Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
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Eine verdorbene, mit ſchädlichen, mephitiſchen Dün⸗ ſten geſchwängerte Stall⸗Luft legt den Grund zu vielen ge⸗ fährlichen und beſonders entzündlichen Krankheiten, weßhalb man ſolche durch Reinlichkeit und fleißige Einſtreu verdrängen, und durch friſche Lebensluft täglich mehrmahls verbeſſern muß.

Auch muß eine jede, nur etwas verdächtige Weide mit äußerſter Vorſicht und Mißtrauen behüthet werden; jederzeit ſollen in Vorfällen dieſer Art, der Sicherheit wegen, Prä⸗ ſervativ⸗Mittel unter dem Salz dem Vieh gegeben werden. Insbeſondere vermeide man die Behüthung der Weiden ſo wohl bey ſtarkem als bey geringem Thau und Reife, wodurch der Grund zu vielfachen Krankheiten gelegt wird. Eine Haupt ſache iſt auch, daß im Herbſt und Frühjahr kein Vieh nüch⸗ tern auf die Weide getrieben, ſondern demſelben, bis die Felder abgetrocknet ſind, eher etwas trockenes Futter vorgelegt, und dasſelbe bey Hauſe gefüttert wird, indem die Vegetabilien in dieſen Jahreszeiten zu wäſſerig ſind. Bey anhaltender Näſſe beugt man aber durch angemeſſene Gaben von Wachholder⸗ beeren, Wermuth, Feldkamillen, Enzian, Kalmus, Schaf⸗ garbe, Gartenraute oder Senf den nachtheiligen Wirkun⸗ gen der Feuchtigkeit auf die Geſundheit dieſer Thiere vor; auch daß man ſie ſogar in gewiſſen Fällen einige Zeit von der Tränke abzuhalten ſucht.

Befolgt man dieſe auf Erfahrung geſtützten Winke, und die in dieſem Werke gegebenen Regeln mit Genauigkeit, ſo wird man, außer epidemiſchen Krankheiten, nicht leicht ei⸗ nen bedeutenden Verluſt bey ſeiner Schäferey haben.

Es erübrigt noch hier eine kurze Beſchreibung der in nern Theile des Schafes nach ihrer Lage, Structur und Wir⸗ kung, damit man im Stande ſey, von den Urſachen, Kenn⸗ zeichen und ſelbſt von der Heilung derſelben ſich einen deut