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Die Tränke, wo reines, friſches Waſſer fließt, gilt hier zugleiH als Luftveräuderung, während das Futter im Stall hergerichtet und eingeſtreut wird. Wie ſehr die Schafe aber ihren Stall vorziehen gegen das Freie, das muß man ſelbſt ſehen, und wird ſic) dann wundern, wie ſchnell und froh ſie ſtets in den Stall zurück laufen. Dieſes iſt ſelbſt der Fall, wenn imi Herbſte die Mutterſchafe mit den Stören zur Begat: tung auf 0 bis 10 Wochen den Tag hindurch auf die Stoppelfelder gelaſſen werden*).
In Unſehung der Pflege ſind, wie obige Be- ſchreibung zeigt, alle Borkehrungen getroffen, daß das Schaf mit dein Futter ſich nicht verunreinigt, und der Boden ſtets gute und zureichende Stroh- Streue em- pfängt. Mit dem Miſte wird auf Brabanter Urk ver- fahren« Er bleibt ein halbes Jahr in dem Stalle, und wird von hieraus ſogleich, nämlich im Früh- und Spätjahre, auf die Felder geführt. Man konnte auch wirklich ni<t den mindeſten Geruch bemerfen, und ſo verdient das bhalbjährige Miſten, das natürlich viel Arbeit erſpart, allerdings den Vorzug. Der ſchnelle
*) Weitere wichtige Verbeſſerungen wurden ſeither auch damit gemacht, daß die Paarung aus der Hand ges ſchieht, und zwar im Monat December, damit Sommer-Lämmex fommen, die weit beſſer und ſicherer ſind, und allen Unfällen widerſtehen, End- lich wurde auch auf eine abgeglichene Electoral: Heet: de das Augenmerk gerichtet.
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Gebrauch des Miſtes aber kann nur auf dem naſſen, ſchweren Thonboden von Weyern gut thun, ſonſt moch- te es zuträglicher ſeyn, das ganze halbjährige Uusmi- ſten zum Compoſtdünger zu benüßen. Aber allen diee ſen Vorkehrungen feßt der zwe>mäßige Saall die Krone auf, indem er ſo gebaut iſt, daß er nebſt der Sonnenſeite ſtets friſche, nie warme, verdorbene, oder Zugluſt hat, und den Schafen immer große und freie Bewe- gung geſtattet. Dieß erhält ganz vorzüglich ihre Geſundheit und Munterkeit. Man muß die Thiere ſehen, und erſtaunt dann tber ihre Schönheit, feine Wolle, Größe des ganzen Körpers und über ihren Wohlſtand.“ Der rei- <He Ertrag davon für den Beſißer, ſo wie überhaupt die Vorzüge der* Stallfütterung bleiben dann nicht mehr zweifelhaft, ja ſpringen grell in die Uugen*), Mit Recht erhielt daher Freiherr v. Ruffin bei dein lebten Oftoberfeſte unter den ſich ausgezeichneten Land- wirthen im Königreihe den erſten Preis, Seine Schafwirthſchaft, und beſonders ſeine Schafſtälle kön- nen wahrhaft zum Muſter dienen, und es iſt dabei nur zu wünſchen, daß ſie viele Nachahmung finden, da.
ſie auch von jedem Landwirth im Kleinen--- ohne wei- tere Koſten außer den gewöhnlichen--- ſo leicht ausziu-
führen ſind,--- Ve Ma zi
*) M. ſ. hierüber das Nähere im Wochenblatt des landwirthſchaftliheu Vereins. Jahrg, Xl, Nr. 29. dann Jahrg. X11, Nr. 41, Uu, 42,
Dritte
Beirklaäaagae,
Die beweglichen geruchloſen Abtritte=- den größten Vortheil der Landwirthſchaft=- und die größte Wohlthat der Menſchheit gewährend. (Mit der Steinzeichnung Nr. 111,)
Z, den größten und empfindlichſten Mängeln unſerer bisherigen Wohnhäuſer gehört unſtreitig die ſeit Jahr-
hunderten eingeführte, und in der Hauptſache um
Nichts verbeſſerte Bauart oer Ubtritte, dieſer unange-
nehmſten, aber auch unentbehrlichſten Vorkehrung in allen von Menſchen bewohnten Gebäuden, Die eckel- haften, höchſt ungeſunden Dünſte, und der unerträgli- <he Geſtanf, welche von dieſen geheimen Tempeln dex


