Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
8
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8 eben ſo breit, vorwärts gegen 5 Schuh, rückwärts aber 1 Schuh

hoch iſt, und dieſe Form hat: FE

Dieſer Apparat iſt hinlaͤnglich groß, um 5 Schafe zu faſſen; für Läͤmmer wird er kleiner eingerichtet.

Oben iſt ein wohlverſchloſſener Deckel oder Schuber, durch welchen die Thiere aus⸗ und eingehoben werden, und vorwärts be⸗ finden ſich in einer bequemen Höhe drey runde Offnungen ange⸗ bracht, wodurch man den Kopf der Thiere leitet, um bey den Ohren um den Kopf einen, an den innern Offnungen des Kaſtens befeſtigten Wachstaffet, der mit einem Zuge zum Zuſammenzie⸗ hen eingerichtet iſt, zu befeſtigen, ſo, daß nur die Augen und die Schnauze des Thieres im Freyen ſind.

In dieſer Stellung werden die Thiere 5 6 Minuten am Kopf und den Ohren unbeweglich feſtgehalten, während zugleich durch einen hinten angebrachten Schuber eine kleine Gluthpfanne mit Kohlen in den Kaſten geſetzt, und eine Handvoll Rauchtabak mit etwas Schwefel darauf geworfen wird. Jede Art von Unge ziefer wird durch dieſe Operation in wenigen Minuten getödtet, und ſo kann eine große Herde ſehr leicht und geſchwind davon befreyet werden.

Der Kaſten muß luftdicht gemacht, der Wachstaffet oder der⸗ ley Leinwand von innen mit einem Rahmen in einem Falz befeſti get werden, der Kaſten an einem ſchicklichen Platz eine in Kitt einge⸗ laſſene kleine Glasſcheibe zum Durchſehen erhalten, und der Ort, wo die Gluthpfanne ſtehen ſoll, unten und oben mit Blech be⸗ ſchlagen werden.

20. Salben ſind halb feſte, halb flüſſige Arzneyen, wer⸗ den auf Leinwand aufgeſtrichen, und äußerlich gebraucht.

21. Die Schmieren ſind etwas dünner, als die Sal⸗ ben, und werden öfters warm eingerieben.

22. Stall⸗Räucherungen. Sind anſteckende Krankhei⸗ ten in einer Herde eingeriſſen, ſo iſt es nicht genug, allen Dung aus

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