32
ehen! und
i(t, ſo it erkitätten, itellt, da: Nachtheil Unger iſt 'en Urin: 1 in die
Wäſcher Iwaſſer 1 was n Dien
| Anſe 5 und ße hat Kandel Regen“ 19 der värkig (btritt 3 von ) Fab: rd in Dieſe bald muß
te des ehricht entner Damit erhal? Raum nſchein 1 dieſe in An 2 Milo 20,000 rechnet RiWonen hthauſets Fragt, ſo 0 40,000 mute= rittheile it jn den
Reen rn a ÄÖä ÄED
35 Eu
iſt da ſtet8 zu ſhauen, und Geſtank umher verbreitet, Wie geſagt, alles dieſes gehört in den Urinbehälter, und giebt das beßte flüſſige Düngungs: Materiale,
10) Selbſt die ſ<on vorhandene Damm: oder Gar: tenerde wird nicht geachtet. Man ſehe nur die neuen Unlagen an, 3. ÖD. die vor dem Schwabingerthore, ob nicht beim Einebnen oder bei einem neuen Hausbau ein großer Theil der ſchwarzen, vortrefflichen Damm- Erde mit dem Kies in eine Grube geworfen wird, den Wilden glei<, die=- Edelſteine mit den Kieſelſteinen in ein Loch vergraben.
11) Eben ſo unglücklich behandelt man den Bau- Beſchütt(Mauerſchutt). Wird ein Haus oder eine Mauer abgebrochen, welche Berlegenheit! Für's Erſte weiß man nicht, wohin damit, Für's Ziveite, welch ein Koſten für den Bauunternehmer! Er hat nämlich von der Polizei eine Untweiſung zu erholen, wohin der Schutt gebracht werden muß. Dieſe Unweiſung lau- fet dann auf eine entfernte Straße, um einzuebnen oder Löcher auszufüllen. Eine große Gnadeijt es, wenn man zu- geſteht, im nächſten Kanal damit abzuladen! Genug, der Fuhrlohn für den Schutt eines mittelmäßig abzu- brechenden Hauſes kömmt dem Eigenthümer auf 200== 250-300 fl. Statt alſo den Schutt, wie in den Niederlanden gut verkaufen zu können, geht dieſes wichtige Düngungsmittel, heſonders für den Compoſt- Dünger,“ ganz verloren*), und der Bauunternehmer Hat einen bedeutenden Koſten!
Wir haben nun die ganze Düngerwirthſchaft von Mänchen überſhaut, und wem wurde nicht die volle Ueberzeagung aufgedrungen, daß dabei eben ſo viel Unkunde, als Nachläßigkeit, ja ein wahres beilloſes Weſen herrſcht, das nebenbei Hunderttauſende Fkoſiet, um die Stadt unrein und ungeſund, dann die ganze Gegend umher öde zu laſſen? Und, wie geſagt, alles dieſes hat mehr oder minder Bezug auf alle andere Städte Deutſchlands**) und Baierns,
*) I<h kenne doh einige Städte, wo der Bauſchukt von den Landwirthen umſonſt weggeführt wird, z. B. Negensburg. Da holen ſie auch in der Entfernung von 2-3 Stunden den Abtrittsfoth, und zahlen für u 2 mit 2 Ochſen 2 fl. 24 kr., mit 2 Pferden 35.4. 12 tt.
ax) Wobei im z- B. Berlin auch obenan ſeßen möchte, Als mir im Spätgerbſte 1806, gls damaligem Gez
UL.
Gezeigt ij? alſo, und zwar in ſo grsßlich als wah- ren Bildern, wie und auch warum der Dünger in Deutſchland und beſonders in Baiern als durchaus verwahrlost, ja als ganz weggewvrfen zu betrachten iſt, Dieß bietet uns von ſelbſt den Uebergang dar auf unſern dritken Standpunkt, um zu ſehen, wie denn der Dünger, um ſeine wohlthätigſten Wirkungen auch auf Deutſchlands und Baierns Fluren zu verbreiten, be- achtet, und wie behandelt werden müſſe. Die mögliche Beachtung ſeßt nun vorerſt eine zureichende Kenntniß der Düngerarten voraus. Die Düngerarten theilen ſim in die eigentlichen Dünger-Materia! lien und die Düngungsmittel,
Wie ſchon bemerkt, es beſieht der eigentliche Dün- ger oder die Dünger- Materialien nur aus dem Abfall oder Moder der organiſchen Körper: das iſt der Pflanzen und Thiere. Was niht daher kömmt, iſt todte Erde, hat ſelbſt kein Leben, und kann auch keines geben. Nur die Ubfälle und der Moder aus dem Pflatt- zen: und Thierreiche umfaſſen in ſich jene Beſtand- theile, welche die eigentlihe Nahrung der Pflanzen ſind, als Kohlenſtoff, Waſſerſtoff, SauertioF und Stick- Stoff; ihnen ſind naM Umſtänden mehr oder weniger Schwefel, Phosphor, Salze und Erde beigeſellt. Dieſes Gemenge von Stoffen beſißt allein die Kraft zur Uufſchließung und Belebung des Keims zum Er- nährenden, zur Erzeugung der Wärme und Beförde- rutig des Saftumlaufes, zur allmäbhlgen Entwicklung
neral- Commiſſar bei der franzöſiſchen Armee die oberſte Leitung der Polizei in Berlin und den erober- ten Provinzen übertragen ward, erſtaunte ich, dieſe Stadt mit ſo ungeheurem Schmuß bede«at zu ſeheit, Man fonnte in den Straßen und auf den Fußſtei- -gen faum gehen. Die üblen Gerüche ließen beinahe eine Peſt befürchten. Wirklih nahmen auch die Krankheiten allgemein überhand. No mehr er- ſtaunte ich, außer den Mauern nur eine Wüſte oder Suwpf zu erblien. Es erinnerte mich Vieles ag Münden.= Meine erſte Sorge war nun, die volle Reinlichkeit der Straßen zu bezwed>en, und ſie al- lein den Haugeigenthümern zur ſtrengen Pflict zu machen, auch die Einrichtung des Pozizetfuhrwerts, bisher beſtimmt, den Koth wegzuführen, welches ſehr nachläßig geſchah- einzuſtellen. Bald zeigten ſich auf allen Seiten die wohlthätigſten Folgen, Sieh die Verordnungen vom 28. Nov., 5. und 9 Dezbr.= in der Berliner Zeitung vom 29, Nov- und 23, Dezbr« 1800 126,


