewerkſtel⸗ ligen, wovon hier die leichteſten angeführt werden.

1) Man nimmt ein halb Loth gereinigten, trockenen und zer ſtoßenen Salpeter, thut ihn in einen Taſſenkopf, gießt ein halb Loth weißes Vitriolöhl darauf, und rührt es mit einem irdenen Pfeifenſtiel um. Es entwickeln ſich daraus ſchnell ſtarke Däͤmpfe, vor deren Einathmen man ſich hüthen muß. Soll das Dampfen aufhören, ſo legt man ein paſſendes Glas auf die Taſſe.

2) Man nimmt drey Quentchen trockenes, reines Kochſalz, und drey Quentchen weiße Schwefelſäure, und verfährt damit eben ſo. Die daraus ſich entwickelnden Dämpfe ſind noch angreifender. Dieſe Raͤucherung iſt die wohlfeilſte, und gibt die meiſten Dämpfe.

3) Die am wenigſten umſtändliche, mineraliſche Räucherung iſt folgende: Man thut einen Eßlöffel voll Kochſalz in ein Bier glas, feuchtet es mit etwas Waſſer an, und tröpfelt dann ſo viel Vitriolöhl darauf, bis ſich hinlängliche Daͤmpfe entwickeln. Nach der Größe der Stallungen ſetzt man mehrere ſolche Glaͤſer hinein, verſchließt den Stall auf das ſorgfältigſte, rührt die Miſchung zuweilen um, wiederhohlt ſolche zweymahl mehrere Tage nach einander, und bringt nicht eher wieder Vieh hinein, bis das ſchäd liche Miasma dadurch ganz vertilgt worden iſt.

Dieſes Räuchern mit Salpeter und Salzſäure iſt zugleich auch das vorzüglichſte Vorbauungsmittel gegen anſteckende Seuchen.

25. Stuhlzapfen ſind feſte Mittel, welchen man die Form gibt, daß man ſolche in den After ſtecken kann; als: Seife, Unſchlitt, Peterſilienwurzel ꝛc.

24. Trokar, ein chirurgiſches Inſtrument, welches dem