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69 ad 12) Kompoſt Jede Zuſammenſepung, von Düngerſorten und Düngermitteln iſt eigentlich Kom" poſt. Im weiteſien Sinn kannte man den Kompoſt ſchon vor vielen Jahren*) unter dem Namen Dünger- Magazin, wo man nämlich aile Düngermaterialien und Düngemittel ohne Unterſchied und Ubſönderung ſchihtenweis bäuſt, einige Zeit gähren läßt, und das ganze Gemenge auf die Felder führt, So giebt auch Thaer**) das beßte Rezept zum Kompoſtdünger da- mit an:„Man nehme alles, was man von thieriſchen und vegetabiliſchen Subſtanzen erhalten kann, miſche es wohl durcheinander, ſeße etwas lebendigen Kalk hinzu, und ſonach Erde ſo viel, als zur Uuffangung der fim entwickelnden Produkte nothwendig iſtz man laſſe das Ganze gehörig abgähren, und ſteche es bvſter um, bis alles fic zu einer gleichartigen Maſſe verei- nigt hat.“** Die ſpeziellen Kompoſie heißt man übri- gens diejenigen, wo nur einzelne Düngerarten und Düngemittel gemengt werden, von denen bereits viele angezeigt ſind, als von Salz, Dammerde, Ruß, Torf, Holzaſche 26.' Erſt die Engländer gaben dem Kompoſi- Dünger in der neueſten Zeit eine eigne Bezeichnung und Würdigung, ihn das Kleinod der Landwirthſc aft nennend. Sie verſtehen unter dem einfachen Kompoſt die Miſhung der Dammerde mit gebranutem Kalk, Gewöhnlich nehmen ſie für jede Kubik:Yard Erde zwei Bu5hels ungelöſchten KalF, und zur Düngung eines Ucre 39 Kubik Yards Erde, und 169 Bushels leben- digen Kalk***)- Um dieſe Menge Erde zu erlangen, pflegen die Landwirthe die Boräcker zu beiden Enden des Feldes 10 Zoll tief zu pflügen, und die Hälfte der hiedurch aufgepflügten Erde zu dieſem Zwede auf Hau- fen zu ſammeln. Ohne allen Nachtheil kann dieß am
*) Sieh meinen Katehismus der baietriſchen Landes- Kultargeſeße ſammt einem Unterricht der Landwirih» ſhaft, München bei Strobel 1804.
ax) Th aer Grundſäße der rationellen Landwirthſchaft» 14, BB. S. 208.
988) Ein engliſcher Acre enthält 5022458 7) Fuß baier, Maßes. Eine Kubik- Yard hat 27 Kubikfuß. Zwei Bnösöhels machen etwas über 3 Kubikfuß. Alſo kom- men auf 27 Theile Erde dem Maße na< 3 Theile ungeldſchten Kalfs zum engliſchen Compoſidünger. Und nach dieſem Verhältniß träfen auf ein baieri» ſches Tagwerk zu 49,000[] Fuß 7640 Kubik- Fuß Erde und 196 Kubik- Fuß Kalf, oder in Kubik- Klaf= 47 7% Kubik- Klaſter Erde und 3 Kubik= Klafter
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ackerbaren Grunde geſchehen, indem ohnehin die Bors Ae>er durg das Uusräumen des Pfluges am Ende des Feldes im Laufe mehrerer Jahre an Tiefe der Dammerde zugenommen haben, Dieſer Kompoſt paßt natürliH nur für ein kalfarmes Feld. Den großen Kompoſt, für faſt alle Felder tauglim, beißen ſie den, der aus mehreren Düngermaterialien beſteht, als Kalk, altem Mörtel, grünen Vegetabilien, Kreide, Gärbe- lohe, Sägeſpännen, Seifenſiederaſche, Miſt 2c., welche Maſſe in Haufen geſchlagen, zu Zeiten umgewendef, und mit Jauche begoſſen wird. Der Kompoſtdünger, ſagen die Engländer, hat ganz vorzügliche Eigenſchaf- ten. Er kann die unwirthſchaftliche Methode verdrän- gen, na<z welcher man faulende Stoffe über die Ober- fläche des Graslandes breitet, Geſtank in der Gegend anrichtet, und die Fräftigſten Beſtandtheile des Miſtes von Luft und Sonne rauben läßt, wie hier ſhon bvfter erwähnt wurte, Uuch dem Moorland giebt der Coim- pon mehr Solidität und Fruchtbarkeit; er ſtärkt die Sandländer, und lockert den ſFHweren Thonboden, weil man die Miſchung nach ſeinem Zwecke ordnen, kann. In Beziehung des Graslandes zeigt die Erfahrung, daß durc) ihn ſowohl der Wachsthum edier Gräſer ſich er- höht, als auc<g auf viele Jahre Moos und Unkraut verſchwinden- Za== Moorgründe kann man durch ihn ganz in fruchtbares Land verwandeln: deun er abſorbirt die große Feuchtigkeit, und hemmt bei großer Dürre im Sommer das Verbrennen der Saaten. Wirklih= der Compoſt iſt ein ſtets bereites, und euchtbar machendes Streupulver für alle Felder und Saaten.=- ad 13) Die verſchiedenen künſtlichen Com- poſitionen unter dem Namen Dünger-Urcana, Düne gerſalze, Düngerpulver, und derlei Rezepte haben, we- gen ſo manchen Betrüglichfeiten« und Markeſchreiereien dabei, in der neueſten Zeit allen Werth verloren. Es ſind bereits ſo viele natürilicde Miſchungen angezeigt, daß man mohl andere geheimnißvolle entbehren kann, Doch möchten die 2 Rezepte von Dr. Bährens eini- 'ge Würdigung und Verſuche verdienen*). TETEN Dae) künſtliche Du mi ihm. eb EEE EE er Berliner Vierti Kochſalz mit 4 HB Pottaſche werden mit 2 Eimer voll der älteſien, fetteſcen Miſtlauge in einem ges
räumigen eiſernen Topf unter fortgeſehtem Umrüh- ren ſo lange gefocht, bis die Maſſe anjangt,; wie
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