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des Durſtes iſt noch heftiger, als die des Hungers; ſie ſcheint ihren Sitz in der Mundhöhle, im Schlundkopfe und im
Magen zugleich zu haben, und wird nicht immer durch wirk⸗ liches Bedürfniß, ſondern häufig auch durch krankhafte Zu⸗
fälle des Körpers veranlaßt.
Die Lungen ſind in den thieriſchen Körpern die vor⸗ züglichſten Werkzeuge, Luft zu ſchöpfen, um das Leben und die Geſundheit zu erhalten. Die Lunge hat zwey Flügel oder Lappen, iſt in der Gegend des Rückgrathes befeſtigt, hängt ganz frey in der Bruſthöhle, und wird durch die Luftröhren⸗ Aſte mit einander verbunden.
Die Luftröhre, durch welche das Ein⸗ und Ausath⸗ men geſchieht, nimmt im hintern Theile des Maules ihren Anfang, geht vorn am Halſe hinunter, und theilt ſich dicht bey den Lungenflügeln in zwey Äſte, von welchen der eine in den rechten, der andere in den linken Lungenflügel ſich ſen— ket. Dieſe Uſte theilen ſich in kleinere, dieſe wieder in klei⸗ nere, und dieß geht ſo fort, bis die ganze Lunge damit durchkreuzt iſt. Die letzten oder feinſten Luftgefäße ſind an ihren Endigungen mit einer kleinen, nur dem bewaffneten Auge ſichtbaren Blaſe verſehen.
Die Verrichtung der Lungen beſteht darin, das Blut aus dem Herzen aufzunehmen, es mit dem Sauerſtoffgaſe der eingeathmeten Luft in Verbindung zu ſetzen⸗ hierdurch verändert wieder zum Herzen zurückzuführen, und den Reſt der eingeathmeten Luft wieder auszuſcheiden. Hierbey findet ein ſtetes Zuſammenziehen und Ausdehnen Statt; ſie deh⸗ nen ſich aus, wenn ſie das Blut und die Luft aufnehmen, und ziehen ſich zuſammen, wenn ſie das Blut wieder zurück⸗ führen, und die ihres Sauerſtoffes beraubte Luft ausſchei⸗ den. Dieſer beſtändige Wechſel von Aus⸗ und Einathmen


