Teil eines Werkes 
3 (1797) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 3
Entstehung
Seite
531
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lichtgelb, dunfelgelb röthlich, fleiſchfar- ben, lichtroth, roth, dunkelrotß, grünlich, bläulich und ſchwärzlich. Um aber dem

gemeinen Manne ein Kennzeichen an. die

Hand zu geben, woran er den Mergel, wenn er auf ſeinem Grund und Boden eine Art vorfinden känn, gleich erfennen muß: ſo iſt es dieſes, daß er, in Ermangelung des Scheidewoſſer3, nur guten Eſſig auf= gießen und ſehen muß, ob ſein vermeynter Mergel damit aufbrauſet, weil jede Mev- gelart mit dem Sauern auforauſen muß. Endlich iſt noch zu wiſſen, daß der eigent- liche Mergel, nebſt einigen andern Arten, am beſten anſchlägt, wenn man ihn, nach- dem ex aus der Merge!grube zu Tage ge» bracht. worden, noch ein Jahr an. der freyen Fuft. liegen und einige Mal: umſchüppen läßt, bevor der Acker damit bedünget wird,

Mehßſing, ein durc) Kunſt aus Ka- pfer und Zink oder Gallmey, ſo eine zinki- ſchs Erde iſt, bereitetes Metall, Cin gus- ter Meſſing muß geſchmeidig, weich und Fupferreich ſeyn, ins Röthliche fallen, und nicht mit Gallmey überſeßt ſeyn, als wo- von er bleich und weißgelb wird, im Feuer eher verbrennt und nicht ſo dauerhaft iſt. Das Kupfer muß: ohns Bley und Ciſen ſeyn, daher das Schwediſche und Ungari- ſche, als des beſte, zum Meſſingmachen genommen wird« Der aus Kupſer und Gallmey bereitete Meſſing iſt geſc<hmeidi- ger, als derjenige, ſo aus Kupfer und Zink gemacht worden,be Meſſing wird aus'Tutia, ſo. ein aus Zink» blumen und halbmetalliſchen Zinttöcnern beſtehender Ofenbruch iſt, und aus Ku- pfer', gemacht, und eigentlich Aurum ſo«

hiſticum genannt. Dei Meſſing wird an vielen Orten in-Deutſchland gemacht.

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Der ſc<önſte und beſte

Metalte 53

Metalle, Metalla, ſind und heißen diejenigen Körper, welche unter allen no» türlichen Dingen die größte Schwere ha- ben, im Feuer fließen, au der Luke mit ei» Rer converen Fläche erhärten, und auf ih» ver Fläche ein glänzendes Anſehen haben, Sie ſind vollkommen oder unvollkommen Vollkommene heißen, welche ſich unter dem Hammer treiben und ausdehnen laſſen Zu dieſen gehören Gold, Silber, Kupfer, Cifen, Bley und Zinn. Auch wird das ſeit einigen Dekaden bekannt gewordens, und aus Amerifa gebrachte Metall, das Platina: genannt wird, zu den: vollkomme- nen Metallen gerechnet. Pnvollfommene

Metalle heißen diejenigen, welche zwar die

Cigenſchaften die die Metalle von an» dern: natürlichen Dingen unterſcheiden, au fich haben, aber von den vollkommenen darin unterſchieden ſind, daß ſie unter demt: Hammevy ſich: nicht treiben und ausdehnen laſſen, und überhaupt der Zerſtörung leich» ter unterworfen ſind 3. ſie werden deswegen' Halbmeialle genennet;. Man rechnet zu ſelbigen Zink, Wißmuth, Spießglas, Ko= boit und Queckſilber; auch kann. der Arſe« nit, wenn er. ſic) in metalliſcher Geſtalt beſindet', dahin zezähles werden, und nach Cronſtedts Meynung- wird als ein: beſon» deres Halbmetall- der Nickel betrachtet und zu diejer Clajſe gezählet. Die. vollkfomme- nen Metalle theilet man- wieder in edle und' unedle,. Jene ſind, welche auf der Kapelle: beſtehen, und überhaupt im Feuer und Zuſt am dauerhafteſten umd unveränderliche ſien bleibenz und dieſes ſind allein Gold" und Silber, Die unedlen Metalls aber, zu welchen Kupfer, Eiſen, Bley und Zinn gebören, beſiehen nicht: auf der Kapelle; werden von Feuer und Luft zerſiöret und" verwandeln fich im Feuer theils in Rauch,

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