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dem Grabſcheite ſo klein wie möglich. Bei feuchten Wieſen findet man dieſen Compoſt ganz beſonders zu-
träglich, da er ſie am ſicherſien von Mies und Moos
befreit,
ad 14) Torf, als ein Pflanzenprodukt, iſt na- türlich leicht in guten Dünger zu verwandeln: denn drei ſeiner Beſtandtheile=- Lel, Ulkali und Pflanzen? Erde können den Wachsthum nur befördern, und die ſauren Theile ſind auf folgende Weiſe zu entfernen. Von dem in Staub gebrachten Torf macht man eine 3-4 Fuß hohe Schichte, und legt darauf Stallmiſt. Die Feuchtigfeit, in die Torſſchichte eindringend, benimmk ihm ſeine Säure, und theilt ihm die beſruchtenden Elemente des Miſtes mit: denn wie ein Schwamm ſaugt der Torf die fetten Theile ein, und kömmt nun ſo in Gährung. Dieſe noch mehr zu befördern, wen- det man den Haufen ſorgfältig um, und läßt ihu locker auf einander- Na einigen Wochen wiederholt man dasſelbe, und mengt ein Fünftheil Kalf dazu. Auch ohne Stallmiſt macht ſich dieſes, den Torf mit Jauche, Spülwaſſer, Lauge 2c. begießend, oder mit Pottaſche, Srda, Kreide miſchend, 80 bis 100 rb. Pottaſche er*- kleden, um ſie mit dem Sauerſtoffe von ſo viel Torf zu ſättigen, als ein Morgen A&erdünger fordert*).
*) Gewöhnlich geht man aber ſo zu Werke: iſt der Torf wohl ausgetro>uet und klein gemacht, ſo bringt man ihn in eine viere>igte Schichte von der Di>e eines Schuhes. Nahe dabei zündet man ein Feuer an, worüber man einen Keſſel mit Waſſer aufhängt. Darein kömmt auf 32% Maß Waſſer 6 Unzen Pott- aſche, Bis das Waſſer kocht, muß die Pottaſche darin wohl herumgerührt werden. Die Auflöſung davon gießt man nachher über die ganze Torfſc<ichte gleit mäßig aus, bis fie hinreichend damit angefeuch= tet iſt. Dann bringt man wieder eine neue Schichte tro&nen Torfes darauf, dieſelbe Oyeration wieder» holend, bis der ganze Torfvorrath mit Lavge durch- geſättigt iſt- So kann man einen Haufen bis zu einer ziemlicßen Höhe aufſchichten. Den auf ſolc<e Art zubereiteten Torf muß man einige Wochen ſte- hen laſſen, dann den ganzen Haufen wieder umwen=- den, und lebendigen Kalk damit miſchen. Nach eini» gen Wochen, wo dieſer Houfen wieder ruhig gele- gen hat, wird er noc< einmal umgetkehrt, und mit der Schaufel oder dem Grabſcheite flein geſtoſ= ſen. Die wichtigſten Punkte bei dieſer Zubereitung zur Düngung ſind daher: 1) daß der Torf vollkom» men getroc>net, 2) ſo viel wie möglich klein geſioſ- ſen, 3) die andexn Subſtanzen recht innig damit vermengt werden, und endlich 4) der Haufen ngc< jeder Operation lange genug ruhig liege«
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Im leichten, kieſigten, kalkigten Boden iſt der Torf nicht allein als Dünger ſehr vortheilhaft, ſondern dient auch, dem Erdreihe mehr Zuſammenhang zu ge- ben. Nicht viel taugt er für Klay- oder Lehmboden, Es verdient bemerkt zu werden, daß in Gegenden, die bergicht und zugleich torfhaltig ſind, das AUerland ge- wöhnlich kieſicht erſcheint, oder ſollte es auc) aus Thon beſtehen, dieſer doh feine Tiefe hat. Hier kann der Torf mit Einſi<t angewandt als Dünger von großem Werthe gelten. Gepulvert ſtreut man ihn über die Saaten oder ſchlehte Wieſen. Noch eine andere, weit zweckmäßigere Urt der Torfbenüßung hat man hier- über in Holland und zum Theil guch in England, nämv- lich mit der Torfaſc<e, Dieſe Uſc<e wird auf Kanälen in das Junere von Flandern geſchafft, und von Brüſſel aus zu Lande wohl 50 bis 100 Meilen weit verführt. Die Wirkungen dieſer Ufche ſind wirkli zum Erſtau- nem Sie wird im Frühjahre über den jungen Klee geſäet, und ſichert zwei gute Kleeſchnitte im nämlichen Jahre, nebſt einer reihlihen, vom Gewürme geſchon- ten, Weizenärnte im nächſten Jahre, Will man ein Kleefeld zwei Jahre durch ergiebig mähen, ſo leiſtet hiezu dieſe Uſhendüngung die trefflichten Dienſte*). Die Uſche wird ſorgfältig, wie Getreide, an einem ſtillen, etwas neblichten Morgen aus der Hand geſäet. So beſäet man auch mit glücklichſtem Erfolge jedes Hügelchen, worauf eine Hopfenranke gepflanzt iſt, und tödtet damit alle ſchädlihen Gewürme. In England verdankt man dieſer Uſche den ſo blühenden Turnipsbau (große Rübenart), Es verdient alſo auch die Be- nüßung des Torfes in Deutſchland die größte Uufmerk- ſamkeit, und vorzüglich in Baiern, wo ſo ungeheure Lager davon ſich finden, jeßt Wüſteneien bilden, und weit umher die Luft verpeſten**),.
*) In den Niederlanden mengk man die Torfaſche auch mit menſchlihen Exfrementen. Den meiſten Nachtſtüh» len wird da ein Korb mit Torfaſche untergeſekt, dann das Ganze der Gährung überlaſſen, welches Gemenge dann ausgeſtreut ungemein die Fruchtbat- keit befördert.
**) Dem Torfdünger haben 3 Dörfer im Landgerichte Waſſerburg, die man ſonſt die armen nannte, und jeßt die reichen heißt, einen vorzüglichen Wohlſtand zu verdanken: denn mittelſt dieſes Torfdüngers bauen ſie einen ganz beſonders ſchönen Hanf, und treiben damit bedeutenden Handel. Sie miſchen den Torf mit Schaf- und Holzmiſt- Sie brauchen


