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Der dritte Magen(Pſalter, Blättermagen, Lö⸗ ſer, Faltenmagen) liegt zwiſchen der Haube und dem Labma⸗ gen, und iſt inwendig mit einer Menge— 30 bis 40 an der Zahl— breiter und ſchmaler blätterförmiger Verlänge⸗ rungen der innern Haut überzogen. Die Blätter ſelbſt bilden verſchiedene Partien, laufen der Länge des Magens nach, und ihre Oberfläche iſt mit kegelförmigen, ſpitzigen, zum Theil ſehr harten Warzen beſetzt. Das Hervorragen dieſer En⸗ digungen hat den Zweck, daß, wenn das wiedergekäute Fut⸗ ter durch dieſe Offnung durchgehet, ſolches durch die hervor⸗ ſtehenden Falten getheilt und zwiſchen dieſelben gebracht wird. Das Rauhe der Falten reibt das zwiſchen ihnen liegende Futter zu einer breyartigen Maſſe, und ſobald das Futter dieſe Conſi⸗ ſtenz erhalten hat, wird es in den vierten Magen geführt.
Der vierte Magen(Lab, Käſemagen, Labmagen) liegt in einer ſchiefen Richtung hinter dem Pſalter, zwiſchen dem Zwerchfelle und dem Banſen, mit dem er durch einen Theil des Netzes verbunden iſt. Man kann ihn als den ei⸗ gentlichen oder wahren Magen des Thieres betrachten, indem an ſeinen innern Flächen eben das muskulöſe Weſen ſich zeigt, welches man in dem einfachen Magen anderer Thiere findet, und in dieſem Magen die eingenommenen Nahrungsmittel die vorzüglichſte Veränderung erleiden. Auf ſeiner innern Oberfläche findet man weiche, mehr oder minder von einan⸗ der entfernte Blätter von verſchiedener Größe. Er ſteht oben durch eine weitere Offnung mit dem Pſalter in Verbindung, und mündet ſich unten durch eine engere, mit einem runden Fleiſchwulſt verſehene Offnung in den Darm-Canal. Seiner Verrichtung nach hat er die meiſte Ühnlichkeit mit dem Ma⸗


