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Keim zu
dieſem Dünger
einem neuen Leben, das wir mit geben, Ie mehr die Menſchen alſo pflanzen, die Erde bebauen, deſio mehr verſtärken fie damit auch ſtets die neuen Kräſte, und ſchaffen ſich aus ihrem Erdſiriche paradieſiſche Gefilde. Denn cs hat die Natur zugleich ſehr weiſe geſorgt, daß es eben die Pflanzen ſind, die uns die reine Luft bereiten» Deßwegen ward ihnen nicht-- Thieren eine Lunge gegeben.
jeder Unflöfung wieder der
wie den Denn ſo bedürfen ſie nicht der Lebensluft und des anreinern Unshauchens zu ihrem Beſtehen. Vielmehr ſaugen. ſie alle unreine, Fohlenſaure, zum Uthemholen unbrauchbare Luft begie- und hauHFHen uns dagegen Wohlgerüche und feine Düfte aus, die reine Lebensluft uns bildend, So hat die Natur das Geheimniß zur Verſchönerung des Himmels, zur Weredlung der Erde in der Menſchen Hände ſelbjt gelegt, uad ganz einfach, leicht verborgen in der möglichten Bepflanzung und Kultur der Erde. Es ſtrahlet ewig gleich im reinſten Uether die Sonne. Was uns von Zeit zu Zeit dieſen Uether verhüllt, iſt unſere Utmosphäre, von der Uusdünſtung der Erde, des Waſſer8, der Meere erzeugt*), in Wolken, Regen, Schnee, Winden, Hagel und Gewitter uns erſcheinend. Dieſer Dunſtkreis ſteht im geraden Verhältniß der un? bepflanzten Räume, öden Pläße, Weiden, Brachen, Steppen, zu großen Wälder, Seen, Sümpfe und Moräſte, und bedroht, des Menſchen Unkunde, Faul- beit mahnend und beſtrafend, ſtets mit Tod und ſchre>- li<em Berderben.
vig auf,
*) Freilich haben die Sebürge, dex Mond und beſon- ders die Eigmaſſe am Nordpol, ſo wie die übrigen Elimatiſ<en Verhältniſſe auch großen Einfluß darauf.
Und als Hauptreſaltat leuchtet die große Wahrheit wie im Sonnenglanze vor uns, daß der Dünger das Element, das wahre Lebensprinzip der ganzen Land- wirthſchaft, ja der ganzen Erde, aber auch kein Ge- ſchrei, keine Klage ungerechter ſey, als die, daß es an Dünger fehle, und dieſer Mangel die ſo ſchlecht beſtell: ten Fluren, die Weiden, die Brachen, die öden Räume, die Steppen, die wüſten Wälder, die Sümpfe und Moräſjie verzeibhlih mache.=- Nein, unermeßlich liegt der Reihthum an Dünger vor unſern Uugen. Ulles ruft uns zu, ſchtf um euH, gebt, eilet, ſuchet, ſamm:- let, häufet dieſe Schäze auf eure Düngerſtätten, oder in eigne Gruben und Behälter. Laſſet ſie gehörig rei- fen, ſättiget damit die hungrigen Uecker, die durſtigen Wieſen und Gärten, reißet alle öden, wüſten Stre>en um, und gebt ihnen aus eurem Düngermagasin die neuen Kräſte.=- So wird euc< dann wodhlthätig der Boden lohnen, dankbar und mit Wucher euren Vor- ſchuß zurückerſtatten, die Reinlichkeit, Geſittung, damit eure Geſundheit, euren Wohlſtand, euren Lebensgenuß erhöhen. Die ganze Erde, eure Heimath, euer Woh- nen, ja der ganze Himmel wird ſich freundlicher um euch geſtalten, und mit dieſem neuen Leben,“ iſt das böchttze Glück euch ſo gegeben.
Das Ganze ward von der Verſammlung einſtim- mig mit allem Beifalle aufgenommen, ja von mehrery Mitgliedern dasſelbe nebenbei mit verſchiedenen Bemer- kungen und Unekdoten beſtätigt, wonac<g die Verſamm- lung auseinander gittg,
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