Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
Seite
541
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nicht naß, ſeyn.

Miſtſi

wechſel angebracht werden,-wie ohnehin

.die Stallthüren offen. bleiben, ſo lange das Vieß auf dem Hofe tägliß,«vie es ſeyn Ruß, eine Zeit.lang herumgehen und ſich verlüften muß, Die Miſtſtäte ſollte ſo augelegt ſeyn, daß der Miſt darauf den Anfang zur Fäulniß zwar machen, aber nicht von ſeinen fruchtbar machenden. Thei-

Jen verliehren könnte. ſie muß. daher weder

ZU hoch, noch zu tief, zwar feucht aber Wäre der Plas zu hoch, ſo müßte er etwas abgetragen, und mit Dielen ober Mayuern-eingefaßt werden, La-

mit die Miſtlake nicht abfließen könne, Um

dieſer leßten Urſa willen mußte auch der Boden, wenn unten loſer Sand iſt, mit

FSehm oder Zetten ausgelegt werden, um das Einziehen der Lafe:zu verhindern, es

wäre denn, daß immer im Grunde Raſen

oder andere'gute Erde.gelegt würde, um

ſelbige von der Lake durchziehen und ſovann auf den Acerausfahren zu laſſen. So wäre es ferner dienlich,-die-Miſiſtäte wi-

der die Sonne zu ſichern, welches durch ein leichtes Sbdach geſchehen könnte, Falſs nicht ein.genugſam hohes Gebäude eder

mit Vorſaß dazu angeſeßte Bäume, die Mittagshiße abhalten. Der geringe Land- mann kann:ſich ein ſehr leichtes, und we» nig foſtendes Schirmdach von 4 Haupt- oder E>pfählen, deren die beyden, gegen die Mittagsſeite gerichteten, kürzer als die Hintern ſeyn müſſen, mit eigner Hand an- fertigen, und die Latten oderStangen dar- über mit friſchen, nicht dick gelegten Que- >en, die, wenn ſie recht feſte zuſammenge- preßt worden, ein grünes Dach darſtellen, belegen. Schäben vder Ageln von Flachs, Schilf, zuſammengefiochtene. Reiſer von Weiden u..dergl. ſind auch zut. Jſt.der Hof mit Gebäuden eingeſchloſſen: ſo.wer- den ſie zur Regenzeit Ueverſchwemmung Werb. Regliexicon XI Theil,

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Miſiſt 541

machen. Dieſerhalb muß man eigne Ver- kiefungen anlegen, worin ſich dieſes Waſ- ſer ſammelt, Falls ſich nicht bequemer. eine Abeheilung anbringen läßt,.um das Re- genwaſſer fort zu ſchaffen. Hat man be- ſondere Waſſerſammlungen auf dem Hofe,- ſo fann damit der Miſt, zumal wenn jene. höher lägen, nach Nothdurft angefeuchtet werden. Leidet:dieſes aber die Gelegenheit nicht: ſo muß man von der Waſſerſamm- lung:bis zur Miſtſtäte hin auf hölzernen Pfählen Rinnen legen, um das Waſſer hinein. zu ſchöpfen und es auf die Miſtſtäte hinzuleiten. Wenn. der Miſt auf.die Miſt- ſtäte gebracht wird: ſo niuß-er überall

gleich gemacht, und nirgends. Lücken. gelaſ- ſen werden,.als woraus nur Schimmel,

der demAker nichts nüßetr, entſtehet. Trocknes dazwiſchen geſtreuetes Stroh.

taugt auch nichts,-und macht ebenfalls Jeicht Schimmel,Kein Miſthaufen, weol- her über der Erde ohne Einfaſſung liege,

muß über 8 Schuh hoch angelegt werden, weil er, durch ſeine eigne Schwere, den Saft allzu ſehr auspreſſen würde. Und da zu große Miſthaufen bey einem ſtarken Viehſtande zuweilen in der Mitte vermo- dern: ſo muß man lieber mehrere anlegen. Iſt die Lage des Hofes an.und für ſich ſelbſt zu niedrig: ſo müſſen.die Miſthaufen über der Erde angelegt,.und entweder mie. Bretern.oder Bohlen eingefaßt,.oder mit einem Geländer von Scangen umgeben werden, damit das Hornvieh.und die Schweine ſie nicht aus einander werfen. Dieſe Einfaſſung kann bey dem geringen kandmanne ganzFfimpel alſo ſeyn: Er ſc<lägt, nach der dem Miſthaufen zu ge« benden Figur, rings herum Zaunpfähle ein. Znnerhalb derſelben leg34 er eine Schicht Bohlen nach der andern, nachdem die Schichten von Miſt innerdaib ſich er-

333 böden,

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