Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
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535
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genden, die, nach der beſondern Beſchäf- fenheit ihrer Aecker, bald mehr, bald we- niger gewinnen, Es iſt. aber dom immer nicht einerley, das Streuſtroh von der am meiſten vorräthigen Sorte nehmen zu wol- len. ES ſey der Fall z. B. daß man an dieſem oder jenem Orte mehr Weizen, als

Roggen, bauete, und daher mehr Weizen-

ftiroh erübrigen Fönnte, erſteres auch in wohlfeilerm Preiſe, als dieſes, wäre: ſo würde man dennoch dem Roggenſtrohe zum Miſtmachen den Vorzug einräumen, und dieß lieber als Weizen- und Sommerſtroh,

d. i. vom Sommergetreide wählen, müſſen,

Der Grund Hiervon beſteher darinn, daß das Roggenſtroh, wegen ſeiner ſeſtern Be- ſchaffenheit, die ſalzichten und ölichten Thei- Ie der Thierauswürfe.enger einſchließt, und ſolche nicht bald wieder fahren läßt. Zwar werden alle üvrige Stroharten nur gedach- te Salze und Dele leichter einziehen, weil ſie poröſer ſindz allein ſie verfliegen auch dagegen deſto geſchwinder. Daher kommt es denn auch, daß Miſt aus Weizen-, Gerſten- und Haberſtroh, wenn er auf dem Hoſe, außerhalb des Stalles, zu lie- gen kommt ,- ſich vermindert und gleichſam verſchwindet, Dieſe Stroharten werden Freylich weit geſchwinder die Säfte der thie- riſchen Auswürfe,.als das Roggenſtroh, einſaugen, und im Aer in der erſten Tracht ziemliche Dienſte thun. Allein die- ſes iſt gar nik von Dauer, die ſalzichten und slichten Theile verfliegen zu früh z da- gegen beharren ſie in dem Roggenſtrohe, vertheilen ſic) nach und nach im Aer, fo daß man die Wirkungen dieſes Strohes im Miſte einige Jahre hinter einander noch verſpüren Fann. Wie es fehlechaft iſt, zu wenig Stroh einzuſtreuen: ſo iſt es ebenfalls kein gerin- ger Fehler, wenn zu viel eingeſtreuet wird,

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Man will nämlich durchs Einſtreuen zwo Abſichten erreichen 3 die eine iſt, daß das Vieh ein reinliches Lager haben möge, äls wovon ein großer Theil ſeines Gedeihens abhängt; die andere aber beſteht darinn, daß Miſt gemacht werde, welcher die Aus- würfe des Viehes, und Stroh, zu Be- ſtandtheilen hat. Die erſte Abſicht wird hinlänglich erreicht, wenn nur eben ſo viel Stroh eingeſtreuet wird, als nöthig iſt, daß die Thiere nicht naß, oder unreinlich liegen mögen, Es wird aber dennod) das Einſtreuen zum Reinlichhalten der Thiere, nach Beſchaffenheit des Futters,

bHald mehr, bald weniger Stroh erfordern,

Im Winter, wenn das Hornvich allein mit Heu oder Stroh unterhalten wird, be- darf es weniger Streuſtroß, als im Some mer, wenn es von grünem Futter leben muß. Hievon wird der Auswurf feuchter und dünner, und erfordert daher, wenn zumal die Stallfätterung eingeführet iſt,

leicht noch einmal ſo viel Stroh, als wenn

es von trodfnem Rauchfutter leben muß. Die zweyte Abſicht des Cinſtreuens iſt das Miſtmachen- Hier muß man nicht den- fen, daß, jemehr Stroh eingeſtreuet wird, auh deſto mehr Miſt gemacht werde. Nach dieſer Idee dürfte nur das bloße Stroh auf den Hof hingeſtreuet, und zu ſeiner Zeit zum Düngen des Acters fortgefahren werden, In Anſehung des Miſtmachens ſoll das Stroh dazu dienen, wie eben zuvor geſagt worden, daß es das Vehikel des thieriſchen Auswurfs ſey. Wenn daher ſo viel Stroh eingeſtreuet wird, daß es zu dieſer Abſicht Hinreichend iſt, ſo entſtehet daraus die rech- te Güte des Miſtes, welche vermindert wird, je mehr Stroh in dem Miſte iſt. Hiernächſt ſoll auch der Miſt in Gährung kommen, bevor er auf den Aer hingefah- ren wird. Allzu vieles Stroh im Miſte

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