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In dieſem ganzen Rüuckbli>k finden wir nun die volle Ueberzeugung, daß der Dünger das Eiement, das wahre'Lebensprinzip der ganzen Landwirthſchaft ſey.=- Geſehen haben wir, wie deßwegen der Dünger in an- dern Ländern mit größter Sorge gepflegt, gewürdigt iſt.= Geſehen haben wir zugleim, wie er zu beach- ten, zu behandeln kömmt, um über Felder, Wieſen, Gärten die wohlthätigſten Wirkungen zu verbreiten. Geſehen haben wir endlich, daß es nur unſere Unkunde, Nachläßigkeit,„Trägheit, ja wirklich unſere große Schuld allein es iſt, daß Deutſchlands, Baierns Fluren noch nit den Segen wie die Felder anderer Länder an ſich tragen, und daß feine Klage ungerechter, ſtrafba- rer ſich zeigt, als die, noh allgemein Deutſ<iands, beſonders auch Baierns Gaue durchhallend, daß Man- gel an Dünger berrſcht, und dieſer Mangel allein das Hinderniß, die Hemmkette des böbern Uunfſchivungs der Landwirthſchaft bildet.= Nicht von einem Mangel kann da die Rede ſeyn, ſondern der Ueberfluß davon iſt vielmehr vor unſeru Uugen wie das unausſc<opfbare Meer unüberſehbar Hhingebreitet.
So gibt der Miſt aller Thiere die reichſte Dün- ger-RusSbeute, wenn gehörige Behandlung dazu ſich reiht, So bieten die bisher ganz vernachläſſigten Ub- tritte in den Städten, Fle>en, Dörfern noch erſt die Fräſtigſten Düngermagazine dar. Ulle verweſende Kör- per und Knochen, alle Ubfälle von den Scchlachthäuſern, in den Werkſjätten, Fabriken und Manufakturen ſind zum beſten Dünger umzuſchaffen, gleich den koſibaren Hehlkfuchen und Oehlen. Es ſchmücket ſich der Wald jedes Jahr mit neuem Laube, das, wie Stroh und alle Pflanzenſtängel, die Hauptbindung des Miſtes, dann des Düngers machen. Uuch alles, was an Pflan- zen auf der Erde und im Waſſer welkt, iſt ſchon wie- der bedeutender Gewinn für die Düngerſtätte- Selbſt aller Waſſerſchlamm, das Gaſſenkath, alle Sägeſpänne, jedes Kehricht von Landſtraßen, aller Mauerſchutt häu- fen mit den wirkſamſten Stoffen die Düngermaſſe. Nicht minder thun dasſelbe der Malzſtaub und derlei Ubfälle hei Bräuereien, das Gärberlohe, der Ruß, auf mannigfaltig wunderbare Weiſe. Wenn man bisher die wüſten Strecken von Moräſten, ſogenannte Möſer mit Schrecken ſchaute, ſo entdeckt ſim jeßt, daß die Natur auch da Schäße von Dünger dnrch Torf und Torfaſc<e verſchwendet hat. Uunfgeklärt nun iſt man
ferner, daß der fläſſige Dünger den Feidern und Flu ren die größte Nahrung und Erſriſc<ung bietet. Dax- unter ſieht ohen an der Harn aller Thiere, die gehörig zubereitete Jauche, und vorzügli< dann die Gülle=- endlich jedes Spülig aus Küchen, Fabriken, Scigcht- häuſern, Bräueteien, Brennereien, Salinen, Wä- ſchereien, Bädern, das Waſſer der Flachs-, Hanf- und anderer Rüſtungen, dann die Ueberſc<lämmungen. Und iſt von allem dieſen nichts vorhanden, ſo kann ſelbſt die grüne Düngung Ulles kräſtig erſezen, wenn man die blühende Lupine, Erbſen, Bohnen, Korn, Wicken, Heidekorn im vollen Flor, den dichten Spörgel und Klee uneigennüßig in die Erde pflügt, Welch unge- heures Feld alſo von Düngermateriglien im Thier- und Pflanzenreiche!
Uber noh nicht genug, gleich unermeßliche Uu beute reicht als Düngermittel auch das Mineralreich uns dar. Uuf ſol<;e Weiſe leiſten der gebrannte Kalk, der Mergel, Gips, Kreide, Salz, Pfanneuſtein und Salzaſche, Salpeter- und Salpeteraſche, Holzaſche, Pottaſche und SeifenſiederaſMe, Torf- und Steinkoh- lenaſ<e, der gebrannte Thon und die bartſchaligten Subſtanzen=- für die Fruchtbarkeit der Felder und Fluren die wirkſawſten, ſte. Und wenn alle Stricke brechen, ſo können ſelbſt die einfahen Miſchungen der Urerdarten, Kalks mit Thon= des Thons mit dem! Sandboden das ganze Land in beſſern Zuſiand ſthen. Tebenbei Hat die neuere Zeit im Kompoſtdünger ſür alle Fluren ein allgemeines Uushülfsmittel=- ein wahres Kleinod ſich geſchaffen, ſo wie die Kunſt eine Menge Kompoſi- tionen von Pulvern, Salzen 2c. zu Tag gefördert,== Selbſt im kälteſten, ärmſien Erdreich zeigte die Crfah- rung, daß das Rajenabplaggen und Brennen deim Boden
z- D. des
: große Kraft verleiht, und daß das Wäſſern für ſich al:
lein ſchon die Felder, und vorzüglic die Wieſen. in große Fruchtbarkeit verwandelt.
Es bieten alſo die Elemente alle ſtets die reichſte Düngererzeugung dar. Ja die ganze Natur wirft uns in jedem Ungenblid aus ihrer immer ſchaffenden und zerſtörenden unendlichen Sphäre eben ſo unerineßliche Düngerſtoffe oder Kräfte zu neuen Schöpfungen in die Arme, In allen Gräbern iſt zugleim die Uuferſiehung, in jedem Welken der Pflanzen, Faulen der Körper, in
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ja Staunen erregende Dien,


